Wo geht's denn hier zum Film?

Auf diese Frage wird man an der Freien Universität auch in ein paar Jahren noch Antwort bekommen. Zwar ist diese Universität keine Filmhochschule, doch über das Studium der Theaterwissenschaft gab es bislang auch eine film wissenschaftliche Ausbildung. Der Zustand des Ausbildungs- und Forschungsschwerpunkts Film und Fernsehen am Institut für Theaterwissenschaft scheint jedoch zur Zeit geschwächt. Bereits zum Wintersemester 94/95 verließ Karl Prümm, Gesc häftsführender Direktor des Instituts und Professor für Filmgeschichtsschreibung, das Haus in der Mecklenburgischen Straße und wechselte an die Karsten Witte, Professor für Filmwissenschaft. Beide Professuren sind bislang nicht wieder besetzt. Eine Vakanzvertretung, Professor Karl Sierek aus Wien, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter und eine große Anzahl Lehrbeauftragter tragen derzeit den Bereich Film und Fer nsehen. Verstärkung kommt zum nächsten Semester, einmal mit Klaus Kanzog aus München als weitere Vakanzvertretung und der Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte, die den Ruf an die FU angenommen hat. Unter ihrer Anleitung soll das Institut für Theaterwissenschaft neustrukturiert werden. Wie das Ganze dann aussehen wird? Die Studierenden der Filmwissenschaft hoffen auf ein Happy End.

Den Weg in Richtung Film weist das Titelthema. Der cineastische Blick in den Universitätsbetrieb und auf die folgenden Seiten zeigt: Nicht allein die Filmwissenschaftler setzen sich mit Film auseinander, sondern so manchen mag es wundern zum B eispiel auch Wirtschaftswissenschaftler und Nordamerikanisten. FU-Absolventin Monica Brandis berichtet über Regisseur Elia Kazan, der auf der Berlinale für sein Lebenswerk geehrt wird, und im Portrait stellen wir Jungfilmer Chri stian Lang vor.

Na dann Film ab!


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