17  Ethnographie (Dr. Mirco Liefke)

17.1 Folien

Die Folien sind auf Blackboard🔒 verfügbar.

17.2 Transkript

Das folgende Transkript wurde auf Basis der Aufzeichnung der Vorlesung erstellt. Die vollständigen Aufzeichnungen inklusive der Bildschirminhalte sind in Blackboard🔒 verfügbar. Die Tonspur wurde zuerst mit Hilfe der Werkzeuge des Oral-History.Digital Projekts wörtlich transkribiert. Die wörtliche Transkription wurde in Kombination mit den Vorlesungsfolien mithilfe von Sprachmodellen (v. a. Claude Sonnet 4.5 und GPT 5.2) zu einem übersichtlichen Transkript zusammengefasst. Im Anschluss wurde das Transkript von einer studentischen Hilfskraft überprüft, geglättet und ggf. angepasst. In diesem Prozess kann es an verschiedenen Stellen zu Fehlern kommen. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort, und auch beim Vortrag mache ich Fehler.

Ich stelle das Transkript hier als experimentelles, ergänzendes Material zur Dokumentation der Vorlesung zur Verfügung. Noch bin ich mir unsicher, ob es eine sinnvolle Ergänzung ist und behalte mir vor, es weiter zu bearbeiten oder zu löschen.

Ethnografie

Die Vorlesung beginnt mit der Vorstellung von Mirco Liefke als Experte für ethnografische Methoden und mit dem Ziel, zu zeigen, wie ethnografische Forschung in Redaktionen funktioniert. Ausgangspunkt ist das Problem der „angemessenen Beobachtung“: Wie muss ein Beobachtungsgegenstand betrachtet werden, damit soziale Ordnung sichtbar wird, die im Alltag oft verborgen bleibt? Der Einstieg über Jazz soll unmittelbar verdeutlichen, worum es methodisch geht: scheinbare Spontaneität beruht häufig auf eingeübten Mustern, Routinen und kollektiven Praktiken. Genau diese impliziten Strukturen interessieren ethnografische Forschung.

  • Ethnographie interessiert sich für soziale Praxis, nicht nur für innere Motive.
  • Der Vortrag will von „Problem angemessener Beobachtung“ zu „problemangemessener Beobachtung“ führen.
  • Die Grundidee ist, den Beobachtungsgegenstand so einzustellen, dass man etwas erkennt, was vorher verborgen blieb.
  • Soziale Ordnung zeigt sich oft erst in Details alltäglicher Interaktionen.

Jazz als Beispiel

Jazz dient als Beispiel dafür, dass etwas improvisiert wirken kann, tatsächlich aber auf Regeln, Routinen und kollektiv eingeübten Praktiken beruht. Interviews über Jazz erklären diese Praxis nur begrenzt, weil Beteiligte ihre Handlungen häufig als Gefühl, Flow oder Intuition beschreiben. Erst genaue Beobachtung macht sichtbar, dass wiederkehrende Muster und Erwartungen existieren. Auch scheinbar banale soziale Situationen wie Begrüßungen werden als Beispiel herangezogen. Wenn auf „Guten Tag“ wieder mit „Guten Tag“ reagiert wird, zeigt sich darin bereits soziale Ordnung und wechselseitige Orientierung. Gerade solche alltäglichen Interaktionen interessieren ethnografische Forschung.

  • Jazz steht für Improvisation, aber auch für Muster und wiederkehrende Strukturen.
  • Ethnographie fragt, wie kollektives Handeln möglich wird.
  • Auch alltägliche Handlungen wie Begrüßungen können ethnografisch interessant sein.
  • Soziale Ordnung entsteht in wiederholten Interaktionen.

Eigener Forschungsweg

Liefke beschreibt anschließend seinen eigenen Forschungsweg über Frankfurt und seine Dissertation über die redaktionellen Abläufe des ZDF, der ARD und RTL aktuell, später auch Dreisat. Entscheidend ist dabei der Vergleich zwischen unterschiedlichen Redaktionen: Die Sendungen wirken zwar verschieden, die redaktionellen Arbeitsweisen ähneln sich jedoch oft stark. Daraus ergibt sich die Frage, wie journalistische Arbeit organisiert ist, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Redaktionen mit Feedback, Kritik und Unsicherheit umgehen.

  • Der Vergleich zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Redaktionen ist zentral.
  • Das Forschungsinteresse richtet sich auf Arbeitsabläufe, Entscheidungsweisen und Feedback-Kultur.
  • Ethnographie soll Einblicke in eine sonst schwer sichtbare Praxis geben.
  • Redaktionen wirken nach außen unterschiedlich, beruhen intern aber häufig auf ähnlichen Routinen.

Erkenntnisinteresse

Das Erkenntnisinteresse der Ethnografie orientiert sich an den Studies of Work. Arbeit wird dort nicht als bloße Summe einzelner Handlungen verstanden, sondern als Zusammenspiel von Wahrnehmung, Kognition, Körperlichkeit und sozialer Ordnung. Im Mittelpunkt steht verkörpertes Wissen: Fähigkeiten und Routinen, die Menschen praktisch beherrschen, ohne sie ständig explizit formulieren zu können. Gerade dieses implizite Wissen interessiert ethnografische Forschung. Die Vorlesung betont außerdem, dass zu Beginn eines Forschungsprojekts oft noch nicht klar ist, welche Details entscheidend sein werden. Deshalb benötigt ethnografische Forschung Offenheit gegenüber dem Feld und darf nicht einfach ein bereits feststehendes theoretisches Modell überprüfen.

  • Gegenstand ist verkörpertes Wissen.
  • Dieses Wissen ist oft implizit und in Routinen eingelassen.
  • Nicht vorab ist festlegbar, welche Details für die Ordnung eines Arbeitsablaufs entscheidend sind.
  • Ethnographie arbeitet offen und explorativ statt rein hypothesentestend.
  • Theorie soll aus dem Material und den Beobachtungen heraus entstehen.

Die Vorlesung verdeutlicht daran auch die methodische Schwierigkeit ethnografischer Forschung: Gerade scheinbar selbstverständliche oder einfache Situationen sind analytisch besonders anspruchsvoll.

Was Ethnographie ist

Ethnographie wird zunächst wörtlich als „Beschreibung fremder Völker“ erläutert, zugleich aber historisch kritisch eingeordnet. Die Methode hat Wurzeln in Anthropologie, Journalismus und einer literarisch-darstellenden Forschungstradition beziehungsweise Abenteuerliteratur. Dabei wird betont, dass moderne Ethnographie nicht mehr von passiven „Untersuchungsobjekten“ ausgeht. Stattdessen entsteht Forschung in Interaktion mit den Personen des Feldes. Ethnographie ist nicht nur eine einzelne Methode, sondern zugleich Forschungsmethode, Denkstil und Darstellungsweise. Sie verbindet Beobachtung, Dokumentenanalyse und Interviews.

  • Ethnographie ist Forschungsmethode, Denkstil und Darstellungsweise.
  • Sie ist auf direkte und andauernde Interaktion mit dem Feld angewiesen.
  • Sie soll nicht psychologisieren, sondern soziale Praxis sichtbar machen.
  • Ethnographie hat Wurzeln in Anthropologie, Journalismus und Abenteuerliteratur.
  • Dokumentenanalyse, teilnehmende Beobachtung und Interviews werden kombiniert.
  • Forschung erfolgt gemeinsam mit Forschungspartnerinnen und -partnern, nicht über bloße „Objekte“.

Zugänge zum Feld

Ethnographische Forschung benötigt Feldzugang, und dieser Zugang ist selbst bereits analytisch bedeutsam. Die Vorlesung nennt Beispiele wie Garfinkels Krisenexperimente in Bussen, Goffmans Beobachtungen von Restaurants und Hotels sowie Laborstudien von Knorr-Cetina und Latour. Alle diese Beispiele machen sichtbar, dass sich hinter sichtbaren Oberflächen (Vorderbühne) oft eine Hinterbühne verbirgt.

  • Vorderbühne und Hinterbühne sind ein zentrales Denkmodell.
  • Im Restaurant ist die sichtbare Gästeseite die Vorderbühne, die Küche die Hinterbühne.
  • In Redaktionen entspricht die Sendung der Vorderbühne und die Konferenz der Hinterbühne.
  • Laborstudien zeigen, dass wissenschaftliche Arbeit ebenfalls soziale Praxis ist.

Der Zugang zum ZDF war für Liefke nicht selbstverständlich, sondern beruhte auf längerer Präsenz und Vertrauen. Genau darin zeigt sich ein wichtiges Prinzip ethnographischer Forschung: Man muss sich das Vertrauen des Feldes erarbeiten, statt einfach nur hineinzukommen. Außerdem wird auf die Dokumentation Manufacturing Consent verwiesen, um zu zeigen, wie Medienproduktion hinter den sichtbaren Endprodukten organisiert wird.

Journalismus als Blackbox

Ein zentrales Argument der Vorlesung ist, dass journalistische Arbeit nach außen oft wie eine Blackbox wirkt. Karl E. Meyer beschreibt dies mit dem Vergleich des Wurstmachens: Je weniger man darüber weiß, wie etwas hergestellt wird, desto leichter konsumiert man das Ergebnis. Gerade deshalb ist Redaktionsethnographie wichtig: Sie macht sichtbar, wie journalistische Entscheidungen tatsächlich entstehen.

  • Journalistische Entscheidungen wirken von außen oft spontan und locker.
  • Im Inneren sind sie aber durch Zeitdruck, Abwägung und Routinen geprägt.
  • Ethnographie kann zeigen, dass scheinbar intuitive Entscheidungen Mustern folgen.
  • Nachrichten entstehen nicht linear, sondern in Aushandlungsprozessen.

Nils Högel als Fallbeispiel

Der Fall Nils Högel wird als Beispiel dafür eingeführt, dass ein fertiger Nachrichtenbeitrag wie aus einem Guss erscheint, obwohl ihm komplexe redaktionelle Diskussionen vorausgehen. In den Konferenzen wird diskutiert:

  • ob die neuen Opferzahlen wirklich „neu“ genug sind,
  • ob das Thema als Aufmacher geeignet ist,
  • welche Relevanz das Publikum dem Thema zuschreibt,
  • und welche anderen Themen dafür aus der Sendung verdrängt würden.

Die Vorlesung zeigt dabei, dass unterschiedliche Redaktionsmitglieder verschiedene Kriterien verwenden:

  • Nachrichtenwert,
  • Publikumsinteresse,
  • moralische Bedeutung,
  • Aktualität,
  • gesellschaftliche Verantwortung.

Der Fall zeigt die mediale Bearbeitung einer schweren Kriminalgeschichte. Doch in der Sendung erscheinen Auswahl und Reihenfolge später selbstverständlich. Die redaktionellen Alternativen bleiben also ohne ethnographische Beobachtung verborgen. Andere sozialwissenschaftliche Methoden wie Inhaltsanalysen allein könnten diese Entscheidungsprozesse nicht rekonstruieren.

Feldnotizen und Routinen

Die Vorlesung erklärt anschließend, warum Redaktionen besonders gut für ethnografische Feldnotizen geeignet sind. Dort existieren relativ wenige, aber wiederkehrende Situationen sowie klar erkennbare Rollen und Routinen. Dadurch können Abläufe über längere Zeit vergleichbar dokumentiert werden.

  • Feldnotizen sollen das Geschehen möglichst genau und fortlaufend festhalten.
  • Wiederkehrende Routinen erleichtern die Beobachtung.
  • Wiederkehrende Rollen und Situationen machen Vergleiche möglich.
  • Die Gefahr des Going Native besteht darin, dass Forschende die Feldperspektive zu stark übernehmen.

Die Vorlesung zeigt dies anhand zahlreicher Notizen aus Redaktionskonferenzen. Dort tauchen wiederholt Begriffe wie „Aufmacher“, „frisch“, „nicht frisch“, „Breaking News“, „dünner Nachrichtentag“ oder „geborener Aufmacher“ auf. Gerade solche Formulierungen sind analytisch wichtig, weil sie feldinterne Typisierungen sichtbar machen.

Dialogical Ethnography und Triangulation

Ein wichtiger methodischer Abschnitt beschäftigt sich mit „Dialogical Ethnography“. Forschung besteht dabei nicht nur aus stiller Beobachtung, sondern aus einem fortlaufenden Austausch zwischen Forschenden, Feld und Material. Die Vorlesung unterscheidet mehrere Rollen:

  • inquisitive outsider,
  • on-scene observer,
  • wiederholtes Nachfragen,
  • Rückkehr ins Feld,
  • Abgleich mit Literatur und Kolleginnen bzw. Kollegen.

Feldnotizen werden dabei schrittweise in Memos und erste theoretische Überlegungen übersetzt. Außerdem wird betont, dass ethnographische Forschung verschiedene Materialien trianguliert:

  • Feldnotizen,
  • Ablaufpläne,
  • Agenturmeldungen,
  • iNews-Entwürfe,
  • Redaktionsdokumente,
  • Interviews.

Dadurch sollen Beobachtungen überprüft, ergänzt und kontrastiert werden.

Kategorisierung und Typifizierung

Die Vorlesung führt anschließend in die Unterscheidung zwischen Kategorisierung und Typifizierung ein. Kategorisierung bezeichnet eher formale Einordnungen anhand bestimmter Merkmale. Typifizierungen dagegen entstehen praktisch im Arbeitsalltag und helfen dabei, konkrete Probleme zu lösen. Gerade journalistische Arbeit ist von solchen praktischen Typifizierungen geprägt.

  • Typifizierungen entstehen aus alltäglicher Praxis.
  • Sie helfen Redaktionen bei praktischen Entscheidungsproblemen.
  • Kategorien sind stärker formale Ordnungssysteme.
  • Typifizierungen sind an konkrete Handlungssituationen gebunden.

Ethnographie und Ethnomethodologie

Nun folgt der theoretische Übergang zur Unterscheidung zwischen Ethnographie und Ethnomethodologie: Ethnographie bleibt stärker auf Distanz und interessiert sich für Kultur, Praktiken und größere Zusammenhänge. Während Ethnomethodologie tiefer in konkrete Situationen eintaucht und die Methoden, mit denen Mitglieder sozialer Gruppen Ordnung herstellen, untersucht.

  • Ethnographie: Blick auf das große Ganze.
  • Ethnomethodologie: Blick auf Details und Mitgliedermethoden.
  • Ethnographie fokussiert Kultur und Praktiken.
  • Ethnomethodologie untersucht Verfahren der Ordnungserzeugung.
  • Beide Ansätze können miteinander verbunden werden.

Das Beispiel des BBC-User-Needs-Modells verdeutlicht diese Differenz: Ethnografisch wäre bereits interessant, dass das Modell sichtbar im Raum präsent ist und etwas über die Organisationskultur aussagt. Ethnomethodologisch interessant wird dagegen, wie Redaktionsmitglieder das Modell konkret verwenden, erklären, missverstehen und gemeinsam aushandeln. Gerade die Diskussion über „Inform me“, „Wissen“ und „Verstehen“ zeigt, wie soziale Ordnung praktisch hergestellt wird.

Analyse und Kodieren

Anschließend geht die Vorlesung zur Auswertung ethnografischer Daten über. Feldnotizen sollen zunächst als Datensets gelesen werden. Danach folgt offenes Codieren, Memo-Schreiben, die Auswahl zentraler Themen und schließlich fokussiertes Codieren sowie integrative Memos.

  • Offenes Codieren fragt nach Prozessen: Was passiert wie und wann?
  • Möglichst viele Codes werden zunächst gesammelt.
  • Erst später werden Muster, Unterschiede und typische Verläufe herausgearbeitet.
  • Theorieentwicklung erfolgt schrittweise aus dem Material heraus.

Die Vorlesung betont ausdrücklich, dass qualitative Analyse nicht bloß aus dem Anbringen von Etiketten bestehen darf. Codes sollen nicht einfach Daten sortieren, sondern analytisch verständlich machen, was die Daten anzeigen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Mikrodetails bei der Übertragung auf größere theoretische Ebenen leicht verloren gehen können.

Beispiel: Typen von Aufmachern

Im Zentrum der Analyse steht anschließend die Typisierung von Aufmachern. Verschiedene Fälle aus den Feldnotizen zeigen unterschiedliche Formen journalistischer Aufmacher:

  • der geborene Aufmacher,
  • der bunte Aufmacher,
  • der Wohlfühlaufmacher,
  • der gemeinsame Aufmacher,
  • der strategische Aufmacher.

Diese Typen entstehen nicht theoretisch am Schreibtisch, sondern aus der systematischen Analyse ethnografischer Feldnotizen. Die Vorlesung diskutiert dazu mehrere konkrete Beispiele:

  • gescheiterte Jamaika-Sondierungen,
  • Opel,
  • Panama Papers,
  • der Fall Böhmermann,
  • der Geburtstag der Queen.

Dabei zeigt sich:

  • Ein “guter” Nachrichtentag ist anders strukturiert als ein “schlechter” Nachrichtentag.
  • Bei starken Themen ist die Selektion leichter als bei schwachen Themen.
  • Aufmacher werden in Redaktionen praktisch hergestellt und begründet.
  • Entscheidungen entstehen in Diskussionen und Aushandlungen.

Die Vorlesung zeigt außerdem, dass Selektionsentscheidungen von Professionalitätskriterien, Organisationskultur und routinisierten Bewertungsmustern geprägt sind. Typische Formulierungen wie:

  • „monothematischer Tag“,
  • „heute ist es dünn“,
  • „kein geborener Aufmacher“,
  • „nicht zwingend“,
  • „streng nachrichtlich nicht viel Neues“

machen sichtbar, wie journalistische Bewertung sprachlich organisiert wird.

Interviews und Theorie

Zum Schluss werden ethnographische Interviews als Form der Triangulation vorgestellt. Interviews dienen nicht als isolierte Standardinstrumente, sondern helfen dabei:

  • Beobachtungen zu überprüfen,
  • Widersprüche sichtbar zu machen,
  • Einschätzungen zu ergänzen,
  • und Entscheidungslogiken nachvollziehbar zu machen.

Die Aussagen der Journalistinnen und Journalisten zeigen dabei: Rechtfertigungsdruck, Abwägung, Unsicherheit, Transparenzansprüche, und den Wunsch, Entscheidungen begründen zu können. Interviews helfen also, Beobachtungen zu bestätigen oder zu relativieren. Journalist*innen wollen Entscheidungen begründen können. Oft gibt es kein eindeutiges Richtig oder Falsch, sondern abwägende Praxis. Am Ende betont die Vorlesung nochmals, dass Ethnographie Theorie nicht einfach anwendet, sondern in der Forschungspraxis selbst erzeugt. Sie macht sichtbar,

  • wie redaktionelle Arbeit organisiert ist,
  • wie Auswahlentscheidungen entstehen,
  • wie soziale Ordnung praktisch hergestellt wird,
  • und wie aus alltäglichen Routinen journalistische Produkte hervorgehen.