{"id":11900,"date":"2022-10-21T23:12:51","date_gmt":"2022-10-21T21:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11900"},"modified":"2022-10-21T23:12:51","modified_gmt":"2022-10-21T21:12:51","slug":"eigentlich-habe-ich-hier-10-jobs-arbeit-im-bootsbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11900","title":{"rendered":"\u201eEigentlich habe ich hier 10 Jobs\u201c \u2013 Arbeit im Bootsbau"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber das Handwerk des Boots- oder Schiffbaus wird selten berichtet, dabei ist es ein aufregender Berufszweig, dem ein Nachschub an Arbeitskr\u00e4ften guttun w\u00fcrde. In einem Gespr\u00e4ch mit den drei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der Marina Havelbaude GmbH, sowie einem ihrer Angestellten habe ich Eindr\u00fccke \u00fcber den spannenden Berufsalltag von Bootsbauer*innen erhalten.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Willi Beeskow<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_11913\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11913\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11913\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708-225x300.jpeg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=800%2C1067&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?resize=1200%2C1600&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/marina-havelbaude-e1659365206708.jpeg?fit=3024%2C4032&amp;ssl=1 3024w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11913\" class=\"wp-caption-text\">Die Bootswerft von au\u00dfen | Foto: Willi Beeskow<\/p><\/div>\n<p>Wenn die drei Chefs, Alexander, Oliver und Andreas, \u00fcber die Erfahrungen in ihrer Bootsbaulehre berichten, mag dies abschreckend wirken. Sie hatten den gleichen, scheinbar sehr strengen Lehrmeister, der ihr Bild vom Bootsbau als \u201ehartes &amp; ehrliches\u201c Handwerk gepr\u00e4gt hat. Von Stolz erf\u00fcllt erz\u00e4hlen sie, wie sie das Schlosserei- und Bootsbau-Unternehmen Marina Havelbaude, mitsamt Yachthafen auf- bzw. wiederaufgebaut haben.<\/p>\n<p>Die Marina Havelbaude hat n\u00e4mlich eine l\u00e4ngere Geschichte. Bereits 1925 er\u00f6ffnete der gelernte Bootsbauer Albert Beyer, gemeinsam mit seiner Frau das Wirtshaus Havelbaude und bot einen Reparaturservice f\u00fcr Boote an, verlieh und etablierte eine F\u00e4hr\u00fcberfahrt am Havel-Kanal. Der Wiederaufbau des Hafens und der Neuerrichtung einer Schiffswerft sollte jedoch bis zur Wendezeit dauern. Doch wie wird dort heute gearbeitet? Was zeichnet den in einer \u00fcber tausendj\u00e4hrigen Tradition stehenden Beruf aus?<\/p>\n<h3>Vielfalt, Aufregung und Kooperation<\/h3>\n<p>Der Arbeitsalltag eines\/r Bootsbauer*in ist schwer zu fassen. Immer wieder betont Jeronimo, der 2022 seine Lehre abgeschlossen hat, dass gerade die Vielfalt im Beruf es schwierig macht, klar \u00fcber ihn zu urteilen. In verschiedenen Unternehmen wird der Bootsbauberuf anders ausge\u00fcbt. So gibt es beispielsweise Personen und Betriebe, die sich auf den Bau von Masten f\u00fcr traditionelle Segelboote spezialisieren, andere bleiben nah an der Berufsbezeichnung und bauen Schiffe von Grund auf. Die Spezialisierung beginnt dabei meist schon in der Berufsschule, von der Jeronimo berichtet, dass er gar nicht alles lernen konnte, was er interessant fand.<\/p>\n<p>In der Marina Havelbaude liegt der Fokus auf der Binnenschifffahrt, also steht die Reparatur von Motoryachten, deren Oberfl\u00e4che und ihren Maschinen im Mittelpunkt. Als Angestellte*r wird man so mit zahlreichen Aufgaben konfrontiert. Mechatronik, Elektronik, Montage, Klempnerei, Schleifarbeiten, Lackierungen, Holz- und Metallbearbeitung vieler Art und sogar Gartenarbeiten sind gefragt. Insbesondere durch die Dualstruktur mit der Havelbaude-Schlosserei gewinnt das Berufsbild in diesem Unternehmen eine zus\u00e4tzliche Vielfalt. Instandhaltung der Hafenanlage, Konstruktion von Gel\u00e4ndern oder \u00c4hnlichem fallen also zus\u00e4tzlich an. Auch der Umgang mit Gefahren- und Giftstoffen geh\u00f6rt zum Alltag, weshalb oft mit Schutzkleidung und Mundschutz gearbeitet wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_11910\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11910\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11910\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=300%2C278\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=200%2C185&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=300%2C278&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=400%2C370&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=600%2C555&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=800%2C740&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=1024%2C947&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?resize=1200%2C1110&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/chef-alexander.jpeg?fit=2849%2C2636&amp;ssl=1 2849w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11910\" class=\"wp-caption-text\">Chef Alexander im Gespr\u00e4ch | Foto: Willi Beeskow<\/p><\/div>\n<p>Dass nicht eine Person all das beherrschen kann, spiegelt sich auch in der Struktur der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung wider. Jeder Chef ist f\u00fcr ein Teilgebiet verantwortlich und die Arbeitnehmer m\u00fcssen sich stets erg\u00e4nzen. W\u00e4hrend Jeronimo vor allem bei der Oberfl\u00e4chenbehandlung, sowie dem generellen Umgang mit Holz- und Metallmaterial brilliert, greifen ihm also Mitarbeitende unter die Arme, wenn es um Elektronik geht. Kein Tag gleicht einem anderen \u2013 \u201eEs gibt immer neue Probleme, also gibt es auch immer neue Aufgaben\u201c meint Jeronimo.<\/p>\n<p>Zweimal im Jahr kommt es zudem zum spektakul\u00e4ren Slippen. Die Boote, welche sich im Hafen befinden m\u00fcssen an Land, bzw. ins Wasser gekrant werden. Reihenweise werden tonnenschwere Binnenyachten von einem Kran angehoben und umplatziert. \u201eDas ist jedes Mal aufs Neue ein Spektakel\u201c, wei\u00df auch Chef Alexander. Dieses Event dauert jeweils zwei ganze Arbeitstage und lockt zahlreiche Zuschauer*innen an.<\/p>\n<h3>Viel gesucht \u2013 gering bezahlt<\/h3>\n<div id=\"attachment_11914\" style=\"width: 197px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11914\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11914\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=187%2C300\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=187%2C300&amp;ssl=1 187w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=200%2C321&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=400%2C642&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=600%2C963&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=638%2C1024&amp;ssl=1 638w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=800%2C1284&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?resize=1200%2C1926&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/slippen.jpeg?fit=2510%2C4029&amp;ssl=1 2510w\" sizes=\"(max-width: 187px) 100vw, 187px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11914\" class=\"wp-caption-text\">Ein Boot wird aus dem Wasser gekrant. | Foto: Willi Beeskow<\/p><\/div>\n<p>Jeronimo entschied sich damals f\u00fcr eine Bootsbaulehre, weil er die vielen Aufgaben im Beruf spannend fand und sich die globale Notwendigkeit f\u00fcr Gelehrte in diesem Fachgebiet zu nutzen machen wollte. Von einer harten Lehre wie beim strengen Lehrmeister Olivers, Alexanders und Andreas\u2018 berichtet er mir nicht. 2018 begann der Geselle mit seiner handwerklichen Ausbildung und schloss sie 2022 ab. Seine Zeit an der Landesberufsschule f\u00fcr Bootsbauer in L\u00fcbeck hat ihm insgesamt gefallen.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob es einen auff\u00e4llig hohen Anteil m\u00e4nnlicher Auszubildender gegeben habe, wei\u00df er zu berichten, dass der Anteil weiblicher Azubis im Vergleich zu anderen Handwerken \u00fcberraschend hoch zu sein scheint.<\/p>\n<p>Doch von der landesweit geringen Bezahlung Auszubildender bleibt leider auch der Bootsbauberuf nicht ausgenommen. Der seit 2020 gesetzlich festgelegte Azubi-Mindestlohn von knapp 600 Euro im ersten Lehrjahr ist zumeist, womit sich Auszubildende abspeisen m\u00fcssen. Zudem seien die Kapazit\u00e4ten der Berufsschulen teils bereits \u00fcberlastet, doch Marinas suchen weltweit dringend nach neuen Arbeitskr\u00e4ften. Diese Dysbalance macht Jeronimo als gr\u00f6\u00dftes Problem des Berufs aus.&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_11912\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11912\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11912\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/jeronimo-2.jpeg?fit=4032%2C3024&amp;ssl=1 4032w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11912\" class=\"wp-caption-text\">Geselle Jeronimo bei Lackierarbeiten | Foto: Willi Beeskow<\/p><\/div>\n<p>Der Bootsbauberuf kr\u00e4nkelt \u2013 doch er ist international gefragt und der Joballtag gestaltet sich stets verschieden. Durch zahlreiche M\u00f6glichkeiten zur Spezialisierung er\u00f6ffnet sich als Bootsbauer*in ein weites Feld an T\u00e4tigkeiten. Wer also Schiffe und Wasser liebt und als Berufseinsteiger den Umgang mit Gefahrenstoffen, sowie eine nicht \u00fcberdurchschnittlich gut bezahlte Ausbildung in Kauf nimmt, hat die Chance auf einen sch\u00f6nen Arbeitsplatz mit vielf\u00e4ltigem Berufsbild und einer famili\u00e4ren Arbeitsatmosph\u00e4re, wie in der Marina Havelbaude \u2013 oder auf den Bahamas.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-11915\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145-150x150.jpeg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?resize=1200%2C1200&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/willi-beeskow-e1659365391145.jpeg?fit=2333%2C2333&amp;ssl=1 2333w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Willi Beeskow<\/strong> studiert im 4. Semester Filmwissenschaften &amp; Publizistik- &amp; Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin und hat selbst als Aushilfe Erfahrungen im Bootsbau gesammelt.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber das Handwerk des Boots- oder Schiffbaus wird selten berichtet, dabei ist es ein aufregender Berufszweig, dem ein Nachschub an Arbeitskr\u00e4ften guttun w\u00fcrde. 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