{"id":11531,"date":"2022-05-27T09:15:45","date_gmt":"2022-05-27T07:15:45","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11531"},"modified":"2022-06-29T09:33:27","modified_gmt":"2022-06-29T07:33:27","slug":"krankenpfleger-in-der-psychiatrie-du-tust-etwas-gutes-und-das-gute-zu-tun-ist-selten-leicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11531","title":{"rendered":"Krankenpfleger in der Psychiatrie: \u201eDu tust etwas Gutes und das Gute zu tun ist selten leicht.\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der 22-J\u00e4hrige Christopher Hladitsch arbeitet als Gesundheits- und Krankenpfleger im akut psychiatrischen Bereich des Berliner Theodor-Wenzel-Werks. Im Interview spricht er \u00fcber seine Arbeit, Herausforderungen und was sich in der Pflege ver\u00e4ndern sollte.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Pia Schulz<\/em><\/p>\n<p><strong>Sie arbeiten seit 2019 als Krankenpfleger in der geschlossenen Psychiatrie. Wenn Sie Ihre Arbeit mit drei Worten beschreiben m\u00fcssten, welche w\u00e4ren das?<\/strong><\/p>\n<p>Immer wieder herausfordernd.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie mir von Ihrem Arbeitsalltag erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Alltag auf der Station h\u00e4ngt immer von der Schicht ab, in der ich arbeiten muss. Die Fr\u00fch- und Sp\u00e4tschichten unterscheiden sich dabei deutlich von der Nachtschicht. Die Sp\u00e4tschicht beginnt in der Regel um 13 Uhr und startet mit der \u00dcbergabe des Fr\u00fchdienstes. Anschlie\u00dfend besprechen wir uns im Team bei einer Tasse Kaffee und kl\u00e4ren, wer in welchem Aufgabenbereich arbeiten will. Auch wenn wir alle zusammenarbeiten, hat dennoch jeder seinen eigenen Bereich.<\/p>\n<p><strong>Was kann man sich unter diesen Bereichen vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>Im besten Fall sind wir drei examinierte Pflegekr\u00e4fte. Einer k\u00fcmmert sich dann um die K\u00fcche und damit auch um alle Aufgaben in diesem Bereich, wie beispielsweise das Zubereiten der Mahlzeiten f\u00fcr Patienten, die Hilfe brauchen. Ein anderer ist in erster Linie f\u00fcr die Patienten verantwortlich, bei Fragen und Aufgaben die Pflege betreffend tritt die Person dann in den Vordergrund. Die dritte Person k\u00fcmmert sich um die Medikamente, also die Kontrolle und Vergabe des richtigen Medikamentes f\u00fcr die richtige Person zur richtigen Zeit.<\/p>\n<p><strong>Und wie l\u00e4uft die Schicht nach der Besprechung weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Nach der \u00dcbergabe und der Besprechung beginnt jeder erstmal in seinem Bereich. Die Patienten werden begr\u00fc\u00dft und in der Fr\u00fchschicht geweckt. Anschlie\u00dfend wird ihnen bei der Morgenhygiene geholfen, Medikamente werden kontrolliert und ausgeteilt und das Essen wird vorbereitet. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck kommen die \u00c4rzte und es werden Besprechungen, \u00dcbergaben, Therapien und Sitzungen abgehalten. F\u00fcr uns hei\u00dft das vor allem die Anordnungen ausarbeiten, alles Wichtige zu dokumentieren und bei Teamsitzungen oder Therapien dabei sein. Nach dem Mittag folgt dann die Abl\u00f6sung durch die Sp\u00e4tschicht. Bei dem Wechsel ist es zum einen wichtig, dass die Station ordentlich \u00fcbergeben wird, zum anderen darf man zu dieser Zeit aber nicht vergessen, dass auch die Patienten auf dem Flur und in der N\u00e4he sind und oft nach Aufmerksamkeit suchen. Die k\u00f6nnen wir ihnen aufgrund der Unterbesetzung und der Masse an Arbeit leider nicht immer gew\u00e4hren.<\/p>\n<p><strong>Also ist auch Ihre Station vom Pflegenotstand betroffen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, auch bei uns herrscht, wie fast \u00fcberall, Pflegenotstand. Deswegen k\u00f6nnen wir leider nicht jedem Patienten die Aufmerksamkeit geben, die er verdient. Manchen Patienten, die fixiert oder isoliert sind, m\u00fcssen unter st\u00e4ndigem H\u00f6r- und Sichtkontakt stehen. Falls daf\u00fcr kein extra Personal organisiert wurde, muss das auch von dem Pflegeteam kompensiert werden. Die Unterbesetzung in Krankenh\u00e4usern ist also auch bei uns deutlich zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Hauptaufgaben?<\/strong><\/p>\n<p>Die erste und wichtigste Aufgabe ist nat\u00fcrlich f\u00fcr das Wohl des Patienten zu sorgen. Aufgrund der hohen Dichte von Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern steht der Schutz der Patienten vor anderen oder sich selbst aber auch ganz oben. So haben wir beispielsweise eine bipolare Patientin auf der Station, die sich zurzeit in einer manischen Phase befindet und durch ihre ma\u00dflose Aktivit\u00e4t und dem \u00fcbersteigerten Selbstwertgef\u00fchl sich oder anderen schaden k\u00f6nnte. Es gibt auch Patienten mit suizidalen Absichten, die unter engmaschiger Sichtkontrolle stehen.<\/p>\n<p>Zudem sind die Pflege und die Beobachtung der Patienten selbstverst\u00e4ndlich von gro\u00dfer Wichtigkeit, sodass k\u00f6rperliche oder psychische Beschwerden erkannt werden. Dazu z\u00e4hlen alle Grundpflegema\u00dfnahmen, wie Blutzucker messen, die Vitalzeichenkontrolle, Ausgabe der Medikamente, Inkontinenzversorgung sowie Motivation zur selbstst\u00e4ndigen K\u00f6rperhygiene, damit die Menschen m\u00f6glichst schnell wieder in ihr Leben eingebunden werden.&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_11532\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11532\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11532 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/dokumentieren-der-patientenwerte.jpeg?fit=640%2C427&amp;ssl=1 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11532\" class=\"wp-caption-text\">Dokumentieren der Patientenwerte | Foto: <a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/foto\/arzt-forschung-krankenschwester-gesichtsmaske-6627922\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karolina Grabowska<\/a><\/p><\/div>\n<p>Zuletzt ist noch die Kommunikation zwischen \u00c4rzte- und Pflegeteam zur Weiterleitung wichtiger Informationen vom Patienten und seiner Lebensf\u00fchrung auf der Station zu nennen.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie schon immer, dass Sie diesen Berufsweg einschlagen wollen, oder wollten Sie fr\u00fcher etwas anderes machen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich wusste nicht, dass ich einmal Pfleger werden w\u00fcrde, auf meiner To-Do-Liste stand es definitiv nicht. Wie jeder Heranwachsender musste ich aber eine Entscheidung treffen, denn die Zeit bleibt nicht stehen und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter muss man auch Geld verdienen.<\/p>\n<p>In Kontakt mit Menschen, die im Alltag Unterst\u00fctzung brauchen, kam ich schon recht fr\u00fch durch Schulpraktika. Bei einem arbeitete ich in einem betreuten Wohnen f\u00fcr Jugendliche mit geistigen Einschr\u00e4nkungen und bei einem anderen in einem Seniorenheim bei mir um die Ecke und dort habe ich fast nur gute Erfahrungen gemacht. Au\u00dferdem arbeiten sowohl meine Mutter als auch meine Schwester im Gesundheitssektor, was meinen Entschluss gefestigt hat.<\/p>\n<p><strong>Und wie kam es dann dazu, dass Sie die Ausbildung zum Krankenpfleger angefangen haben?<\/strong><\/p>\n<p>Nach meinem Schulabschluss war ich im Ausland. Eine sehr gute Freundin von mir hatte zu der Zeit ihre Ausbildung abgeschlossen und begann ihre Laufbahn im Theodor-Wenzel-Werk. Da erz\u00e4hlte sie mir, wie gut ihr die Arbeit dort gef\u00e4llt. Sie sprach von einer ausgeglichenen und offenen Teamatmosph\u00e4re, einer 32 Stundenwoche, bei der sie dennoch ein gutes Gehalt bekam und in einem aufregenden Themenbereich mit Menschen in akuten Lebenssituationen arbeiten konnte.<\/p>\n<p><strong>Mussten Sie danach eine besondere Spezialisierung oder Weiterbildung machen, oder kann man nach der Ausbildung direkt in der Psychiatrie anfangen?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, f\u00fcr die Arbeit in der Psychiatrie, auch im akuten Bereich, braucht man keine Weiterbildung. In der Regel wird man von einem erfahrenen Kollegen eingearbeitet und bekommt Klinikinterne oder -externe Fort- und Weiterbildungsangebote, wie beispielsweise Kurse zum Deeskalationstraining.<\/p>\n<div id=\"attachment_11534\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11534\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11534\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?resize=300%2C169\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?resize=200%2C113&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?resize=600%2C338&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/die-flure-einer-psychatrischen-station.jpeg?fit=640%2C360&amp;ssl=1 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11534\" class=\"wp-caption-text\">Die Flure einer psychiatrischen Station | Foto: <a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/foto\/tur-geoffnet-239853\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erkan Utu<\/a><\/p><\/div>\n<p><strong>Gibt es ein Arbeitserlebnis, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?<\/strong><\/p>\n<p>Leider ist es bei uns keine Seltenheit, dass es zu k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen seitens Patienten kommt, sowohl gegen\u00fcber dem Pflegepersonal als auch gegen\u00fcber anderen Patienten.<\/p>\n<p>Wenn man bei solchen Situationen dazwischen geht, ist das immer aufregend und bleibt als Erfahrung im Kopf zur\u00fcck. Mir ist mal eine \u00e4ltere Frau mit dem Fu\u00df voran in die Rippen gesprungen: Es war schon sp\u00e4t, ich hatte gerade die T\u00fcr zum Pflegebad verschlossen. Sie war die einzige auf dem Flur und eigentlich hatte ich eine gute Beziehung zu ihr, aber in diesem Moment verkannte sie mich und ging auf mich los. Da sie eher schm\u00e4chtig war, lie\u00df sich die Situation schnell entsch\u00e4rfen, aber das war definitiv ein einschneidendes Erlebnis.<\/p>\n<p><strong>Was m\u00f6gen Sie an Ihrer Arbeit und was eher weniger?<\/strong><\/p>\n<p>An meiner Arbeit mag ich vor alle den Kontakt zu den Menschen. Ich besch\u00e4ftige mich mit vielen Personen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Kultur und Hautfarbe und kann so viele Werte sammeln. Au\u00dferdem f\u00fchlt man sich auf eine Art gebraucht, man erf\u00fcllt einen Zweck, man hilft. Die Dankbarkeit, die man leider nicht oft genug erf\u00e4hrt, ist dann unverwechselbar. Was mir eher weniger gef\u00e4llt ist, dass der Beruf kaum wertgesch\u00e4tzt wird. Ich denke das kommt daher, dass wir auch die Aufgaben erledigen m\u00fcssen, die etwas schmutziger sind und der Job deswegen oft abgestempelt wird. Zu oft wird vergessen, wie sehr die Pfleger und Pflegerinnen sich aufopfern, damit es anderen besser geht.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie etwas in Ihrem Arbeitsumfeld, an dem Beruf oder der Pflege \u00e4ndern k\u00f6nnten, was w\u00e4re das?<\/strong><\/p>\n<p>Der Beruf ist sehr sch\u00f6n, aber ich w\u00fcrde mir mehr Geld w\u00fcnschen. Nicht, weil ich mehr Geld will, sondern um neue Kollegen zu locken, damit die Arbeit leichter und entspannter wird. Au\u00dferdem sollte es mehr Angebote zur pers\u00f6nlichen Erhaltung der Gesundheit f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte geben, also Dinge wie Physiotherapie oder R\u00fcckenschulen, die in den Krankenh\u00e4usern meistens sowieso vorhanden sind. Auch Kosten\u00fcbernahmen f\u00fcr Fitnessstudios oder psychologische Begleitung w\u00e4re w\u00fcnschenswert. In manchen Krankenh\u00e4usern gibt es solche Angebote schon, aber es gibt auch viele H\u00e4user, denen so etwas nicht verg\u00f6nnt ist. Da sieht es oft so aus, als w\u00fcrden Kranke Kranke pflegen.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcrden Sie Menschen raten, die ebenfalls diesen Berufsweg einschlagen wollen?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberlege es dir gut, die Ausbildung ist hart und verlangt alles von dir ab: Schwei\u00df, Energie, Zeit, Nerven und vieles mehr. Du begegnest dem Tod und Menschen in den schlimmsten Situationen, du k\u00f6nntest mit Patienten arbeiten, die ansteckende Krankheiten haben, oder sich selbst oder anderen schaden wollen \u2013 sei dir also dessen bewusst. Au\u00dferdem sind der Drill und der Druck fast wie beim Bund. Durch die Hierarchien im Krankenhaus f\u00fchlt man sich manchmal wie ein Fu\u00dfabtreter, sei dir auch dessen bewusst. Aber es ist ein sch\u00f6ner Beruf und du tust etwas Ehrbares, auch wenn das nicht jeder so sieht.<\/p>\n<p>Die Ausbildung wird dich ver\u00e4ndern, du wirst Dinge und Menschen anders betrachten und k\u00f6rperliche und psychische Beschwerden viel schneller wahrnehmen. Das ist eine Eigenschaft, die mir pers\u00f6nlich sehr gef\u00e4llt. Zu guter Letzt: Du tust etwas Gutes und das Gute zu tun ist selten leicht.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir mehr Menschlichkeit und das ein guter Personalschl\u00fcssel die Arbeit erleichtert und wir mehr Zeit f\u00fcr die Patienten haben. Ein Krankenhaus ist ein Unternehmen und will somit m\u00f6glichst viel Profit machen. Was das mit sich bringt, brauche ich nicht zu erkl\u00e4ren. Deswegen w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr die Zukunft noch bessere Moralvorstellungen.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11535 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?zoom=2&amp;resize=150%2C150 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?zoom=3&amp;resize=150%2C150 450w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pia-schulz.jpeg?fit=480%2C640&amp;ssl=1 480w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Pia Schulz<\/strong>&nbsp; studiert im 5. Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und BWL. Sie m\u00f6chte mit dem Interview einem Randberuf wie der Psychiatrischen Pflege mehr Aufmerksamkeit geben.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 22-J\u00e4hrige Christopher Hladitsch arbeitet als Gesundheits- und Krankenpfleger im akut psychiatrischen Bereich des Berliner Theodor-Wenzel-Werks. 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