{"id":11877,"date":"2022-10-21T22:41:23","date_gmt":"2022-10-21T20:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11877"},"modified":"2022-10-21T22:41:23","modified_gmt":"2022-10-21T20:41:23","slug":"alarmierende-zahlen-wird-es-in-100-jahren-keine-insekten-mehr-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11877","title":{"rendered":"Alarmierende Zahlen: Wird es in 100 Jahren keine Insekten mehr geben?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Insektenmasse ist in den letzten 30 Jahren um mehr als 75% geschwunden \u2013 Warum eigentlich und was tut die Politik dagegen?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Lena Stein<\/em><\/p>\n<p>Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat im Rahmen des Insektensommers in den Monaten Juni und August B\u00fcrger*innen aus Berlin und Brandenburg dazu aufgerufen, Insekten in ihrer Umgebung zu z\u00e4hlen. Per App k\u00f6nnen die Zahlen in den beiden Monaten an den NABU weitergeleitet werden. \u201eMan sch\u00fctzt bekanntlich das, was man kennt. Mit dem Insektensommer wollen wir f\u00fcr den Schutz dieser wichtigen Tiergruppe sensibleren\u201c, so NABU-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller. Wichtig ist dies, da die \u00d6kosysteme ohne die 6-Beiner zusammenbrechen w\u00fcrden: die Landwirtschaft leidet, Wiesen verarmen und V\u00f6gel sterben aufgrund von Nahrungsmangel.<\/p>\n<h3>Erhebliche Datenl\u00fccken: Es mangelt an Langzeitstudien<\/h3>\n<p>Allein in Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten \u2013 Tendenz sinkend. Viele davon stehen bereits auf der Roten Liste. Allerdings fehlen gr\u00f6\u00dftenteils Langzeitstudien, um das Insektenschwinden in Deutschland genau zu belegen. Trotz des bereits alarmierenden Wissenstands herrschen in den meisten Bundesl\u00e4ndern erhebliche Datenl\u00fccken. Die meisten Langzeitstudien zum Insektensterben scheitern an der Finanzierung.<\/p>\n<p>Eine der wenigen Langzeitstudien aus Deutschland wurde Oktober 2017 vom Entomologischen Verein Krefeld ver\u00f6ffentlicht. Ehrenamtliche Insektenkundler*innen z\u00e4hlten hierf\u00fcr an 63 Standorten im Westen Deutschlands in den letzten 30 Jahren die Insektenmasse.<br \/>\nDie Ergebnisse sind alarmierend. Die Insektenzahl ist um mehr als 75% geschwunden. Besonders schockierend ist, dass die Ergebnisse ausschlie\u00dflich aus Naturschutzgebieten stammen. Also von besonders gesch\u00fctzten Orten.<\/p>\n<p>Besonders gro\u00dfe R\u00fcckg\u00e4nge verzeichnen vor allem Artengruppen wie Schmetterlinge, Wildbienen und Nachtfalter. 63 Prozent der untersuchten Wildbienen und 50 Prozent der untersuchten Schmetterlingsarten sind bedroht. So k\u00f6nne es laut Sch\u00e4tzungen von Wissenschaftler*innen schon in 100 Jahren keine Insekten mehr geben.<\/p>\n<p>\u201eWir befinden uns mitten in einem Albtraum, da Insekten eine zentrale Rolle f\u00fcr das Funktionieren unserer \u00d6kosysteme spielen\u201c, warnt Johannes Steidle, Professor f\u00fcr Chemische \u00d6kologie der Universit\u00e4t Hohenheim im Gespr\u00e4ch mit dem Westdeutschen Rundfunk K\u00f6ln. Besonders wichtig sei hierbei die Erstellung von <a href=\"https:\/\/www.rote-liste-zentrum.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Roten Listen<\/a>.<\/p>\n<h3>Insekten in der Landwirtschaft: verheerende Folgen f\u00fcr den Menschen<\/h3>\n<p>Es wird vermutet, dass das Insektensterben zu einem gro\u00dfen Teil an der Verwendung von Pestiziden und der Lichtverschmutzung liegt. Im Mai 2019 ver\u00f6ffentlichte der Welt-Biodiversit\u00e4tsrat (IPBES2) einen globalen Bericht, der einen Zusammenhang zwischen dem R\u00fcckgang der Insekten und der Landwirtschaft belegt.<\/p>\n<p>Dabei sind die kleinen Tiere als Best\u00e4uber f\u00fcr etwa 35 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion nicht wegzudenken. Ohne sie w\u00fcrden sch\u00e4tzungsweise mehrere Millionen Menschen j\u00e4hrlich in Folge von Mangelern\u00e4hrung sterben. W\u00fcrden wir die Best\u00e4ubung von Fr\u00fcchten, Gem\u00fcse und N\u00fcssen selbst \u00fcbernehmen, so m\u00fcssten daf\u00fcr etwa 153 Millionen Euro pro Jahr ausgeben werden.<\/p>\n<h3>Tatort Stra\u00dfenbeleuchtung: Vor allem nachts ein gro\u00dfes Insektensterben<\/h3>\n<div id=\"attachment_11880\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11880\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11880\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/spandauer-damm-nachts.jpg?fit=3648%2C2736&amp;ssl=1 3648w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11880\" class=\"wp-caption-text\">Berlin-Charlottenburg: Der Spandauer Damm bei Nacht | Foto: Lena Stein<\/p><\/div>\n<p>Vor allem in der Nacht sterben viele nachtaktive Insekten durch den sogenannten Staubsaugereffekt, da sie von dem k\u00fcnstlichen Licht angezogen werden. Der Biorhythmus der Insekten wird gest\u00f6rt, sie verirren sich, flattern bis sie vor Ersch\u00f6pfung tot umfallen, werden sichtbarer f\u00fcr Fressfeinde und sterben vor Erhitzung.<\/p>\n<p>Die ehemalige Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SDP) sagt in einer Pressemitteilung: \u201eEin wichtiger Faktor f\u00fcr den Insektenschutz ist die Beleuchtung. Falsche Stra\u00dfenbeleuchtung kann den Insekten enorm schaden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_11879\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11879\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11879\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/motten-vor-dem-eingang.jpg?fit=3648%2C2736&amp;ssl=1 3648w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11879\" class=\"wp-caption-text\">Motten flattern vor einem Berliner Hauseingang. | Foto: Lena Stein.<\/p><\/div>\n<p>Eine einzige Stra\u00dfenlaterne kann bereits eine gesamte K\u00f6cherfliegen-Population eines 200 Meter breiten Gew\u00e4sserstreifens t\u00f6ten. Um dies zu vermeiden, sollen&nbsp;laut dem Aktionsprogramm Insektenschutz, das vor 4 Jahren im Koalitionsprogramm beschlossen wurde, bestimmte Beleuchtungen verboten werden \u2013 dies betrifft beispielsweise die Nutzung von Skybeamern in Naturschutzgebieten und die Verwendung von Insektenvernichtungslampen.<\/p>\n<p>Zudem wurde 2019 das Verbundsprojekt Artenschutz durch umweltvertr\u00e4gliche Beleuchtung gegr\u00fcndet, in welchem ein m\u00f6glichst umweltfreundliches Stra\u00dfenbeleuchtungssystem erprobt wird. Das Licht soll damit nur noch auf der Stra\u00dfe selbst und nicht mehr an der Lampe direkt sichtbar sein. Somit ist die Lichtintensit\u00e4t von der Flugh\u00f6he der Insekten abgeschirmt und in den angrenzenden Lebensgebieten stark reduziert.<\/p>\n<p>Allerdings leiden nicht alle Insekten unter dem Insektensterben in Deutschland. Das Sterben der einheimischen Arten in Deutschland macht Platz f\u00fcr eingeschleppte Insektenarten wie die Tigerm\u00fccke. Auff\u00e4llig ist, dass vor allem f\u00fcr den Menschen problematische und gef\u00e4hrliche Insektenarten einheimisch werden.<\/p>\n<h3>Svenja Schulze: Insektenschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe<\/h3>\n<p>Die Prognose ist eindeutig: Etwas muss getan werden. F\u00fcnf Millionen Euro sollen f\u00fcr Schutzgebiete bereitgestellt werden, um die Lebensr\u00e4ume von Insekten wie Gew\u00e4sser und Wiesen, Hecken und Feldr\u00e4nder zu bewahren. Auch die Aufkl\u00e4rung \u00fcber das Insektensterben solle hierbei eine gro\u00dfe Rolle spielen.<\/p>\n<p>Um dies umzusetzen, wurden bereits Expert*innen \u00fcber die Internationale Klimaschutzinitiative vernetzt. Anfang 2014 wurde die Deutsche Intergovernmental Science-Policy (IPBES) Koordinierungsstelle durch das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) gegr\u00fcndet. Die IPBES dient als Kontaktstelle f\u00fcr Themen rund um die biologische Vielfalt und \u00d6kosystemleistungen f\u00fcr Politiker*innen und Wissenschaftler*innen. 137 Staaten sind bereits Mitglied \u2013 darunter auch der Weltbiodiversit\u00e4tsrat, der wissenschaftliche Daten sammelt und politische Handlungsm\u00f6glichkeiten fordert.<\/p>\n<p>Zudem sollen laut dem Aktionsplan Insektenschutz Insektenlebensr\u00e4ume aufrecht- und wiederhergestellt und die Lichtverschmutzung einged\u00e4mmt werden. Svenja Schulze (SDP) gibt bekannt, dass das Gesetz erstmals auch Bereiche jenseits der Landwirtschaft wie die Lichtverschmutzung betreffe. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-11878\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?resize=1200%2C1200&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/lena-stein.jpg?fit=2169%2C2169&amp;ssl=1 2169w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Lena Stein<\/strong>&nbsp;studiert im 5. Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Deutsche Philologie. Als Teil der Friday for Future Generation besch\u00e4ftigt sie sich gerne mit Themen rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz. <\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Insektenmasse ist in den letzten 30 Jahren um mehr als 75% geschwunden \u2013 Warum eigentlich und was tut die Politik dagegen?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11881,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[497,503],"tags":[1036,1040,534,241,46,240],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wird-es-in-100-jahren-keine-insekten-merh-geben-e1658760214717.jpg?fit=1920%2C1281&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11877"}],"collection":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11877"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11885,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11877\/revisions\/11885"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}