{"id":11290,"date":"2021-07-23T09:37:22","date_gmt":"2021-07-23T07:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11290"},"modified":"2021-07-23T09:37:22","modified_gmt":"2021-07-23T07:37:22","slug":"familie-und-arbeit-vereint-was-wir-vom-kuenstlerehepaar-pauker-fuer-die-pandemiezeit-lernen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11290","title":{"rendered":"Familie und Arbeit vereint: Was wir vom K\u00fcnstlerehepaar Pauker f\u00fcr die Pandemiezeit lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Pandemiezeit werden viele Menschen von ihren Arbeitgebern ins Homeoffice geschickt. Nicht wenige Familien und Paare leiden darunter und haben Probleme ihr Berufs- und Familienleben unter ein Dach zu bekommen. Bei Sveta Esser Pauker und Alex Pauker war es schon immer genau so. Das hat bis heute sehr gut funktioniert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Nina Osterchrist<\/em><\/p>\n<p>Ich bin zu Besuch bei Sveta und Alex. Die beiden sind Maler und arbeiten in ihrem gemeinsamen Atelier in Oranienburg. Kennengelernt haben sie sich auf einer Kunstschule in Russland und schlie\u00dflich sind sie zusammen zur Universit\u00e4t gegangen. Ich setze mich an den einladend gedeckten Holztisch und erfahre, dass sie einige Jahre sp\u00e4ter geheiratet haben und nach Israel gezogen sind. In einem Dorf im Norden hatte sich in den 70er Jahren eine K\u00fcnstlerkolonie gebildet, in welcher sie sich niederlie\u00dfen. Svetas Augen funkeln, als sie mir von dieser Zeit erz\u00e4hlt. Ihr werde erst jetzt klar, dass sie zu der letzten Generation geh\u00f6rt h\u00e4tten, die die Kultur dieser internationalen K\u00fcnstlergemeinschaft kennenlernen durfte. Heute geh\u00f6rt En Hod zu einem gentrifizierten Stadtteil Haifas, der von zahlreichen Touristen besucht wird. Sie schwelgt in Erinnerung: \u201eDamals war es genial. Dort sind Leute aus der ganzen Welt zusammengekommen und alle haben eine andere Sprache gesprochen. Es wurde bis in die N\u00e4chte hinein gemeinsam gearbeitet und gemeinsam getrunken.\u201c Das K\u00fcnstlerdorf ist f\u00fcr sie der Beginn eines Lebens, in dem Arbeit und privates Leben symbiotisch miteinander verbunden sind.<\/p>\n<h3>Vom K\u00fcnstlerdorf zum Homeoffice: Gemeinsam als Familie Leben und Arbeiten<\/h3>\n<p>Diese Lebensweise haben viele Menschen unfreiwillig kennengelernt, seit sich im April 2020 das neuartige Corona-Virus auf der Welt ausgebreitet hat. Deutschland befand sich in mehreren Lockdowns. Um die Ausbreitung und Ansteckung einzud\u00e4mmen, gab es epidemiologische Empfehlungen f\u00fcr das Arbeiten von Zuhause und sp\u00e4ter auch eine Homeoffice-Verordnung durch die Politik. Doch das Arbeiten im Homeoffice bringt verschiedene Probleme mit sich. So empfinden besonders Familien und Partnerschaften die fehlende Trennung von Privatleben und Arbeit als belastend. Sie haben das Gef\u00fchl beiden Lebensbereichen nicht gerecht werden zu k\u00f6nnen. Das Homeoffice wird so zu einer echten Herausforderung. Kinder, die nicht mehr in Kinderg\u00e4rten und Ganztagsschulen betreut werden k\u00f6nnen, halten ihre Eltern von der Arbeit ab. Auch die altersgerechte Betreuung der Kinder kann nicht sichergestellt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_11361\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11361\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11361\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Unbenannt.jpeg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Unbenannt.jpeg?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Unbenannt.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Unbenannt.jpeg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Unbenannt.jpeg?fit=480%2C640&amp;ssl=1 480w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11361\" class=\"wp-caption-text\">Die Kinder Ada und Leon sind als kleine K\u00fcnstler im Atelier besch\u00e4ftigt. Foto: Sveta Esser Pauker<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr Sveta und ihre k\u00fcnstlerische Arbeit habe sich durch die Geburt ihrer zwei Kinder allerdings nur wenig ver\u00e4ndert. Die Kinder seien buchst\u00e4blich unter ihren Staffeleien gro\u00df geworden. Als sie Ada, ihr erstes Kind, bekommen habe, sei sie in den darauffolgenden Monaten immer aufgewacht und habe zun\u00e4chst die Staffeleien und gleich darunter Ada schlafend in ihrem Bettchen liegen gesehen. Mittlerweile sind ihre Kinder erwachsen und studieren, doch wenn man sich in den lichtdurchfluteten R\u00e4umlichkeiten des Ateliers umsieht, kann man sich gut vorstellen, wie sie fr\u00fcher im Atelier herumgeturnt sind. \u00dcberall stehen Staffeleien und daneben sind unz\u00e4hlige bunte Farben, Pinsel, Paletten und Werkzeuge zu finden. Sogar eine bunt gefleckte Katze hat sich zwischen den Materialrollen versteckt. Es muss damals ein Paradies f\u00fcr die kleinen spielenden Entdecker gewesen sein. Ihre Integration in das Arbeitsleben der Eltern war gelungen.<\/p>\n<h3>Freiraum, Anpassung und Nachtarbeit<\/h3>\n<p>Manchmal h\u00e4tten sich die Kinder im Atelier mit Acrylfarbe bemalt und es sei ein gro\u00dfes Durcheinander gewesen. \u201eEs gab skurrile Momente, aber du kommst damit zu recht, denn du hast gar keine andere Wahl.\u201c Sie lacht und erinnert sich an einen Tag, an dem ihr Sohn mit seinen kleinen H\u00e4nden \u00fcber die frische und bunte Farbe eines soeben fertiggestellten Bildes gewischt hat: \u201eEs war ein wichtiger Auftrag und in diesem Moment musste ich mich fragen: Soll ich jetzt Leon und die ganzen wei\u00dfen M\u00f6bel im Salon retten, oder soll ich das Bild reparieren, solange es noch m\u00f6glich ist?\u201c Sveta l\u00e4chelt und streicht sich eine dunkle Haarstr\u00e4hne aus dem Gesicht: \u201eAber die Kinder waren auch lieb und haben uns Freiraum gegeben. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass wir viel nachts gearbeitet haben. Aber es hat alles gepasst. Sie passen sich an dich an und du passt dich an sie an. Dann haben wir eben manchmal alle zusammen einen Mittagsschlaf gemacht.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_11362\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11362\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11362\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/acb21eec-6761-41b8-bd37-1a0d91189d64.jpeg?fit=640%2C426&amp;ssl=1 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11362\" class=\"wp-caption-text\">Besuch &#8211; ein privater Moment im Arbeitsumfeld. Der gedeckte Tisch im Atelier von Sveta Esser Pauker und Alex Pauker (beide rechts). Foto: Sveta Esser Pauker<\/p><\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich wei\u00df die K\u00fcnstlerin, dass sich viele Familien zurzeit in einer etwas anderen Lage befinden. Denn die meisten Kinder sind nicht wie hier im Atelier langsam in das Arbeitsleben ihrer Eltern hineingewachsen. \u201eEin solche Prozess braucht seine Zeit. Man muss lernen sich anzupassen,\u201c sagt sie. Eine gute L\u00f6sung sei es aber, sich immer gegenseitig zu helfen und zu unterst\u00fctzen. Man k\u00f6nne sich mit anderen Eltern die Betreuung der kleinen Kinder teilen und dadurch Zeit gewinnen. \u201eWir haben manchmal auf andere Kinder mit aufgepasst und andersherum waren unsere Kinder manchmal bei Freunden untergebracht. Das war eine gro\u00dfe Entlastung,\u201c erz\u00e4hlt Sveta und erinnert sich, dass sie dadurch auch viele Freundschaften geschlossen haben.<\/p>\n<h3>&#8222;Kunst kann man nicht nur ein bisschen machen&#8220;<\/h3>\n<p>Nicht nur die Erziehung der Kinder ist bei Sveta und Alex etwas ungew\u00f6hnlicher als in anderen deutschen Familien. Auch ihre Einstellung zu ihrem Beruf ist eine andere: \u201eWir k\u00f6nnen stundenlang zusammen im Atelier verbringen, jeder ganz in seine Arbeit an den Kunstwerken vertieft. Kunst kann man nicht nur ein bisschen machen. Unsere Arbeit und unsere Freizeit geh\u00f6ren einfach zusammen. Von der Staffelei wird es f\u00fcr uns wohl auf den Friedhof gehen, denn wir werden wohl niemals damit aufh\u00f6ren k\u00f6nnen. Dieser Job geh\u00f6rt zu uns.\u201c<\/p>\n<p>Trotzdem m\u00f6chte ich ganz genau wissen, ob sie Tipps haben f\u00fcr alle, die ins Homeoffice geschickt werden &#8211; ob es etwas gibt, was sie denjenigen raten k\u00f6nnen, die jetzt auch von Zuhause arbeiten m\u00fcssen und es nicht gewohnt sind. Also hake ich noch einmal nach und h\u00f6re gespannt dabei zu, als sie mir von ihren Erfahrungen erz\u00e4hlen. Man m\u00fcsse sich gegenseitig respektieren und versuchen mehr zu geben, als man erwartet zur\u00fcckzubekommen. Man brauche viel Toleranz im t\u00e4glichen Umgang mit der Bew\u00e4ltigung von privaten und beruflichen Herausforderungen. F\u00fcr mich klingt das nach einem Erfolgsrezept f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Miteinander. Sveta beschreibt es so: \u201eUnsere Ehe funktioniert schon seit 25 Jahren, weil wir uns beide nicht nur lieben, sondern weil wir uns gleichzeitig auch respektieren.\u201c Was in der Familie au\u00dferdem immer geholfen habe war drei Mal tief durchzuatmen, bevor man sich im Streit antworte.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklich und auch ein bisschen stolz l\u00e4chelt Sveta mich an: \u201eDen eigenen Beruf und die Familie unter ein Dach bekommen, das ist schwer, aber das ist m\u00f6glich!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11363 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877-150x150.jpeg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_2809-Kopie-e1627025758877.jpeg?fit=461%2C461&amp;ssl=1 461w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Nina Osterchrist <\/strong>studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte an der FU Berlin. Multitasking ist eine ihrer gro\u00dfen St\u00e4rken, doch auch ihr wird der Stress und das Durcheinander von Privatleben und Universit\u00e4tsarbeit in den eigenen vier W\u00e4nden manchmal zu viel.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Pandemiezeit werden viele Menschen von ihren Arbeitgebern ins Homeoffice geschickt. Nicht wenige Familien und Paare leiden darunter und haben Probleme ihr Berufs- und Familienleben unter ein Dach zu bekommen. Bei Sveta Esser Pauker und Alex Pauker war es schon immer genau so. Das hat bis heute sehr gut funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":11359,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[501,502,497],"tags":[950,143,911,704,968,967,965,951,943,963],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/bf3a4ab2-9300-4465-91e2-6e898ba7d18d.jpeg?fit=640%2C426&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11290"}],"collection":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11290"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11290\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11364,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11290\/revisions\/11364"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}