{"id":11917,"date":"2022-10-21T23:18:39","date_gmt":"2022-10-21T21:18:39","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11917"},"modified":"2022-10-21T23:18:39","modified_gmt":"2022-10-21T21:18:39","slug":"portrait-eines-ukrainischen-datenanalysten-in-berlin-zwischen-konferenzen-bildschirm-und-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11917","title":{"rendered":"Portrait eines ukrainischen Datenanalysten in Berlin: Zwischen Konferenzen, Bildschirm und Krieg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Oleksandr R. ist 23 Jahre alt und aus der Ukraine. Sein Job als Datenanalyst f\u00fchrte ihn nach Berlin und bewahrt ihn so vor dem russischen Krieg.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Athena Riegel<\/em><\/p>\n<p>Im November 2021 zog er von Kiew nach Berlin &#8211; mittlerweile herrscht in seinem Heimatland Krieg. Oleksandr R. kommt urspr\u00fcnglich aus Avdiyivka, einer kleinen Stadt circa sieben Kilometer von Donezk in der ostukrainischen Region Donbass entfernt. Seit nunmehr acht Monaten lebt er in Berlin und arbeitet als Datenanalyst.<\/p>\n<p>Oleksandr hatte Gl\u00fcck, denn nur wenige Monate nach seinem Umzug, ist es M\u00e4nnern in seinem Alter nicht mehr erlaubt, das Land zu verlassen. Sie geh\u00f6ren im Alter von 18 bis 60 Jahren offiziell zu den wehrpflichtigen Menschen in der Ukraine. Oleksandr muss nicht an die Front, er arbeitet als Analyst bei einem Spieleentwickler in Berlin-Gesundbrunnen.<\/p>\n<h3>Daten sind das neue \u00d6l<\/h3>\n<p>Sechs Jahre lang lebt und studiert Oleksandr in Kiew. Zuerst macht der jetzt 23-J\u00e4hrige einen Bachelor in Economic Cybernetics, darauf folgt ein Master in Data Sciences. W\u00e4hrend seines Studiums arbeitet Oleksandr in Vollzeit f\u00fcr diverse Unternehmen. Heute ist er als Datenanalyst in einem Spieleunternehmen in Berlin t\u00e4tig. \u201eMomentan werden Datenanalysten in jeder Firma aus jedem Feld gesucht. Es hei\u00dft oft, Daten sind das neue \u00d6l\u201c, erkl\u00e4rt Oleksandr. Vor allem die Firmen, die mehr Umsatz machen wollen, br\u00e4uchten daf\u00fcr die Analysten.<\/p>\n<p>Oleksandr hat deswegen bereits f\u00fcr Firmen aus unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet. \u201eDa gibt es keine gro\u00dfen Unterschiede, weil mir das relativ gleichg\u00fcltig ist welche Daten es sind. F\u00fcr mich sind es nur Daten\u201c, erkl\u00e4rt der Analyst.<\/p>\n<h3>Nach einigen H\u00fcrden in Deutschland<\/h3>\n<p>Schon w\u00e4hrend seines Bachelorstudiums \u00fcberlegt sich Oleksandr, nach Deutschland zu gehen. Er bewirbt sich f\u00fcr einen Masterstudienplatz und wird abgelehnt. In seinem letzten Jahr im Masterstudium in Kiew entscheidet er sich erneut, dass er nach Berlin gehen wolle. \u201eIch musste mich sowieso nach einem neuen Job umgucken bedingt durch die Corona Pandemie, ist es den meisten Firmen egal, ob ich von der Ukraine oder Deutschland aus arbeite\u201c, erkl\u00e4rt Oleksandr. Im Januar 2021 findet er dann eine deutsche Firma und arbeitet von der Ukraine aus. Nach seinem Master-Abschluss will er nach Deutschland gehen, doch weil sein Arbeitgeber das nicht bef\u00fcrwortet, wechselt er zu seinem jetzigen Job. \u201eIch habe diese wunderbare Firma gefunden, die mich in allen Bereichen unterst\u00fctzt hat. Sie zahlten f\u00fcr meinen Flug und hat mir bei meiner Wohnungssuche geholfen\u201c, so der junge Ukrainer.<\/p>\n<h3>Diversit\u00e4t wird hier Gro\u00df geschrieben<\/h3>\n<div id=\"attachment_11920\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11920\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11920\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=800%2C1067&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?resize=1200%2C1600&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/internationale-firma.jpg?fit=3024%2C4032&amp;ssl=1 3024w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11920\" class=\"wp-caption-text\">In Oleksandrs Firma arbeiten Menschen aus 32 L\u00e4ndern. | Foto: Athena Riegel<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr Ukrainer*innen ist es beinahe unm\u00f6glich ohne Jobangebot nach Deutschland zu kommen. Um ein Visum zu bekommen, ben\u00f6tige man ein Angebot, erz\u00e4hlt Oleksandr. Deswegen habe er sich zuerst den Job gesucht und ist dann nach Berlin gezogen. Dabei ist Berlin nicht seine erste Wahl in Deutschland. Eigentlich wollte Oleksandr nach Frankfurt am Main. Doch, weil er kein Deutsch spricht, ist es schwierig in Frankfurt Arbeit zu finden. \u201eAlles ist mit Finanzen und Banken verbunden. Weil ich kein Deutsch spreche, war Berlin daher der ideale Ort\u201c, meint Oleksandr.<\/p>\n<p>In seiner Firma sprechen die wenigsten nur Deutsch. \u201eWir haben 120 Angestellte in der Firma und unter denen sind 32 Nationalit\u00e4ten vertreten. Also kommt fast jede dritte Person aus einem anderen Land\u201c, erkl\u00e4rt der Datenanalyst. Dadurch g\u00e4be es viele verschiedene Perspektiven bei der Arbeit.<\/p>\n<h3>Bildschirm und Stakeholder sind Hauptprogramm<\/h3>\n<p>Oleksandr arbeitet 40 Stunden die Woche. Dabei ist es ihm selbst \u00fcberlassen, ob er ins B\u00fcro geht, oder von Zuhause aus arbeitet. Sein Arbeitsalltag findet zwischen Laptop und Konferenzen statt. Die meiste Zeit verbringt er vorm Bildschirm beim Auswerten von Daten.<\/p>\n<p>\u201eDaten zu analysieren, ben\u00f6tigt eine enge Kommunikation mit den Stakeholdern, da du sozusagen das Business Goal verstehen musst\u201c, erkl\u00e4rt Oleksandr. Die \u201eStakeholder\u201c sind die jeweiligen Auftraggeber. Diese seien sehr wichtig, um den Kontext der Daten zu verstehen, erz\u00e4hlt der Analyst: \u201eDu kannst Daten analysieren, ohne zu wissen, was die Auftraggeber erreichen wollen. Aber es ist immer gut zu wissen, was der Kontext der Daten ist und was das Ziel ist.\u201c<\/p>\n<p>Neben der Kommunikation mit den Kund*innen, wird auch oft mit Kolleg*innen gearbeitet. \u201eDu sprichst auch mit anderen Personen, wie Data Engineers oder Daten Experten, um die Standards festzulegen.\u201c Man wolle den Datenverkehr verstehen und arbeitet daf\u00fcr viel in Team Work, berichtet Oleksandr.<\/p>\n<h3>In der Ukraine gibt es Limits<\/h3>\n<div id=\"attachment_11919\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11919\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11919\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=800%2C1067&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?resize=1200%2C1600&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/datenanalyse.jpg?fit=3024%2C4032&amp;ssl=1 3024w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11919\" class=\"wp-caption-text\">Als Datenanalyst sitzt Oleksandr den ganzen Tag vorm Bildschirm. | Foto: Athena Riegel<\/p><\/div>\n<p>Als Ukrainer sp\u00fcrt Oleksandr R. gro\u00dfe Unterschiede bei der Arbeit zwischen seinem Heimatland und Deutschland. \u201eIn der Ukraine f\u00fchlt man sich immer etwas limitiert in Ressourcen wie bei der Finanzierung oder Anzahl an Experten.\u201c Es sei schwerer f\u00fcr ausl\u00e4ndische Expert*innen aus den USA oder Europa, in der Ukraine zu arbeiten. \u201eWahrscheinlich, weil wir kein Mitglied der EU sind\u201c, sagt Oleksandr. Man f\u00fchle diese Erfahrungs- und Wissensl\u00fccken in der Ukraine. In Berlin g\u00e4be es im Gegensatz dazu Perspektiven aus der ganzen Welt. \u201eDu kannst hier viel dazu gewinnen und wachsen.\u201c, so Oleksandr. \u201eDer einzige Unterschied ist nur die Sprache und die gr\u00f6\u00dfere Verantwortung und das Wissen anderer Menschen.\u201c<\/p>\n<h3>Berlin &#8211; so gr\u00fcn wie Kiew<\/h3>\n<p>Deutschland ist das einzige Land auf Oleksandrs Wunschwohnortsliste. Schon vor vergangenem Winter besucht er das Land einige Male. Berlin gef\u00e4llt ihm besonders gut, weil es ihn an Kiew erinnert. \u201eKiew ist auch super gr\u00fcn. Dort gibt es viele Parks, das ist eine Gemeinsamkeit zwischen den St\u00e4dten. Und die Einwohnerzahl ist fast gleich.\u201c, sagt der junge Ukrainer.<\/p>\n<p>Mit 17 Jahren ist Oleksandr nach Kiew gezogen und blieb f\u00fcr sechs Jahre. Das sei ein normales Alter in der Ukraine. W\u00e4hrend des Studiums arbeiten die meisten Ukrainer*innen. \u201eAb dem ersten Jahr f\u00e4ngst du an zu arbeiten, wenn du es mit deinem Vollzeitstudium kombinieren kannst. Und wenn du das schaffst, hast du am Ende deines Masters schon sechs Jahre Erfahrungen gesammelt.\u201c Deswegen sei es einfach f\u00fcr ukrainische IT- oder Technik Expert*innen Jobs in Deutschland zu finden. In der Ukraine k\u00f6nne man so auch durch Arbeitserfahrungen seine fehlende Schulbildung ausgleichen. \u201eIch kann sagen, das meiste Wissen habe ich bei der Arbeit bekommen, nicht in der Uni. Da habe ich die Basics gelernt.\u201c, erkl\u00e4rt Oleksandr.<\/p>\n<h3>Der Krieg beeinflusst den Arbeitsalltag<\/h3>\n<p>Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, hat sich Oleksandrs Arbeitsalltag sehr ge\u00e4ndert. Seine Mutter ist nach Berlin gekommen und lebt jetzt mit ihm in seiner 35 Quadratmeter Wohnung in Sch\u00f6neberg. Bald ziehen die beiden in eine gr\u00f6\u00dfere Wohnung um. Weil die Wohnung zu klein ist, f\u00e4hrt Oleksandr jetzt regelm\u00e4\u00dfiger ins Office. Die Nachrichten bestimmen seinen Alltag. \u201eJeden Morgen wachst du auf und checkst die Nachrichten, was \u00fcber Nacht passiert ist.\u201c, erz\u00e4hlt der Ukrainer. \u201eJeder Tag ist gleich. Du f\u00e4hrst ins B\u00fcro, trinkst einen Kaffee und checkst dann erneut die Nachrichten. Du hast ein Meeting, schlie\u00dft deine Tabs und dann lie\u00dft du wieder Nachrichten.\u201c Das ist emotional sehr anstrengend, so Oleksandr. Aber es geh\u00f6re mittlerweile zu seiner neuen Normalit\u00e4t.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-11918\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?resize=1200%2C1200&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/athena-riegel.jpg?fit=2281%2C2281&amp;ssl=1 2281w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Athena Riegel<\/strong> (20) studiert Geschichte, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Als Freie Journalistin liebt sie es die Geschichten zu erfahren und \u00fcber sie zu schreiben. Sie findet, jede Perspektive sollte Platz im Journalismus haben.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oleksandr R. ist 23 Jahre alt und aus der Ukraine. 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