Titelhelden...


Als solche haben sich die Mitglieder der FU:N-Redaktion beim Korrekturlesen des Dezember-Heftes wahrlich nicht hervorgetan. Nun, wir haben es zwar gewußt (die Seiten 3 und 12 der entsprechenden Ausgabe belegen das), aber nicht gedruckt auf Seite eins: Der Gründungsrektor der Freien Universität schreibt sich Meinecke - das i ließ sich die Leserschaft eben nicht für ein e vormachen. Wir, Heldinnen und Helden des Umbruchs, bitten um Nachsicht und haben gute Vorsätze in Sachen Orthographie für das neue Jahr gefaßt.

Kurzer Blick zurück und dann nach vorn: Mitte Dezember hat Professor Peter Gaehtgens, Vizepräsident für den medizinischen Bereich der FU, seinen Rücktritt erklärt. Damit protestiert er gegen die "Elefantenhochzeit", die am 1. April 1995 an der Humboldt-Universität stattfinden wird. Auf keinen Fall wollte er Trauzeuge sein, wenn die vom Berliner Abgeordnetenhaus einander versprochenen Universitätsklinika Rudolf Virchow und Charité gegen ihren Willen vereinigt werden. Die politischen Entscheidungen zur Neuordnung der Hochschulmedizin lassen den scheidenden Vizepräsidenten vielmehr fragen, ob die verbleibende FU-Medizin noch eine Perspektive hat. Antworten darauf gibt er auf den Seiten 7 und 8.

Aber Abwicklung ist nicht alles an der FU: Seit dem 1. Januar gehören Botanischer Garten und Botanisches Museum zur Freien Universität; da ‚blüht‚ Ihnen einiges auf den Seiten 9 bis 12 dieser Ausgabe.

Nicht in dieser Ausgabe, sondern als Extra-Blatt erschienen bereits in der ersten Januarwoche Informationen zu den Gremienwahlen der FU. "An die Urnen!" heißt es am 19. und 20. Januar. Gewählt werden für eine zweijährige Amtszeit: Konzil, Akademischer Senat, Kuratorium sowie Fachbereichs- und Zentralinstitutsräte. Außerdem steht das studentische Parlament für eine einjährige Amtszeit zur Wahl. Wer sich dabei heldenhaft geschlagen hat, steht dann in den nächsten FU:Nachrichten.
Michaela Volkmann


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