{"id":12132,"date":"2022-10-22T00:27:02","date_gmt":"2022-10-21T22:27:02","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=12132"},"modified":"2022-10-22T00:27:02","modified_gmt":"2022-10-21T22:27:02","slug":"wenig-platz-fuer-solidaritaet-warum-die-berlinweite-erhebung-obdachloser-menschen-in-den-winter-verschoben-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=12132","title":{"rendered":"Wenig Platz f\u00fcr Solidarit\u00e4t: Warum die berlinweite Erhebung obdachloser Menschen in den Winter verschoben wurde."},"content":{"rendered":"<p><strong>Die f\u00fcr Ende Juni angedachte \u201eZeit der Solidarit\u00e4t\u201c, eine berlinweite Obdachlosenz\u00e4hlung, musste verschoben werden. Im Interview spricht der Projektleiter B\u00e1lint Vojtonovszki \u00fcber die Gr\u00fcnde.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Masha Slawinski<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_12134\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12134\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-12134\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=300%2C300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?resize=1200%2C1200&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/balint-ojtonovszki.jpg?fit=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-12134\" class=\"wp-caption-text\">B\u00e1lint Vojtonovszki ist der Projektleiter der Zeit der Solidarit\u00e4t.? Er pl\u00e4diert f\u00fcr die Wichtigkeit einer Z\u00e4hlung im Sommer. | Foto: Agnes Fecher<\/p><\/div>\n<p>In der Nacht zum 23. Juni sollten Berlins Obdachlose gez\u00e4hlt werden. Zum zweiten Mal seit dem Januar 2020. Organisiert hat das Projekt der Verband f\u00fcr sozial-kulturelle Arbeit e.V..<br \/>\nDie berlinweite Erhebung soll Aufschluss dar\u00fcber geben, wie gro\u00df der Hilfebedarf obdachloser Menschen in der Hauptstadt zu verschiedenen Jahreszeiten ist. So k\u00f6nnen Anpassungen in der Wohnungslosenhilfe begr\u00fcndet werden.<br \/>\nNun wurde die Z\u00e4hlung aber vom Sommer in den Winter 2023 verschoben. Zu wenig Freiwillige hatten sich f\u00fcr die Erhebungsnacht gemeldet. Im Interview spricht der Soziologe und Leiter des Projekts, B\u00e1lint Vojtonovszki dar\u00fcber, warum es sich derzeit schwierig mit dem Ehrenamt verh\u00e4lt und wie es jetzt weitergehen wird.<\/p>\n<p><strong>Die Zeit der Solidarit\u00e4t wurde vom Sommer in den Winter verschoben, weil sich nur 1.200 statt der 2.400 Ehrenamtlichen dazu angemeldet haben. H\u00e4ngt das mit der Pandemie zusammen?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eTeilweise liegt es sicherlich daran, dass sich die Menschen nach zwei Jahren Pandemie freuen, dass die Fallzahlen runtergehen \u2013 beziehungsweise sollen \u2013 und sie sich deswegen mit anderen Dingen besch\u00e4ftigen. Andere haben immer noch Angst vor einer Infektion. Dazu kommt, dass bei der vergangenen Z\u00e4hlung viele Studierende teilgenommen haben, die von der Pandemie sehr getroffen wurden: Jetzt, wo sie nach zwei Jahren Online-Universit\u00e4t die ersten Male durch die Tore der Hochschulen laufen, sind sie v\u00f6llig mit Pr\u00e4senzterminen und Veranstaltungen \u00fcberlastet.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sie haben es schon angedeutet: Wenn es w\u00e4rmer wird, sinken \u00fcblicherweise die Fallzahlen und Menschen m\u00f6chten sich mit anderen Dingen besch\u00e4ftigen. Sind Menschen im Sommer weniger hilfsbereit?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eJa, das sehen wir \u00fcberall in der Freiwilligenlandschaft. Besonders f\u00fcr das Thema Wohnungslosigkeit ist es im Sommer schwer Freiwilligenkraft zu aktivieren. Einerseits sch\u00e4tzen die Menschen Wohnungslosigkeit als ein weniger gravierendes Thema ein, weil die Leute nicht frieren. Trotzdem haben die obdachlosen Menschen viele Probleme, zum Beispiel wegen der Hitze. Au\u00dferdem erh\u00e4lt das Thema Obdachlosigkeit im Sommer weniger \u00d6ffentlichkeit und uns erreichen seltener Medienanfragen. Im Sommer gibt es einfach weniger Empathie als im Winter, wenn die Lebensgefahr viel n\u00e4her ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Spielt der Ukraine-Krieg f\u00fcr das fehlenden Engagement eine Rolle?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eVermutlich ja: Mehrere tausende Menschen helfen derzeit den ankommenden fl\u00fcchtenden Ukrainer*innen. Ich denke, dass das ebenfalls ein Grund ist, warum wir Berlins immense Freiwilligenkraft nicht f\u00fcr unser Projekt aktivieren konnten. Mehr kann Berlin im Moment einfach nicht leisten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_12187\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12187\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-12187 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?resize=620%2C310\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?resize=200%2C100&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?resize=400%2C200&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?resize=600%2C300&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/zeit-der-solidaritaet.jpg?fit=620%2C310&amp;ssl=1 620w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-12187\" class=\"wp-caption-text\">Das Projekt wurde von \u201eNacht der Solidarit\u00e4t in Zeit der Solidarit\u00e4t\u201c umbenannt. Es soll f\u00fcr mehr stehen als nur eine Datenerhebung. | Foto:&nbsp;promo<\/p><\/div>\n<p><strong>Das Projekt \u201eNacht der Solidarit\u00e4t\u201c wurde in die \u201eZeit der Solidarit\u00e4t\u201c umbenannt. War das ein Fehler, wegen der Wiedererkennbarkeit?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas denke ich nicht. Ein Kritikpunkt der Z\u00e4hlungsnacht im Januar 2020 war, dass es wenig Solidarisches an einer reinen Datenerhebung gibt. Wir haben uns f\u00fcr die Umbenennung entschieden, weil unser Projekt mehr bedeutet, als in einer Nacht die Daten obdachloser Berliner*innen zu erheben. Wir wollen langfristig Engagement f\u00f6rdern und Studierende und andere Menschen motivieren, sich langfristig zu engagieren. Unser Anliegen ist, dass Menschen nicht vergessen, dass Wohnungslosigkeit auch im Sommer existiert. Daf\u00fcr haben wir im Mai und Juni viele Veranstaltungen initiiert. Zum Beispiel zusammen mit der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung.\u201c<\/p>\n<p><strong>2020 wurden knapp 2.000 obdachlose Menschen in Berlin gez\u00e4hlt. Diese Zahl wurde von vielen Seiten als zu niedrig eingesch\u00e4tzt. Haben die Menschen das Vertrauen in die Z\u00e4hlung verloren?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAlso ich komme aus Budapest \u2013 Ungarn und da wurden schon mehrmals solche Z\u00e4hlungen durchgef\u00fchrt. Diese \u00dcberraschung seitens der Akteur*innen, dass sie weniger Menschen auf der Stra\u00dfe antreffen, als man es gesch\u00e4tzt h\u00e4tte, ist immer da: Niemand kann alle obdachlosen Personen Berlins z\u00e4hlen und das ist auch nicht das Anliegen.<br \/>\nEine reine Stra\u00dfenz\u00e4hlung kann nur die sichtbaren Menschen im \u00f6ffentlichen Raum finden. Man kann sagen, dass in der Nacht knapp 2.000 Menschen gefunden wurden, aber nicht, dass knapp 2.000 Obdachlose in der Stadt leben. Das Z\u00e4hlen ist aber nur sinnvoll, wenn man es regelm\u00e4\u00dfig macht, mit \u00e4hnlicher Methodik. Dann kann man reagieren und Hilfsangebote anpassen. \u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_12138\" style=\"width: 688px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12138\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-12138\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=678%2C452\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"452\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=800%2C533&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?resize=1200%2C799&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/obdachlosigkeit.png?fit=1379%2C918&amp;ssl=1 1379w\" sizes=\"(max-width: 678px) 100vw, 678px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-12138\" class=\"wp-caption-text\">Obdachlosigkeit ist nicht immer so klar erkennbar. Einige obdachlose Menschen wollen nicht gefunden werden. | Foto: Masha Slawinski<\/p><\/div>\n<p><strong>Aber was ist mit Hilfe f\u00fcr diejenigen, die nicht gefunden wurden?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEinige Menschen wollen nicht gefunden werden. Sie leben in Dachb\u00f6den, Kellern, W\u00e4ldern, Hausbooten oder Wohnmobilen und sind schwer zu erreichen. Meiner Meinung nach sind die Menschen, die wir gez\u00e4hlt haben, diejenigen, die am meisten Hilfe brauchen, weil sie sich eben nicht verstecken k\u00f6nnen. Das ist sehr wichtig.<\/p>\n<p><strong>Hat die Z\u00e4hlung aus dem Jahr 2020 etwas f\u00fcr obdachlose Menschen in Berlin verbessert?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAlso in kleineren Schritten man kann Verbesserungen sehen. Die Stra\u00dfenz\u00e4hlung hat zum Beispiel ergeben, wie wichtig Safe Spaces und \u00dcbernachtungspl\u00e4tze f\u00fcr Frauen sind, da fast 20 Prozent der gefundenen obdachlosen Menschen weiblich waren. Es ist auch ein wichtiger Aspekt, dass weibliche Obdachlosigkeit sich von m\u00e4nnlicher Obdachlosigkeit unterscheidet. Aber leider wurden viele Diskussionen und Nacharbeit von der Senatsverwaltung f\u00fcr Integration, Arbeit und Soziales nicht gemacht, wegen der Covid-Pandemie.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wird jetzt gar nicht mehr im Sommer gez\u00e4hlt?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir wollen unbedingt noch eine Sommererhebung durchf\u00fchren, da sie uns wichtige Daten liefern k\u00f6nnte. Die grunds\u00e4tzliche Frage lautet: \u201aWo sind die obdachlosen Menschen im Sommer?\u2019. Im Winter gibt es 1.000 Not\u00fcbernachtungspl\u00e4tze, im Sommer gibt es nur 400. Wo sind die 600 Menschen, die im Winter in Not\u00fcbernachtungen \u00fcbernachten?. Aber erstmal k\u00f6nnen wir uns nur auf den Winter konzentrieren.\u201d<\/p>\n<p><strong>Kommt Hilfe im Januar nicht zu sp\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir wollen die Z\u00e4hlung zusammen mit der bundesweiten Hochrechnung von Obdachlosigkeit verkn\u00fcpfen und das w\u00e4re am 31. Januar. So k\u00f6nnen wir mehr \u00d6ffentlichkeitsarbeit leisten. Im Dezember w\u00e4re es schwer gewesen sowas zu organisieren, wegen Weihnachten. Im November ist die K\u00e4ltehilfe noch nicht voll im Gang.\u201c<\/p>\n<p><strong>Was passiert jetzt bis zum Januar?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir sind jetzt gerade bei der Analyse, um zu lernen, was da passiert ist und wie wir es besser machen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen mehr \u00d6ffentlichkeit schaffen. Ich hoffe, dass das durch die Medien und die Unterst\u00fctzung der Senatsverwaltung im Winter besser funktioniert und wir so die Mindestanzahl von 2.400 Teilnehmer*innen erreichen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Dieses Interview erscheint im FU-Medienlabor \u2013 wird also vor allem von Studierenden gelesen. Wollen Sie ihnen etwas mit auf den Weg gaben?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMelden Sie sich bei der Zeit der Solidarit\u00e4t an und lernen Sie die obdachlosen Nachbar*innen kennen, die in Ihren Kiezen leben. Das kann ein sehr interessantes Plus f\u00fcr das Leben sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Infos zur Z\u00e4hlung im Winter:<\/strong> Die n\u00e4chste \u201eZeit der Solidarit\u00e4t\u201d ist f\u00fcr den 31. Januar 2023 angedacht. Zur Anmeldung geht es hier:&nbsp;<a href=\"https:\/\/zeitdersolidaritaet.de\/mitmachen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/zeitdersolidaritaet.de\/mitmachen\/<\/a><\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-12135 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150 450w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/masha-slawinski.jpg?fit=1099%2C1280&amp;ssl=1 1099w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Masha Slawinski<\/strong> (24) studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t. Mit dem Thema Obdachlosigkeit besch\u00e4ftigt sie sich schon l\u00e4nger. Sie finden sie bei Twitter. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/masha_ninon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/twitter.com\/masha_ninon <\/a><\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die f\u00fcr Ende Juni angedachte \u201eZeit der Solidarit\u00e4t\u201c, eine berlinweite Obdachlosenz\u00e4hlung, musste verschoben werden. 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