{"id":11282,"date":"2021-07-21T17:19:00","date_gmt":"2021-07-21T15:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11282"},"modified":"2021-07-23T13:29:07","modified_gmt":"2021-07-23T11:29:07","slug":"motz-das-sind-die-menschen-denen-wir-kopfschuettelnd-absagen-erteilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11282","title":{"rendered":"MOTZ &#8211; Das sind die Menschen, denen wir kopfsch\u00fcttelnd Absagen erteilen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie arbeiten die Stra\u00dfenzeitungsverk\u00e4ufer*innen in Berlin? Wir geben euch einen Einblick in den Alltag der Motz-Verk\u00e4uferin Karin E., die die Motz nun schon seit fast 25 Jahren verkauft.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Anna-Lena T\u00f6pfer<\/em><\/p>\n<p>Langsam und beschwerlich bewegt sich Karin E. mit ihrem Rollator auf den Wohnwagen am Nollendorfplatz zu. Das ist die Ausgabestelle der \u201emotz\u201d. Hier holt sich die 57-J\u00e4hrige seit fast 25 Jahren w\u00f6chentlich Ausgaben der Berliner Stra\u00dfenzeitung ab. Der Wohnwagen ist noch geschlossen, also setzt sie sich auf ihren Rollator und wartet: \u201eIck hab doch Zeit, auf mich wartet doch keener\u201c, sagt sie im unverkennbaren Berliner Dialekt. Seit den 90er-Jahren arbeitet Karin E. als Verk\u00e4uferin der \u201emotz\u201c, um damit \u00fcber die Runden zu kommen. Jeden Mittwoch f\u00e4hrt sie zur Ausgabestelle am Nollendorfplatz und erwirbt f\u00fcr einen Unkostenbeitrag von je 40 Cent zehn Zeitungen. Diese kann sie sp\u00e4ter f\u00fcr 1,20 Euro weiterverkaufen. \u201eJeder kann sich so viele Zeitungen holen, wie man sie braucht. Aber ohne Geld kriegste keene.\u201c Der gemeinn\u00fctzige Verein <a href=\"https:\/\/www.motz-berlin.de\/\">motz &amp; Co e.V.<\/a> ist seit seiner Gr\u00fcndung 1995 Herausgeber des Stra\u00dfenmagazins. Er verzichtet auf staatliche Unterst\u00fctzung und finanziert sich ausschlie\u00dflich durch Sach- und Geldspenden sowie Eigenleistungen. Der gr\u00f6\u00dfte Bestandteil ist der Verkauf der Stra\u00dfenzeitung.<\/p>\n<div id=\"attachment_11325\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11325\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11325\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?resize=231%2C300\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?resize=200%2C260&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?resize=231%2C300&amp;ssl=1 231w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?resize=400%2C520&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?resize=600%2C779&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-1.jpg?fit=753%2C978&amp;ssl=1 753w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11325\" class=\"wp-caption-text\">Motz-Verk\u00e4uferin Karin E., Foto: Anna-Lena T\u00f6pfer<\/p><\/div>\n<p>Karin E. sitzt auf ihrem Rollator, z\u00fcndet sich eine Zigarette an und pafft den Rauch in die warme Mittagsluft. Links hat sie einen Aschenbecher befestigt, rechts einen Becher f\u00fcr Geld. Stolz erz\u00e4hlt sie von ihrem Stammplatz, an dem sie seit Jahrzehnten die Stra\u00dfenzeitung verkauft: \u201eIck steh immer am gleichen Ort, vor Penny am Klausnerplatz. Jeden Tag von 8-11 Uhr verkauf ick dort die Zeitung.\u201c<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sie viele Stammkund*innen, haupts\u00e4chlich \u00e4ltere Menschen. Wenn sich andere an ihren Platz stellen wollen, werden sie weggeschickt. Daf\u00fcr sorgen ihre Stammkund*innen oder der Leiter der Penny-Filiale, den Karin E. inzwischen gut kennt. Mit erhobenem Kopf und gl\u00e4nzenden Augen berichtet sie: \u201eHier nicht, sagen sie dann. Der Platz bleibt frei und sauber f\u00fcr die Zeitungsfrau.\u201c<\/p>\n<h3><strong>Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsalltag<\/strong><\/h3>\n<p>Derweil wartet die Zeitungsverk\u00e4uferin immer noch auf die \u00d6ffnung des Wohnwagens. Ver\u00e4rgert schaut sich die 57-J\u00e4hrige nach allen Seiten um und klagt: \u201eWo bleibt der denn heute?\u201c Nach anderthalb Stunden Versp\u00e4tung kommt ein Mitarbeiter der \u201emotz\u201c mit den Zeitungen. Peter arbeitet seit drei Jahren in der Ausgabestelle am Nollendorfplatz. Der Wohnwagen steht dort seit 26 Jahren und ist mittlerweile der einzige Vertriebsstandort geworden. Seit einiger Zeit kommen immer weniger Motz-Verk\u00e4ufer*innen, um sich Zeitungen abzuholen. \u201eDas liegt an der Konkurrenz\u201c, erz\u00e4hlt Peter. \u201eAndere Zeitungen sind umsonst. Die will zwar niemand haben, aber die Verk\u00e4ufer m\u00fcssen sie nicht bezahlen und das ist f\u00fcr viele attraktiver. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, wo sowieso weniger Leute unterwegs sind, die dir eine Zeitung abkaufen k\u00f6nnten, \u00fcberlegen sich die Verk\u00e4ufer dreimal, wof\u00fcr sie ihr Geld ausgeben\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_11326\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11326\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11326\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=300%2C235\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=200%2C156&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=300%2C235&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=400%2C313&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=600%2C469&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=800%2C626&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=1024%2C801&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?resize=1200%2C938&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-2.jpg?fit=1280%2C1001&amp;ssl=1 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11326\" class=\"wp-caption-text\">Ausgabestelle der \u201emotz\u201c am Nollendorfplatz, Foto: Anna-Lena T\u00f6pfer<\/p><\/div>\n<p>Als Peter endlich den Wohnwagen aufschlie\u00dft ist Karin E. bereits emp\u00f6rt und genervt. Nachdem sie herausgefunden hat, dass es keine neue Ausgabe der \u201emotz\u201c gibt, wird sie w\u00fctend: \u201eDas gibt\u2019s ja gar nicht. Was soll das?!\u201c schimpft sie. \u201eSp\u00e4t uffmachen und dann noch mit alten Zeitungen, die will doch keener mehr.\u201c Durch die Covid-19 Pandemie haben sich die \u00d6ffnungszeiten der Ausgabestelle nach hinten verschoben. Dadurch haben die Verk\u00e4ufer*innen weniger Zeit ihre Zeitungen zu vertreiben und somit geringere Einnahmen. Durch die Pandemie wird auch seltener publiziert. Fr\u00fcher wurde alle 14-Tage eine Ausgabe herausgegeben. Jedoch ist in der letzten Zeit die Nachfrage gesunken, weshalb aktuell nur noch alle sechs bis acht Wochen neue Zeitungen gedruckt werden. Die Verk\u00e4ufer*innen m\u00fcssen lange Zeit mit einer Ausgabe auskommen, was ihre Arbeit zus\u00e4tzlich erschwert: \u201eSechs Wochen ist zu lang f\u00fcr die Leute. Meine Kunden wollen nur die neuen Zeitungen. Die fragen mich schon immer wann es endlich so weit ist.\u201c, klagt die Verk\u00e4uferin.<\/p>\n<h3><strong>Warum es wichtig ist, Stra\u00dfenzeitungen zu kaufen<\/strong><\/h3>\n<p>Die \u201emotz\u201c berichtet \u00fcber sozial- und stadtpolitische Themen. Damit will der Verein eigenen Angaben zufolge aufkl\u00e4ren, informieren und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Belange wohnungsloser, einkommensarmer und benachteiligter Menschen schaffen. Zeitungen zu kaufen, unterst\u00fctzt diese Anliegen.<\/p>\n<div id=\"attachment_11327\" style=\"width: 233px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11327\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11327\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=223%2C300\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=200%2C269&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=223%2C300&amp;ssl=1 223w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=400%2C539&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=600%2C808&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=760%2C1024&amp;ssl=1 760w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?resize=800%2C1078&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-3.jpg?fit=950%2C1280&amp;ssl=1 950w\" sizes=\"(max-width: 223px) 100vw, 223px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11327\" class=\"wp-caption-text\">Die zum Zeitpunkt des Gespr\u00e4chs aktuelle Ausgabe, Foto: Anna-Lena T\u00f6pfer.<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Geld, welches Karin E. durch den Verkauf der Zeitungen verdient, geht die 57-J\u00e4hrige Lebensmittel einkaufen. Ohne diese Einnahmen w\u00fcrde sie nicht auskommen. \u201eManchmal geben mir die Menschen auch so Geld, ohne eine Zeitung zu kaufen. Aber die meisten nehmen eine mit. Mir ist beides recht.\u201c. W\u00e4hrend ihre Blicke in der Gegend herumwandern und sie sich eine weitere Zigarette anz\u00fcndet, erz\u00e4hlt Karin E. stockend, dass sie 10 Jahre lang auf der Stra\u00dfe gelebt hat. 2008 konnte sie eine Wohnung in Charlottenburg beziehen, in welcher sie bis heute allein wohnt. Der \u201emotz\u201c ist sie all die Jahre treu geblieben. \u201eIck hab mal hier mal da geschlafen. Aber egal wo ick war, die Zeitungen hab ick mir dennoch jede Woche geholt und verkauft.\u201c Die 57-J\u00e4hrige schildert, wie froh sie \u00fcber ihre T\u00e4tigkeit ist. \u201eIck kann nicht den ganzen Tag in der Bude hocken.\u201c Die Arbeit gebe ihr eine klare Tagesstruktur und soziale Begegnungen. Zufrieden bemerkt sie: \u201eIck bin hier wirklich gut aufgenommen worden bei der Motz, ick will auch gar keene andere\u201c.<\/p>\n<p>Stra\u00dfenmagazine wie die \u201emotz\u201c geben Menschen wie Karin E. eine finanzielle Soforthilfe und unterst\u00fctzen sie dabei, ihre aktuelle Situation zu verbessern. Mit nur 1,20 Euro kann man den Verk\u00e4ufer*innen auf viele verschiedene Weisen helfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11330 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Foto-Autorin-e1626880522729.jpg?fit=652%2C652&amp;ssl=1 652w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Anna-Lena T\u00f6pfer <\/strong> studiert&nbsp;Sozial- und Kulturanthropologie sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft im vierten Semester. Mit ihrem Beitrag m\u00f6chte sie auf die Menschen, die Stra\u00dfenzeitungen verkaufen und ihre Belange aufmerksam machen.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie arbeiten die Stra\u00dfenzeitungsverk\u00e4ufer*innen in Berlin? Wir geben euch einen Einblick in den Alltag der Motz-Verk\u00e4uferin Karin E., die die Motz nun schon seit fast 25 Jahren verkauft.<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":11328,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[501,497,500,503],"tags":[950,51,957,958,84,951,959],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Abb.-4-e1626880241230.jpg?fit=697%2C464&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11282"}],"collection":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11282"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11282\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11333,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11282\/revisions\/11333"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}