{"id":12111,"date":"2022-10-22T00:25:20","date_gmt":"2022-10-21T22:25:20","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=12111"},"modified":"2023-05-22T13:51:36","modified_gmt":"2023-05-22T11:51:36","slug":"die-seele-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=12111","title":{"rendered":"Die Seele der Stadt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Max ist Inhaber eines Sp\u00e4tis in Berlin Sch\u00f6neberg. Im Interview spricht er \u00fcber die Entwicklung der Sp\u00e4tis, ihre Bedeutung f\u00fcr die Stadt und seine B\u00fcrger und warum das Sonntags-Verbot Berlin immer mehr von Neapel unterscheidet.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Benedikt Loos<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie bist du dazu gekommen Sp\u00e4ti Besitzer zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine komische Geschichte. Ich war in Kreuzberg und dann bin ich etwa 2011 hierhergezogen. Das war in einer Zeit, wo ich nicht wusste wie es weiter geht.&nbsp;Ja und wie es halt so ist, man h\u00e4ngt oft bei Sp\u00e4tis ab. Und damals waren wir der kleine Laden, etwas weiter die Stra\u00dfe runter. Da habe ich dann abgehangen und habe auch den Besitzer kennengelernt, Tom also Tamer. Nennt sich Tom.&nbsp;Manchmal habe ich da auch gearbeitet, aber immer ohne Lohn. Es war einfach lustig.&nbsp;Ich, hinter der Kasse. Es gab keinen bestimmten Zeitpunkt, es war einfach irgendwann klar, dass ich da miteinsteige.&nbsp;Dann haben wir vor 6 Jahren einen Vertrag gemacht. 50\/50. Und dann hat sich das gut entwickelt. Wir wurden so eine Art \u201eKiez-Institution\u201c.&nbsp;Dann haben wir vor einem Jahr geh\u00f6rt: \u201eSprintout\u201c, der Copyshop, wird frei! Ich bin nach Bayern gefahren. Das war auch gut, dass ich da hingefahren bin zu den Besitzern. Denn es gab viele Bewerber. Aber es gibt bestimmte Leute, vor allem Leute, die schon alles erreicht haben, die m\u00f6gen das, wenn junge Leute direkt sind, sich vorstellen und motiviert sind. Das hat denen so gefallen, dass ich pers\u00f6nlich da war, dass sie gesagt haben: \u201eDu kriegst den Laden!\u201c&nbsp;Also eigentlich ist das eine romantische Geschichte.<\/p>\n<p><strong>Was macht Sp\u00e4tis besonders? Warum sind sie ein Teil von Berlin?<\/strong><\/p>\n<p>Das muss man ein bisschen zur\u00fcckgehen. Eigentlich sind Sp\u00e4tis ja \u201eSp\u00e4tverkaufsstellen\u201c aus der DDR. Und die waren urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Schichtarbeiter aus der DDR.&nbsp;Dann kam das nach dem Mauerfall in den Westen r\u00fcber. Davor gab es das hier extrem wenig.&nbsp;Vor allem die t\u00fcrkische Gemeinschaft hat da eine Gesch\u00e4ftsl\u00fccke gefunden. Weil die Leute in Berlin nachts, und auch tags\u00fcber, einfach ungerne in Supermarkt-Ketten gehen wollen. Und Sp\u00e4tis haben da immer auch etwas pers\u00f6nliches. Okay, inzwischen gibt es auch ein paar Sp\u00e4ti-Ketten \u2026<\/p>\n<p><strong>Echt gibt es?<\/strong><\/p>\n<p>Also man merkt nicht das es Ketten sind, ab er es gibt schon mehrere Sp\u00e4tis, die einer Person geh\u00f6ren. Aber so eine Entwicklung ist ja klar. Hauptsache es werden keine Ketten von Gro\u00dfkonzernen, das ist jetzt mittlerweile ein bisschen meine Angst gerade.&nbsp;Damit hat es schon ein bisschen begonnen; mit \u201eREWE to go\u201c und sowas.&nbsp;Ich glaube daher kommt das auch mit den Sonntags-Verboten. Ich glaube das h\u00e4ngt zusammen.<\/p>\n<p><strong>Das musst du bitte genauer erkl\u00e4ren.<\/strong><\/p>\n<p>Naja, es war ungef\u00e4hr vor 4-5 Jahren, als es anfing, dass Sp\u00e4tis sonntags zumachen sollen.&nbsp;Das ist kein neues Gesetz. Aber es wurde in Berlin halt immer geduldet. Weil Berlin Berlin ist, oder war.&nbsp;Ich denke das kommt von irgendeiner Lobby.&nbsp;Tankstellen profitieren davon, wie auch die gro\u00dfen Supermarkt-Konzerne: REWE, EDEKA.&nbsp;Die haben alle gro\u00dfe Lobbys: beispielsweise die Tankstellen-Mineral\u00f6llobby. Die haben dann die Politik drauf aufmerksam gemacht, dass es ein Gesetzt gibt, was durchgesetzt werden soll.&nbsp;Wenn die Sp\u00e4tis platt sind gibt es nur noch REWE to go\u2019s. Monopolisiert!<\/p>\n<p><strong>Das Laden\u00f6ffnungsgesetzt schreibt vor, dass Sp\u00e4tis grunds\u00e4tzlich schlie\u00dfen m\u00fcssen, au\u00dfer beim Verkauf von Tourismus-Bedarf, dann von 13-20 oder bei einem besonderen Sortiment wie Blumen oder Backwaren.<\/strong><\/p>\n<p>Genau, aber es ist so, dass viele dachten sie k\u00f6nnten Backwaren oder Touristen-Artikel mitreinnehmen und dann sonntags \u00f6ffnen. Aber das stimmt nicht. Es gilt: wenn du ausschlie\u00dflich Zeitungen verkaufst, darfst du nur einen K\u00fchlschrank haben, der 80cm breit ist.&nbsp;Wenn du ausschlie\u00dflich Blumen verkaufst oder ausschlie\u00dflich Backwaren, dann darfst du \u00f6ffnen. Aber du darfst kein Mischsortiment haben. Das haben viele versucht, da wurden aber auch viele zugemacht.&nbsp;Jetzt ist es von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich, je nachdem wer regiert. Deswegen hast du in manchen Bezirken krass strenge Regeln und in manchen nicht.&nbsp;In Kreuzberg geht es noch, hier geht es nicht, Pankow ist es ganz schlimm, da sind die ganz hart.&nbsp;Wir haben halt Pech, hier wird mittlerweile h\u00e4ufig kontrolliert.<\/p>\n<p><strong>Ihr \u00f6ffnet also nicht Sonntag?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Wir wollen, aber d\u00fcrfen nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_12114\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-12114\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-12114\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906-300x295.jpg?resize=300%2C295\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?resize=200%2C197&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?resize=300%2C295&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?resize=400%2C393&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?resize=600%2C590&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/spaetkauf-eisenacher-strasse-e1661866149906.jpg?fit=784%2C771&amp;ssl=1 784w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-12114\" class=\"wp-caption-text\">Der \u201eSp\u00e4tkauf am U-Bahnhof Eisenacher Stra\u00dfe | Foto: Benedikt Loos<\/p><\/div>\n<p><strong>Wenn man von einer Party nach Hause kommt, sieht man, dass trotzdem viele Sp\u00e4tis sonntags um 2 oder 3 Uhr noch offen haben.<\/strong>&nbsp;<strong>Wann kommen den die meisten Leuten. Ist nicht die Nacht von Samstag auf Sonntag eine Haupteinnahmequelle?<\/strong><\/p>\n<p>Ja in krassen Party-Bezirken oder Szene-Kiezen schon. Aber eigentlich geht es um den Sonntag an sich. Das Geld geht verloren am ganzen Sonntag, nicht zwangsl\u00e4ufig in der Nacht.<\/p>\n<p><strong>Viele arbeiten mit DHL oder Hermes als Paketshop zusammen, um nicht bankrott zu gehen.&nbsp;Habt ihr sowas schonmal probiert?<\/strong><\/p>\n<p>Das hatten wir auch. Das ist eine Katastrophe. Fr\u00fcher ging das noch mit den Online-Bestellungen, dann kam Corona und die Leute sind ausgerastet was Online-Bestellungen angeht. Da wollten wir nicht mehr mitmachen.&nbsp;Zumal das auch l\u00e4cherlich verg\u00fctet wird. Du bekommst pro Paket 50 oder 60 ct. Es sei denn die bezahlen bei dir, dann kriegst du ca. einen Euro pro Paket.&nbsp;Aber wenn du den Platz und die Logistik ausrechnest, dann br\u00e4uchtest du noch einen zus\u00e4tzlichen Mitarbeiter. Das lohnt sich vorne und hinten nicht.&nbsp;Das ist Schwachsinn. Zum Gl\u00fcck haben wir das wieder abgeschafft.<\/p>\n<p><strong>Viele kommunizieren \u00fcber Walkie-Talkies, um sich gegenseitig vor Kontrollen zu warnen. Habt ihr \u00fcberlegt das Gesetz zu umgehen, wenn es eure Existenz bedroht?<\/strong><\/p>\n<p>Also wenn es an die Existenz geht, w\u00fcrden wir auch dar\u00fcber nachdenken. Aber das ist bei uns zum Gl\u00fcck nicht der Fall. Wir haben den Luxus zu sagen: \u201eOkay dann ist der Sonntag halt weg.\u201c Das hat auch positive Seiten: Du hast sonntags immer frei.&nbsp;In Neuk\u00f6lln macht das auch mehr Sinn. Da ist jeder 100 Meter ein Sp\u00e4ti. Da f\u00e4ngt die Kontrolle in der Karl-Marx-Stra\u00dfe an, dann wissen es alle anderen Sp\u00e4tis 10 Minuten sp\u00e4ter. Hier ist es schwieriger das so zu organisieren.<\/p>\n<div class=\"block-item side title-block\" style=\"background: #ebebeb; padding: 12px 18px;\">\u201eEs wird alles unpers\u00f6nlicher. Aber am Ende sind wir Menschen und man braucht immer soziale Bindungen!\u201c<\/div>\n<p><strong>Warum l\u00e4uft dein Laden so gut, wegen der Sp\u00e4ti-Dichte?<\/strong><\/p>\n<p>Ja hier ist nicht an jeder Ecke ein Sp\u00e4ti. Die Nachfrage ist auch einfach hoch, hier an der Kirche. Und die Ums\u00e4tze sind auch nicht gesunken [Bezug auf die Er\u00f6ffnung des Kleinsupermarkts 50 Meter weiter]. Sie sind sogar eher gestiegen. Konkurrenz belebt das Gesch\u00e4ft. Der Spruch stimmt.&nbsp;Es ist schei\u00dfe, dass wir sonntags nicht \u00f6ffnen d\u00fcrfen, aber es ist nicht existenzbedrohlich. Trotzdem w\u00fcrden wir uns freuen, wenn wir sonntags \u00f6ffnen d\u00fcrften. Vor allem die ganzen Menschen hier w\u00fcrden sich freuen. Denk mal&nbsp;an 35 Grad und alte Leute, die nichts zu trinken haben.<\/p>\n<p><strong>Ein Politiker der Gr\u00fcnen hat vorgeschlagen euch den Status einer Tankstelle zu geben, indem ihr E-Roller Ladestationen anbietet. Der Vorschlag schaffte es zwar nicht durch den Senat, doch was h\u00e4ltst du von der Idee?<\/strong><\/p>\n<p>Ideen helfen immer, ob sie am Ende funktionieren oder nicht. Man muss sich aber Gedanken machen, wie man das umgehen kann.&nbsp;Man darf nicht vergessen: Umso mehr Tage du am Ende f\u00fcr dich, f\u00fcr deinen Profit arbeitest, umso besser. Meistens ist das aber ziemlich knapp berechnet. Bei den meisten Unternehmen arbeitest du bis Tag 20 oder 23 f\u00fcr L\u00f6hne, Miete, Versicherung. Und wenn du am Ende des Monats 7\/6 Tage in deine Tasche arbeitest, ist das schon ziemlich gut. Wenn davon jetzt aber 4 Tage durch Sonntage verloren gehen, dann werden aus 7 Tagen nur noch 3.&nbsp;Wenn man aus dieser Dimension denkt, versteht man wie hart das f\u00fcr Sp\u00e4tis ist.&nbsp;Zumal der Sonntag f\u00fcr die meisten der umsatzst\u00e4rkste Tag ist. Es ist nicht so, dass der Mittwoch wegf\u00e4llt. Sonntags haben Superm\u00e4rke zu. Das ist noch schlimmer. Ich verstehe das seitdem viele zugemacht haben.<\/p>\n<p><strong>Aus der Sicht des Senates w\u00e4re f\u00fcr mich das Argument st\u00e4rker, dass die Leute das brauchen. Sp\u00e4tis die Sonntag \u00f6ffnen. Erw\u00e4hnen das eure Kunden?<\/strong><\/p>\n<p>Jeden Tag. Alle wollen das. Das geh\u00f6rt auch zu Berlin. Und es ja fast eine sch\u00fctzenswerte Sache: Willst du das hier \u00fcberall Ketten stehen? Das sollte man auch die Politiker fragen. \u00dcberall \u201eREWE To Go\u2019s\u201c wo der Inhaber seinen Laden gar nicht mehr kennt.&nbsp;Das ist nichts pers\u00f6nliches mehr. \u00dcberall liegt der gleiche Boden, \u00fcberall die gleichen Regale aufgebaut, das gleiche Licht, die gleichen Waren, alles kostet gleich viel. Das ist dann ein Konzern. Alles sieht gleich aus. Willst du das?&nbsp;Oder will man in L\u00e4den rein gehen, wo der Besitzer selbst f\u00fcr seinen Laden steht. Wo es eine pers\u00f6nliche Ebene gibt. Es geht nicht nur um Sp\u00e4tis. Generell darum egal ob es Schuster, B\u00e4cker oder Metzger sind. Wer backt noch seine Br\u00f6tchen selbst?&nbsp;Willst du, das am Ende \u00fcberall nur noch \u201eBackFactory\u201c steht?&nbsp;Ne, geh mal nach Neapel. Da gibt es noch Einzelhandel. Deswegen hat die Stadt noch eine Seele.<\/p>\n<p><strong>Wie denkst du kann man das umsetzten?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es in die Medien kommt und die Leute das verstehen. Am Ende entscheidet der B\u00fcrger, wo er hingeht. Und wenn niemand zu \u201eREWE To Go\u2019s\u201c geht, sondern weiterhin zu Sp\u00e4tis, dann hilft das auch.&nbsp;Es wird alles unpers\u00f6nlicher. Aber am Ende sind wir Menschen und man braucht immer soziale Bindungen. Und ich glaube die Leute werden es vermissen. Man hat eine pers\u00f6nliche Beziehung. Deswegen sind Sp\u00e4tis so wichtig. F\u00fcr die Seele der Stadt.&nbsp;Wo gehst du denn hin und erz\u00e4hlst was du erlebt hast oder deine Probleme.&nbsp;Man darf sich nicht mit Dingen abfinden. Wenn man sich an bestimmte Dinge gew\u00f6hnt, obwohl es einem nicht gef\u00e4llt, ist das nicht gut.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong> <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12112\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/benedikt-loos-e1661866268192.jpg?fit=833%2C833&amp;ssl=1 833w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Benedikt Loos<\/strong> studiert Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Kombination mit Geschichte an der FU Berlin. Seiner Meinung nach sind Sp\u00e4tis ein Teil von Berlin. Vielfalt macht Berlin aus und es gibt schon genug REWE\u2019s.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Max ist Inhaber eines Sp\u00e4tis in Berlin Sch\u00f6neberg. 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