{"id":11292,"date":"2021-07-23T10:18:00","date_gmt":"2021-07-23T08:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11292"},"modified":"2021-07-23T10:19:23","modified_gmt":"2021-07-23T08:19:23","slug":"prekaere-arbeit-im-lieferservice-profit-auf-dem-ruecken-der-radkuriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11292","title":{"rendered":"Prek\u00e4re Arbeit im Lieferservice: Profit auf dem R\u00fccken der Radkuriere"},"content":{"rendered":"<p class=\"Text\"><strong><span style=\"font-size: 12.0pt;\" lang=\"DE\">Lieferdienste boomen in der Coronakrise, neue Fahrradkuriere und Lagermitarbeiter werden gesucht. In Berlin streiken die Lieferantinnen und Lieferanten f\u00fcr bessere Arbeitsbedingungen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Lucie Rank<\/em><\/p>\n<p>Der Regenradar k\u00fcndigt Schauer ab 16 Uhr an, die Mittagspause von Dennis geht gerade zu Ende. Dass es seit seinem Schichtbeginn um 11 Uhr erst einen Euro Trinkgeld gab, hebt die Laune auch nicht gerade. Aber immerhin sind die Temperaturen angenehm. Das Wetter ist ein entscheidender Faktor, wenn man wie Dennis seinen Arbeitstag auf dem Fahrrad verbringt. Der 24-j\u00e4hrige Berliner arbeitet als Lieferant f\u00fcr eine Burgerkette. Ein gro\u00dfer Teil der Bestellungen verl\u00e4uft \u00fcber den Onlinedienst Lieferando, doch das Unternehmen hat seine eigenen Lieferanten. Seit zwei Jahren ist Dennis in einer der Berliner Filialen fest angestellt. Eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lange Zeit in einer Branche, die f\u00fcr ihre prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnisse bekannt ist.<\/p>\n<h3><strong>Die Unsicherheit der Probezeit <\/strong><\/h3>\n<div id=\"attachment_11368\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11368\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11368\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?resize=800%2C1067&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9494-3.png?fit=960%2C1280&amp;ssl=1 960w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11368\" class=\"wp-caption-text\">Burgerlieferant Dennis auf dem Fahrrad. Foto: Lucie Rank<\/p><\/div>\n<p>Dennis hat diese Arbeitsverh\u00e4ltnisse bei seinen vorherigen Arbeitgebern bereits am eigenen Leib erfahren: \u201eIch habe zu Schulzeiten angefangen bei Foodora zu arbeiten, einfach weil ich da Bock drauf hatte, Fahrrad zu fahren und ein bisschen Geld verdienen. Die haben mich dann nach drei Monaten ohne Angabe von Gr\u00fcnden rausgeworfen\u201c, erz\u00e4hlt er. Anschlie\u00dfend arbeitete Dennis neben seinem Freiwilligen Sozialen Jahr als Fahrradkurier bei Lieferando. Doch auch bei Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Lieferdienst wurde er noch w\u00e4hrend der Probezeit gek\u00fcndigt, nachdem er aufstockendes Hartz IV beantragen wollte. \u201eAls ich denen mein Formular geschickt habe, hie\u00df es wir melden uns in ein paar Tagen wieder, aber in der Zeit kam dann die K\u00fcndigung. Das ist da, wie ich das mitbekommen habe, leider Alltag\u201c, so der 24-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnlicher Fall l\u00f6ste k\u00fcrzlich beim Lieferdienst Gorillas einen Streik der Besch\u00e4ftigten aus. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin, verspricht die Lieferung von per App bestellten Lebensmitteln und anderen Supermarktwaren in nur zehn Minuten und zu Retailpreisen. In Packstationen werden die Bestellungen zusammengestellt und gelangen durch die Riders, wie die Fahrradkuriere in dem englischsprachigen Unternehmen hei\u00dfen, zum Kunden. Ein Gesch\u00e4ftsmodell, das eine gro\u00dfe Menge an Standorten und Besch\u00e4ftigten ben\u00f6tigt, um zu funktionieren.<\/p>\n<p>Als ein Rider am 9. Juni 2021 in der Probezeit fristlos gek\u00fcndigt wurde, legten viele seiner Kolleg:innen am selben Tag spontan ihre Arbeit nieder. Aus dem ungeplanten \u201ewilden Streik\u201d, welcher ohne eine anerkannte Gewerkschaft gef\u00fchrt wurde, entwickelte sich eine Blockade zweier Berliner Warehouses, auch an den zwei darauffolgenden Tagen wurden Blockaden fortgef\u00fchrt. Doch die Entlassung des Kollegen sei, laut Gorillas Rider Linus, nur der Tropfen gewesen, der das Fass zum \u00dcberlaufen gebracht habe. \u201eDas Ganze basiert auf einer Historie von Arbeitsrechtsverletzungen\u201c, so der 21-j\u00e4hrige Soziologie Student. Linus arbeitet seit zwei Monaten als Rider f\u00fcr Gorillas und streikt gemeinsam mit dem Gorillas Workers Collective aktiv f\u00fcr bessere Arbeitsbedingungen. Das Gorillas Workers Collective ist ein Zusammenschluss aus Ridern und Packern. Seit Februar 2021 organisieren sich die Arbeiter:innen im Kollektiv.<\/p>\n<h3><strong>Gorillas und co. &#8211; Boom der Lieferdienste <\/strong><\/h3>\n<p>Gorillas ist ein junges Unternehmen. Nach der Gr\u00fcndung im Mai 2020 wuchs der Lieferdienst jedoch rasant, so dass er sich inzwischen, mit einer Marktbewertung von \u00fcber einer Milliarde US-Dollar, zu einem so genannten Einhorn, entwickelt hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_11369\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11369\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11369\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=800%2C533&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?resize=1200%2C799&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9250-3.jpeg?fit=1276%2C850&amp;ssl=1 1276w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11369\" class=\"wp-caption-text\">Fahrr\u00e4der vor Gorillas Warehouse in Moabit. Ein Graffiti kritisiert das Konzept als \u201eGipfel der menschlichen Faulheit\u201c. Foto: Lucie Rank<\/p><\/div>\n<p>Der Erfolg von Gorillas ist kein Einzelfall, Lieferdienste gehen in der Corona Krise als Gewinner hervor. Dies zeigte eine Studie des Digitalverbands Bitkom im Juni 2020. W\u00e4hrend vor der Pandemie noch etwa 33 Millionen Deutsche h\u00e4ufig online Essen bestellt haben, waren es w\u00e4hrend des ersten Lockdowns fast 44 Millionen. So stieg beispielsweise der Umsatz des niederl\u00e4ndischen Lieferdienstes Just Eat <a href=\"http:\/\/takeaway.com\">takeaway.com<\/a>, zu dem Lieferando geh\u00f6rt, 2020 um 54 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro an, wie das Handelsblatt berichtete.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde liegen auf der Hand: Viele Menschen arbeiten im Homeoffice, Restaurants hatten lange geschlossen und auch nach den Lockerungen vermeiden viele Menschen aufgrund der Ansteckungsgefahr essen zu gehen. Sich Mahlzeiten und Eink\u00e4ufe vor die Haust\u00fcr liefern zu lassen, ist eine gern genutzte Alternative. Bestellungen k\u00f6nnen online gezahlt werden und die Lieferungen somit kontaktlos erfolgen.<\/p>\n<h3><strong>Was haben die Lieferant:innen vom Erfolg? <\/strong><\/h3>\n<p>Nicht alle profitieren von diesem Bestell-Hype in der Pandemie gleicherma\u00dfen. Um die kontaktlose Lieferung zu erm\u00f6glichen, f\u00fchrte Lieferando im Mai 2020 eine Trinkgeldfunktion in der App ein. Diese sollte nach eigenen Angaben einen besseren Schutz der Essenskuriere und Kund:innen erm\u00f6glichen. F\u00fcr Dennis und seine Kollegen bedeutete sie aber vor allem eines: weniger Geld. Die Funktion sei bei Dennis Arbeitgeber ohne Vorank\u00fcndigung und f\u00fcr 4-5 Monate verf\u00fcgbar gewesen und sei dann eingestellt worden, so der 24-J\u00e4hrige. Das eingezahlte Trinkgeld habe der Chef aber einbehalten, unter dem Vorwand, dass ihm das Geld als Umsatz \u00fcberwiesen wurde, wodurch es nicht zu versteuern sei.<\/p>\n<p>Lieferandos Presseabteilung gab auf Nachfrage an, dass Fahrer:innen, welche direkt bei Lieferando angestellt sind, das online gezahlte Trinkgeld mit ihrer Gehaltszahlung erhalten w\u00fcrden. Restaurants mit eigenem Lieferpersonal, wie in Dennis Fall, seien selbst f\u00fcr die Auszahlung verantwortlich. Das Unternehmen habe seine Partner aber ausreichend \u00fcber die neue Funktion informiert und appeliere an diese, das Trinkgeld direkt ans Lieferpersonal weiterzugeben. \u201eRein rechtlich steht mir ein gro\u00dfer Anteil des Geldes zu\u201c, berichtet Dennis. Das Thema sei aber irgendwann einfach totgeschwiegen worden.<\/p>\n<p>Auch bei Gorillas warten viele Arbeiter:innen auf ihr Geld. \u201eZahlungen kommen selten p\u00fcnktlich, teilweise mit zwei Monaten Wartezeit und dann stimmt der \u00fcberwiesene Lohn oft nicht,\u201c berichtet Linus. Doch die Arbeiter:innen wollen nicht zulassen, dass hier etwas totgeschwiegen wird. \u00dcber Instagram, Twitter und private Chatgruppen tauschen sie sich untereinander aus und werden im Gorillas Workers Collective aktiv. Rider Linus sieht einen Vorteil hierbei in den Lagerh\u00e4usern von Gorillas. Hier begegnen wir uns untereinander t\u00e4glich und k\u00f6nnen Verbindungen aufbauen, eine M\u00f6glichkeit die viele Lieferant:innen bei anderen Lieferdiensten nicht haben. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Lagerh\u00e4user blockiert werden, wie es bei den Streiks der vergangenen Wochen passierte.<\/p>\n<h3><strong>\u201eWir werden weiterk\u00e4mpfen, bis wir Verbesserungen unserer Arbeitsbedingungen erfahren\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Die Proteste sind noch nicht vorbei. Am 28. Juni demonstrierten Gorillas Mitarbeiter:innen und Unterst\u00fctzer:innen vor der Zentrale des Unternehmens in Prenzlauer Berg, auch Linus war unter ihnen. Das Gorillas Workers Collectives rief auf Social Media zum Protest auf, da das Management per Mail eine zuk\u00fcnftige Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeiten verk\u00fcndet haben soll, ohne ausreichend auf Forderungen der vorherigen Streiks zu reagieren. \u201ePay the workers\u201c, forderten die Demonstrierenden lautstark. Gorillas CEO Ka?an S\u00fcmer kam wenig sp\u00e4ter vor die Zentrale. Es folgte eine \u00f6ffentliche Diskussion zwischen ihm und einzelnen Ridern. Einige Punkte stachen heraus, welche sich auch in der Liste der Forderungen wiederfanden, die das Gorillas Workers Collective am darauffolgenden Tag ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Die Arbeiter:innen fordern eine Abschaffung, oder zumindest eine Verk\u00fcrzung der Probezeit. Momentan sind sechs Monate Probezeit vorgesehen, \u201edas Mindeste was wir wollen, ist dass das auf einen Monat heruntergebrochen wird. Als Rider brauchen wir keine sonderlich gro\u00dfe Einarbeitung, aber die lange Probezeit sorgt daf\u00fcr, dass Leute ohne Angabe von Gr\u00fcnden gefeuert werden\u201c, so Linus. Die Gorillas Angestellten fordern zudem, eine korrekte, p\u00fcnktliche Zahlung des Gehalts, wobei gleiche Arbeit gleich entlohnt und \u00dcberstunden und Krankheitsgeld angemessen verg\u00fctet werden sollen.<\/p>\n<p>Auch die Ausr\u00fcstung der Rider sei verbesserungsw\u00fcrdig. Gorillas verspricht auf der eigenen Website die \u201ecoolste Ausr\u00fcstung, funktional, komfortabel und stylisch\u201c. Linus sieht das anders: \u201eDie Lieferung in schweren Rucks\u00e4cken schadet dem R\u00fccken, vor allem wenn man mit mehreren schweren Glasflaschen \u00fcber Kopfsteinpflaster f\u00e4hrt und das acht Stunden am Tag\u201c. Fahrr\u00e4der mit K\u00f6rben, oder Lastenr\u00e4der w\u00e4ren hier eine potenzielle Alternative, meint der 21-J\u00e4hrige. Auch an wetterfester Kleidung, wie Regencapes w\u00fcrde es mangeln, kritisieren die Rider. Der Forderungskatalog beinhaltet au\u00dferdem gestellte Arbeitshandys f\u00fcr die Rider, Air-Conditioning in den Lagerh\u00e4usern und eine bessere Kommunikation zwischen Management und Arbeiter:innen, im speziellen wenn es um Probleme mit den Arbeitsvisa von ausl\u00e4ndischen Besch\u00e4ftigten geht.<\/p>\n<p>CEO&nbsp;Ka?an S\u00fcmer r\u00e4umte in der Diskussion mehrmals ein, man w\u00fcrde sich um Verbesserungen bem\u00fchen. Die Demonstrierenden bes\u00e4nftigte das kaum, die Riderin Zeynep verk\u00fcndete nach dem Vorlesen der Forderungen bei der Demonstration: \u201eWir werden weiterk\u00e4mpfen bis wir Verbesserungen unserer Arbeitsbedingungen erfahren!\u201c Auch Linus m\u00f6chte weiterhin an der Seite seiner Kolleg:innen im Gorillas Workers Collective aktiv sein. Es handle sich um ein Problem, dass nicht nur in Berlin und nicht nur bei Gorillas existiere. \u201eIch denke, es ist wichtig, dass wir uns weiter connecten, auch mit anderen Lieferant:innen anderer Lieferdienste\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11365 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282-150x150.jpeg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_9714-e1627026257282.jpeg?fit=844%2C844&amp;ssl=1 844w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Lucie Rank <\/strong>studiert im 4. Semester Sprache und Gesellschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Vor dem Studium arbeitete sie als Flugbegleiterin und sie interessiert sich sehr f\u00fcr die heutige Arbeiter:innenbewegung.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieferdienste boomen in der Coronakrise, neue Fahrradkuriere und Lagermitarbeiter werden gesucht. 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