{"id":11539,"date":"2022-05-27T09:52:51","date_gmt":"2022-05-27T07:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11539"},"modified":"2022-05-27T09:52:51","modified_gmt":"2022-05-27T07:52:51","slug":"pflegeheime-in-der-corona-pandemie-ein-interview-mit-dem-einrichtungsleiter-toni-hoehne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11539","title":{"rendered":"Pflegeheime in der Corona-Pandemie: Ein Interview mit dem Einrichtungsleiter Toni H\u00f6hne"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Pflegenotstand. Nicht nur seit der Corona-Pandemie ein aktuelles Thema. Doch wie geht es den Pflegeheimen? Toni H\u00f6hne ist Einrichtungsleiter bei der Diakonie Simeon im Haus Elisabeth in Treptow-K\u00f6penick. Wir sprechen \u00fcber seinen Werdegang, den Pflegeberuf und die Anf\u00e4nge und Herausforderungen der Pandemiezeit.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von&nbsp;<\/em><i>Linda Luo<\/i><\/p>\n<h3>Ein Wunsch geht in Erf\u00fcllung<\/h3>\n<p><strong>Herr H\u00f6hne, gibt es einen bestimmten Grund warum Sie sich genau f\u00fcr diesen Berufsweg, also den der Pflege, entschieden haben?<\/strong><\/p>\n<p>Ich wollte es schon immer werden. Meine ganze Biografie ist eigentlich medizinisch ausgerichtet. Damals die Sch\u00fclerpraktika waren bei Unfallchirurgen, also niedergelassen in Praxen und nach meinem Abitur war ich Sanit\u00e4ter bei der Bundeswehr. Ich habe freiwillig ein dreiviertel Jahr im Heim f\u00fcr chronisch Suchterkrankte gearbeitet und habe dann eigentlich als Krankenpfleger schon angefangen.<\/p>\n<p><strong>Was finden Sie so faszinierend an diesem Beruf? Ist es der Kontakt mit den Patienten?<\/strong><\/p>\n<p>Ja und das Medizinische hat mich schon immer interessiert. Deswegen habe ich mich auch f\u00fcr die Krankenpflege entschieden und nicht f\u00fcr die Altenpflege. Ich fand schon immer die Anatomie und Physiologie des menschlichen K\u00f6rpers interessant: Was passiert wann, wo, wie und wie kann ich wo einschreiten, damit das nicht passiert? Genau das war eigentlich der Hintergrund, dass ich das machen wollte.<\/p>\n<div id=\"attachment_11542\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11542\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11542\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/toni-hoehne.jpg?resize=300%2C286\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/toni-hoehne.jpg?resize=200%2C191&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/toni-hoehne.jpg?resize=300%2C286&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/toni-hoehne.jpg?resize=400%2C382&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/toni-hoehne.jpg?fit=598%2C571&amp;ssl=1 598w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11542\" class=\"wp-caption-text\">Einrichtungsleiter im Haus Elisabeth, Toni H\u00f6hne | Foto: Linda Luo<\/p><\/div>\n<p><strong>Was sind ihre Aufgaben als Einrichtungsleiter?<\/strong><\/p>\n<p>Alles. Ich bin der Mann f\u00fcr alles. Ich koordiniere den ganzen Kommunikationsverkehr nach au\u00dfen. Die Darstellung des Hauses und des Unternehmens nach au\u00dfen f\u00fcr die Politik, f\u00fcr aufsichtsf\u00fchrende Beh\u00f6rden, also Heimaufsicht, medizinische Dienste der Krankenkasse, Amt f\u00fcr Statistik, Gesundheitsamt, Bewohneransprachen und Interessentengespr\u00e4che. Dann Bewerbungsgespr\u00e4che, Einstellungen, Vertragsverl\u00e4ngerungen, Vertragsrahmenbedingungen, Verg\u00fctungsvereinbarungen und jetzt steht ein gro\u00dfes Thema an: Die \u00c4nderung des Wohn- und Teilhabegesetzes. Wir haben hier ein gro\u00dfes Projekt laufen, was hoffentlich im Laufe des n\u00e4chsten Jahres starten kann, da sind wir gerade in der Bauplanungsphase. Da ist viel Recherche was Brandschutz angeht, wie stellt man sich strategisch als Einrichtung auf, Kommunikation mit Krankenh\u00e4usern, \u00c4rzten, neue Kooperationspartner finden, zum Beispiel \u00c4rzte.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernehmen Sie als Einrichtungsleiter auch pflegerische T\u00e4tigkeiten?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, wenn zum Beispiel krankheitsbedingt ein Ausfall ist. Pflege ist eine Face-to-Face Dienstleistung. Wenn dort Ausf\u00e4lle sind m\u00fcssen die kompensiert werden. Dadurch dass ich selbst aus der Pflege komme unterst\u00fctze ich die Kollegen auch manchmal.<\/p>\n<h3>\u201eDas hat sich die Politik leider ein bisschen sehr einfach gemacht\u201c<\/h3>\n<p><strong>Mit welchen Herausforderungen und Problemen haben sie regelm\u00e4\u00dfig oder gar t\u00e4glich zu k\u00e4mpfen?<\/strong><\/p>\n<p>Physische und psychische Beschwerden sind gangbar. Man sagt ja immer, man soll eine professionelle Grenze in seinem Berufsfeld wahren. Das ist schwer in der Pflege, weil ich immer sage: Es ist ein grenzenloser Beruf.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dften Herausforderungen aus meiner Sicht als Einrichtungsleiter ist ganz klar der Personalmangel. Wir sind in einem extremen Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis von Leasingfirmen, aber Leasingfirmen verkaufen nur das was sie haben. Wenn bei denen einer krank ist, dann rufen die an und sagen \u201eEr ist krank\u201c. Das Problem ist, dass ich eine Dienstleistung eingekauft habe, die dann nicht ersetzt wird, aber ich mich darauf verlasse, weil die Pflege meiner Bewohner davon abh\u00e4ngt. Die Grundbed\u00fcrfnisse die sie und ich haben, die aber von extern gesteuert werden m\u00fcssen, weil ich es selber vielleicht nicht mehr hinkriege, sind da nicht gegeben. Das Prinzip \u201eStation\u00e4re Pflege\u201c beruht auf dem Prinzip der Leasingkr\u00e4fte und nur so funktioniert das und so ist es in vielen Krankenh\u00e4usern auch.<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen sind durch die Pandemie neu hervorgekommen?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_11541\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11541\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11541\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich-200x300.jpg?resize=200%2C300\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich.jpg?resize=400%2C600&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich.jpg?resize=600%2C900&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/haus-elisabeth-empfangsbereich.jpg?fit=800%2C1200&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11541\" class=\"wp-caption-text\">Der Empfangsbereich | Foto: Diakoniewerk Simeon Haus Elisabeth, ein Pflegeheim in Treptow-K\u00f6penick<\/p><\/div>\n<p>In der Pandemie ist gerade am Anfang deutlich aufgefallen, dass wir keine Hilfsmittel hatten. Da kann man auch noch so gut aufgestellt sein. Letztendlich haben wir von \u00fcberall her versucht Hilfsmittel ran zubekommen. Wir haben hier bei uns in der N\u00e4he einen DM, den haben wir alle Reise Kits abgekauft, weil wir keine Handflaschen hatten. Wir haben das Desinfektionsmittel selbst zusammenger\u00fchrt und abgef\u00fcllt, weil wir es mussten, weil wir sonst gar nichts hatten und von au\u00dfen gar nichts kam. Schwierig ist zudem diese Arbeitsverdichtung. Allein das Testen der Bewohner hier in meinem Pflegeheim kostet so viel Zeit. Das ist der Wahnsinn. Mal schnell so eine Station mit 15 Minuten Wartezeit pro Schnelltest zu testen, da f\u00fchlt man sich ganz sch\u00f6n allein gelassen, weil es einfach nur hei\u00dft \u201eJa hier, ihr m\u00fcsst machen\u201c. Genauso wie die Besuchsverbote, so war es ja am Anfang, den Angeh\u00f6rigen zu erkl\u00e4ren, da w\u00fcrde ich selbst als Angeh\u00f6riger sagen \u201eIhr k\u00f6nnt mir doch jetzt nicht vorenthalten, meine Eltern zu besuchen\u201c. Das hat sich die Politik leider bisschen sehr einfach gemacht.<\/p>\n<p><strong>Letztes Jahr wurde vom Bundesgesundheitsministerium ein Pflegebonus bzw. der \u201eCoronazuschuss\u201c vereinbart, bei der je nach Art und Umfang der T\u00e4tigkeit alle Besch\u00e4ftigten in Berlin einen Zuschuss von bis zu 1000 \u20ac erhalten. In den Medien hat man oft geh\u00f6rt, dass dieser bei vielen nicht angekommen ist. Haben die Pfleger und Pflegerinnen den bekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Ich habe es ja organisiert f\u00fcr meine Einrichtung, aber unser Unternehmen hat es auch mit organisiert.<\/p>\n<p><strong>Das hei\u00dft also 1000\u20ac pro Person?<\/strong><\/p>\n<p>Naja, dass darf man nicht verallgemeinern. Also eigentlich 1500\u20ac: 1000\u20ac vom Bund und 500\u20ac vom Arbeitgeber. So war die Vereinbarung. Und da musste man sich einigen ob man die 500\u20ac tr\u00e4gt und das hat die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung in unserem Unternehmen ganz klar gemacht. Die haben sich sofort dahinter gestellt und haben gesagt \u201eDas Geld nehmen wir in die Hand und das geben wir aus. Das ist es uns wert\u201c. Das ist aber prozentual nach der Rahmenarbeit bezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht denn das derzeitige Hygienekonzept bei ihnen aus. Was m\u00fcssen Angeh\u00f6rige und Besucher beachten und welche Anforderungen werden an das Pflegepersonal gestellt?<\/strong><\/p>\n<p>Das steht in der Covid-Testverordnung. F\u00fcr Besucher gilt aktuell 1G. Das hei\u00dft nur getestet darf rein \u2013 egal ob genesen, geimpft oder ungeimpft. Jeder wird getestet. Bewohner werden aktuell einmal in der Woche getestet. Au\u00dfer Leute, die die Einrichtung verlassen, die werden dreimal die Woche getestet. Bei Mitarbeitern ist es so, dass wir Genesene und Geimpfte zweimal in der Woche testen und ungeimpfte Mitarbeiter jeden Dienst. So sind die Vorgaben und daran halten wir uns.<\/p>\n<h3>Der Pflegeberuf \u2013 Ein Knochenjob?<\/h3>\n<p><strong>Aus Hochrechnungen f\u00fcr den&nbsp;Barmer-Pflegereport geht hervor, dass bis 2030 rund 182.000 Pflegerinnen und Pfleger fehlen d\u00fcrften, so vermutet es diese Studie. Was sollte aus Ihrer Sicht unternommen werden, um den Beruf des Pflegers attraktiver zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Den Pflegeschl\u00fcssel erh\u00f6hen. Also man sagt ja immer \u201eDie Pflege muss professioneller werden und da m\u00fcssen mehr Anreize geschaffen werden\u201c. Ich denke aber nicht, dass es daran liegt, dass sich die Leute nicht f\u00fcr die Pflege entscheiden, sondern jeder Beruf lebt ja so ein bisschen von Propaganda. Das Problem ist, dass man \u00fcber die Leute, welche mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung in der Pflege zu machen h\u00f6rt, dass die Elternteile oder Bekannte die auch im Pflegebereich sind sagen \u201eOh Gott mach das blo\u00df nicht, weil du arbeitest dich da zu Tode\u201c. Da haben sie Recht. Ich glaube, um den Grundberuf attraktiver zu machen, ist zum einen die Stellung in der Gesellschaft wichtig. F\u00fcr viele gilt immer noch \u201ePflege ist Assistenz des Arztes\u201c. Nee, das ist ein Beruf, so wie Physiotherapie ja auch nicht \u201eAssistenz des Arztes\u201c ist. Das ist ein eigenst\u00e4ndiger Beruf, der mit an der Genesung des Patienten arbeitet. So ist Pflege ebenfalls zu deuten.<br \/>\nUnd die Zeitnot ist das gr\u00f6\u00dfte Problem in der Pflege. Viele sagen ja auch \u201eIch kann nicht mit einem guten Gewissen nach Hause fahren, weil ich nicht wei\u00df, ob ich vielleicht durch einen Schusselfehler oder durch Zeitnot jemanden gef\u00e4hrdet habe\u201c. Und das m\u00fcsste angepasst werden, also noch mehr als Geld. Geld ist auch eine Sache, aber es kann nicht sein, dass ein Pflegehelfer immer noch darauf angewiesen ist Hartz 4 zu beantragen, damit er \u00fcberhaupt sein Leben bestreiten kann. Da fragt man sich auch: \u201eWarum sollte er denn noch im Dreischichtdienst arbeiten, wenn er auch zuhause sitzen k\u00f6nnte und letztendlich dasselbe Geld bekommen w\u00fcrde\u201c. Aber Pflegeschl\u00fcssel anpassen sehe ich noch mehr. Das ist sozusagen immer Schwerpunkt bei mir.<\/p>\n<p><strong>Haben sie einen Tipp den sie an angehende Pfleger weitergeben k\u00f6nnen, der f\u00fcr den Einstieg in den Beruf hilfreich sein k\u00f6nnte?<\/strong><\/p>\n<p>Ich sage immer, dass man nie den Kopf h\u00e4ngen lassen und immer sozusagen auch an kleinen Momenten zehren sollte. Es gibt diverse Schichten, die jeder Pflegekraft immer im Kopf bleiben werden. Immer. Und das ist immer nochmal so ein Lichtschein, gerade wenn man so einen Dienst hat und man wei\u00df gar nicht mehr, wo man zuerst anfangen soll. Ich glaube solche Momente helfen einem weiter.<\/p>\n<p><strong>Was unternehmen Sie in ihrer Freizeit als Ausgleich um ihre Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich habe meine Familie. Wir machen viel \u2013 mit meiner Frau, mit meinem Sohn. Kraftsport machen wir viel, also wir machen wirklich sehr, sehr viel Sport. Ich gehe mit meinen Jungs \u00f6fter \u201eBushcraften\u201c, das finde ich sehr gut. Auch Geocaching, also alles was so recht viel drau\u00dfen ist.<\/p>\n<p><strong>Gibt es einen Moment in ihrer Pflegelaufbahn der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?<\/strong><\/p>\n<p>Da gibt es ein Paar. Also was ich mal hatte war ein Mann im Koma und der ist in meinem Dienst wachgeworden. Damit hat auch gar keiner gerechnet. Und da war der auf einmal so quietschfidel, dass wir gucken mussten, wie wir das hier sicherstellen k\u00f6nnen, damit er sich nicht wehtut, weil er noch zus\u00e4tzlich blind war. Ansonsten habe ich mal im Krankenhaus in einem Tumorzentrum gearbeitet und da hatte ich einen 14-J\u00e4hrigen mit einem kompliziertem Rippenfellkarzinom \u00fcber Weihnachten drin liegen und zur Diagnostik. Mit dem habe ich abgesprochen, dass seine Freundin ihn besuchen kann. In meinen ganzen Sp\u00e4tdiensten, die ich \u00fcber Weihnachten hatte, war dann jeden Tag die Freundin mit da. So ein junger Mensch mit so einer Diagnose ist echt schlimm und da tue ich mein Bestes, um es denen so angenehm wie m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11543 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/linda-lou-e1646675821960.jpg?fit=389%2C389&amp;ssl=1 389w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Linda Luo<\/strong> studiert im 3. Semester Filmwissenschaft sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin. Sie findet das dem Stellenwert der Pflege in Pflegeeinrichtungen und auch in privaten Haushalten noch mehr Aufmerksamkeit als bisher gewidmet werden sollte. <\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pflegenotstand. Nicht nur seit der Corona-Pandemie ein aktuelles Thema. Doch wie geht es den Pflegeheimen? Toni H\u00f6hne ist Einrichtungsleiter bei der Diakonie Simeon im Haus Elisabeth in Treptow-K\u00f6penick. 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