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Ab initio Untersuchungen an Fluor–enthaltende Materialen

Die Gruppe 11 Elemente Cu, Ag und Au kristallisieren in Verbindung mit Fluor in verschiedenen Gitterstrukturen, zum Beispiel existiert einwertiges CuF nicht, während einwertiges AgF in einer einfachen Kochsalzstruktur kristallisiert und auch einwertiges AuF nicht existiert. Bei schwereren Halogeniden z.B. AuCl existieren einwertige binäre Festkörper in geordneter Struktur.

Diese Ausgangssituation wirft die Frage auf, warum sich Fluoride so anders verhalten als die schwereren Halogenide. Obwohl vereinzelte ab initio Untersuchungen zu den Gruppe 11 Halogeniden existieren [1], fehlt eine gemeinsame Untersuchungen auf theoretisch höchst möglichen Niveau, die Wechselwirkung der geschlossenen d-Schalen der Gruppe 11 Ionen explizit berücksichtigt [2].

Die gleiche Frage stellt sich für PbF2, das in zwei Strukturen kristallisiert, in der orthorhombischen oder in einer kubischen Phase. Das Interessante an der kubischen Phase ist die Ionenleitfähigkeit der Fluorionen, deren Ursache in diesem Projekt auch untersucht werden soll.

[1] K. Doll, P. Pyykkö, H. Stoll, J. Chem. Phys. 1998, 109, 2339.
[2] N. Gaston, B. Paulus, U. Wedig, M. Jansen, Phys. Rev. Lett. 2008, 100, 226404.



Further information can be found here.







Investigations are financially supported by the DFG through Research Training Center (GRK 1582): Fluorine as a Key Element. Discovering Innovative Synthetic Concepts to Generate Novel Molecules with Unique Properties

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This page was last modified on March 31, 2010, at 12:53 PM