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 [Projekttutorien der FU stellen sich vor]

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Hier werden Sie geholfen! Anja Augustin (links) von der Koordinationsstelle der Projekttutorien informiert in der letzten Aprilwoche im Foyer der Mensa (Silberlaube) über das PT-Programm.

In der Woche vom 23. bis 27. April findet im Foyer vor der Mensa der Silberlaube eine Ausstellung der laufenden Projekttutorien statt, die Einblicke in deren Arbeit gestattet und einen Überblick über die Geschichte des Programms gibt. Zu den Öffnungszeiten der Mensa ist ein Informationsstand besetzt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich dort über die Möglichkeiten des Programms näher zu informieren!

Projekttutorien (PTs) beschäftigen sich mit Themen und Fragestellungen, die in studentischer Initiative entwickelt wurden. Meist behandeln sie Fragen, die den Initiatoren und Initiatorinnen als Lücke im regulären Lehrbetrieb aufgefallen sind, sowie methodische Probleme oder Themen, die einen Bogen zur praktischen Anwendung wissenschaftlicher Ansätze schlagen. Das sind oft Themen, die im Unibetrieb zu kurz kommen. Hier werden Ideen entwickelt, wie wissenschaftliche Ansprüche sinnvoll in gesellschaftliches Engagement umgesetzt werden können. Die Arbeitsweise in PTs wird meist mit allen Teilnehmenden gemeinsam entwickelt und reflektiert. Die Charakteristika von Projekttutorien – ihre Themen und die Lern- und Arbeitsformen, die sie entwickeln und anwenden – markieren den Reformanspruch des Programms, innovative Ansätze von Studierenden zu fördern und als Anregung für den Lehrbetrieb der FU zu verstehen.

PTs bieten die Möglichkeit, eigene Vorstellungen von wissenschaftlichem Arbeiten und gemeinsamer Verantwortung umzusetzen. Viele PTs bemühen sich, ihre Ergebnisse in den Lehrbetrieb oder eine öffentliche Diskussion einzubringen und erarbeiten u. a. Homepages, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen oder Reader. Oft können in PTs praktische Erfahrungen gemacht werden, die zur Berufsorientierung und -qualifizierung beitragen.

PTs werden in der Regel mit zwei Tutoren/innenplätzen und Sachmitteln für die Dauer von zwei (max. vier) Semestern gefördert. Meist interdisziplinär angelegt, stehen sie Studierenden aller Disziplinen und Studienphasen offen.

Studierende mit Ideen für ein PT können bis zum 15. Mai 2001 einen Antrag bei der Projekttutorienkommision stellen. Auskünfte über Bewerbungsmodalitäten etc. geben die studentische Koordinationsstelle in der Kaiserswerther Str. 16–18 (Raum 318), Tel. 838 73-550 (E-Mail: kopt@zedat.fu-berlin.de) und Bärbel Lehmann von der Geschäftsstelle der Zentralen Projekttutorienkommission, Tel. 838 73-533.

Anja Augustin / Annette Malur

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