Beitrag zur Gartenkonferenz 2000
Perspektiven der Garten- und Kleinstlandwirtschaft in Stadt und Land - zur sozialen und ökologischen Notwendigkeit einer "weiblichen Ökonomie"  vom 21. - 25. Juli 2000 in Berlin, AG Kleinstlandwirtschaft und Gärten in Stadt und Land, C/O Freie Universität Berlin, Institut für Soziologie, Elisabeth Meyer-Renschhausen, Babelsberger Str. 14 - 16, D-10715 Berlin, Tel.:+49 (0)30 - 85002110, Fax/AB:+49 (0)2561-95941640, gartenkonferenz@gmx.de , http://userpage.fu-berlin.de/~garten/

 
 
 
 
 

Dorothee Jahn

Stadtischer Gemüsebau in El Alto/Bolivien

El Alto, die Nachbarstadt von La Paz, im Anden-Hochland gelegen, ist durch sozio-oekonomische, geographische und klimatische Extreme gekennzeichnet.

Die Frage danach, ob und wie unter diesen Bedingungen (peri-) urbane Landwirtschaft praktiziert wird, war der Ausloeser fuer eine empirische Untersuchung vor Ort.

- Welche Formen staedtischer Landwirtschaft existieren in El Alto?
- Wie bedeutend ist sie als Subsistenz-Strategie?
- Welche Role spielt speziell der Gemuesebau?
- Wer praktiziert ihn?
- Welche Pflanzen werden angebaut?
- Mit welchen Mitteln und Anbautechniken wird gearbeitet?
- Welche Bedeutung kann staedtische Landwirtschaft/ städtischer Gemuesebau in Zukunft fuer El Alto haben?

Anhand dieser und anderer Fragen wurden 13 Fallbeispiele von staedtischem Gemuesebau erhoben, die in drei Organisationsformen unterteilt werden koennen:
- private Hausgaerten
- Gemeinschaftsgaerten
- soziale Einrichtungen mit angegliedertem Gartenbau

Die Motivation fuer (peri-)urbanen Gemuesebau unterscheidet sich jeweils, allen gemeinsam ist aber die Nutzung von einfachen Gewaechshaeusern und Schutzkostruktionen.

Die ausführlichen Ergebnisse werden im Vortrag dargelegt und anhand von Dias veranschaulicht.
 

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