INFOTHEK


Frauenforschung, die III.

Über den neuesten Stand der Frauenforschung an den deutschen Universitäten informiert eine Broschüre der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauenstudien und Frauenforschung der FU. Die dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage des Informationsheftes zu Frauenforschungsprofessuren an deutschen Hochschulen (Extra-Info 15) berücksichtigt erstmals auch systematisch die Universitäten und Fachhochschulen in den neuen Bundesländern. Die Broschüre gibt's kostenlos in der ZE Frauenforschung, Königin Luise Str. 34, 14195 Berlin. Tel: 838-3378/6254.

Schreiben in der Uni

Wissenschaftliches Schreiben wird im Studium meist vorausgesetzt und selten systematisch vermittelt. Dieses Defizit zu verringern, hat sich die Arbeitsstelle Hochschuldidaktische Fortbildung und Beratung der FU vorgenommen. Am Freitag, den 22. November, 14.00-19.00 Uhr, und am Samstag, 23. November, 10.00-16.00 Uhr, bietet sie einen Workshop zum Thema an, den Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr und Dr. Joachim Stary leiten werden. Interessenten können sich bei der Arbeitsstelle, Habelschwerdter Allee 34a, anmelden. Tel: 838- 3389/5228.

Multimediale Meteorologen

Geschichtswissenschaftler, Kunsthistoriker und Meteorologen sowie die Zentraleinrichtung für Audiovisuelle Medien (ZEAM) der FU haben zusammen eine multimediale Interpretation von Bildern holländischer Maler des 17. Jahrhunderts geschaffen und auf CD-Rom gebannt. Diese trägt den Titel "Wolken - Malerei -Geschichte". Ebenfalls erschienen ist die CD-ROM "Wetter und Fliegen", die sich mit flugmeteorologischen Themen aller Art befaßt. Die CD ist für DMG-Mitglieder für 49,-DM, für alle anderen für 75,- DM zuzügl. Versandkosten zu bestellen bei: DMG-ZV Berlin & Brandenburg, c/o Institut für Meteorologie, FU Berlin, C.-H. Becker-Weg 6-10. 12 165 Berlin. Fax 791 90 02.

Test the West

Das Amerika Haus Berlin, Hardenbergstr. 22-24, bietet am Montag den 25. 11. von 14.00 bis 16.00 Uhr einen Workshop zum Thema "Studienpraktika und Ferienjobben in den USA wie bewerbe ich mich richtig", in dem Thomas Obieglo vom Council on International Education Exchange (CIEE) möglichst praktische Hinweise zur Planung und Durchführung des Aufenthalts geben wird. Reichlich mit Informationen versorgen kann man sich auch in der STUDY IN THE USA Infothek des Hauses. Öffnungszeiten sind Dienstag und Donnerstag, 14.00-20.00 Uhr, sowie Mittwoch und Freitag, 14.00 - 17.30 Uhr.

Belohnung für Greenhirns

Das Freiburger Öko-Institut vergibt für die Examensarbeiten junger NachwuchswissenschaftlerInnen erneut den "Greenhirn"-Preis für angewandte Umweltforschung. Gefragt sind innovative und anwendungsorientierte Arbeiten aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissen-schaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Rechtswissenschaften. Der Preis besteht aus einem finanzierten sechsmonatigen Forschungsaufenthalt oder einem einmaligen Preisgeld in Höhe von DM 5.000. Zusätzlich steht die Veröffentlichung der Arbeit im Verlag des Öko-Instituts in Aussicht. Bewerber müssen bis zum 31.12.1996 eine Kurzbeschreibung ihrer Arbeit eingereicht haben. Die Ausschreibungsunterlagen könnnen unter dem Stichwort "Greenhirn" beim Öko-Institut e.V., Postfach 6226, 79038 Freiburg, angefordert werden.

Schluß mit Studium!

Viele Studierende schieben den Studienabschluß vor sich her. Die Folge: Psychostress. Abhilfe schafft die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks, die unter anderem eine Selbsterfahrungsgruppe für Langzeitstudierende anbietet. Und zwar immer Di 10-12.30 Uhr am Franz-Mehring-Platz 2 in Friedrichshain. Erster Termin war der 12.11., aber Kurzentschlossene können noch mitmachen. Anmeldung bei Dipl. -Psych. Frau Dorothea Ohle, Tel. 421 97 271.

Test the Far East

Gut dotierte Stipendien hat The Japan Foundation für das japanische Fiskaljahr von April 1997 bis März 1998 zu vergeben. Die Förderungsprogramme wenden sich nicht nur an Japanologen, sondern generell an Wissenschaftler aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, die japanbezogene Forschungen betreiben. Auch ein Programm für Arbeitsaufenthalte für Künstler wird angeboten. Die Antragsunterlagen können schriftlich beim Japanischen Kulturinstitut, Universitätsstr. 98, 50674 Köln, angefordert werden. Dort sind auch die genauen Programmrichtlinien erhältlich. Einsendeschluß für Bewerbungen ist der 30. November 1996. Fax: 0221/ 406 0615.

Vollgas für den Nachwuchs

Die Volkswagen-Stiftung in Hannover hat erstmalig ein Förderprogramm "Nachwuchsgruppen an Universitäten" eingerichtet. Damit soll herausragenden Nachwuchswissenschaftlern aus allen wissenschaftlichen Gebieten die Möglichkeit geboten werden, als Leiter einer Arbeitsgruppe eigenständige Forschung zu betreiben. Das Förderprogramm richtet sich vorzugsweise an innovative, zwischen den etablierten Disziplinen angesiedelte Projekte. Vorgesehen ist eine fünfjährige Finanzierung mit 1,5 bis maximal 2,5 Millionen DM pro Nachwuchsgruppe, mit der Möglichkeit einer Förderverlängerung um ein Jahr. Die Anträge auf Einrichtung einer Nachwuchsgruppe müssen von den Fachbereichen oder sonstigen Universitätsgremien gestellt werden. Interessenten wenden sich für nähere Hinweise an die Geschäftsstelle der Volkswagen-Stiftung. Tel: 0511/ 83 81-376.

Alimente für Experimente

Die Gesellschaft für Experimentelle Wirtschaftsforschung prämiert herausragende wissenschaftliche Arbeiten ihres Forschungsbereiches, die in den Jahren 1995 und 1996 an deutschsprachigen Hochschulen eingereicht wurden. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben. Dem Verfasser einer Dissertation winken 2.500 DM, für die beste Diplomarbeit gibt es immerhin noch DM 1.000. Die Arbeiten sind von einem verantwortlichen Hochschullehrer incl. eines Gutachtens einzureichen beim Vorsitzenden der Gesellschaft für Experimentelle Wirtschaftsforschung: Werner Güth, Institut für Wirtschaftstheorie, Humboldt-Universität, Spandauer Str.1, 10178 Berlin. Einsendeschluß ist der 31.1.1997.


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