{"id":11276,"date":"2021-07-20T17:43:45","date_gmt":"2021-07-20T15:43:45","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11276"},"modified":"2021-07-20T18:10:31","modified_gmt":"2021-07-20T16:10:31","slug":"wenn-kaffee-die-luecken-im-system-fuellt-das-berliner-breakout-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11276","title":{"rendered":"Wenn Kaffee die L\u00fccken im System f\u00fcllt: Das Berliner Breakout-Projekt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Breakout-Projekt gibt Menschen ohne Schulabschluss eine Chance zu arbeiten. Im Non-Profit-Caf\u00e9 in der Kreuzberger Bergmannstra\u00dfe trifft klassische Sozialarbeit auf Berufsvorbereitung. Die Kunden trinken ihren Kaffee f\u00fcr den guten Zweck. Kann ehrenamtliches Engagement die L\u00fccken im Bildungs- und Sozialsystem f\u00fcllen? Unter welchen Bedingungen wird im Breakout gearbeitet?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Jannes Holland-Jobb<\/em><\/p>\n<p>Die Bergmannstra\u00dfe 22 in Berlin Kreuzberg. Zwischen kleinen Boutiquen und Caf\u00e9s, die mit ihren Tischen und St\u00fchlen die Gehwege verzieren, schallt der metallische Klang eines Hammers aus einem Hinterhof. Folgt man diesem Klang, gelangt man in einen Durchgang, gerade so breit, dass ein Auto hindurchpassen k\u00f6nnte. Dahinter \u00f6ffnet sich der Hof des Breakout-Caf\u00e9s. Aktuell ist hier alles im Umbau. Die Tische stapeln sich im Hof, durch das gro\u00dfe Fenster sind da, wo normalerweise ein Tresen steht, Haufen aus Schutt zu erkennen. Doch trotz all dieser Umst\u00e4nde wird im Hof eines klar. Zwischen den bis oben bewachsenen Hausw\u00e4nden, unter Nadelb\u00e4umen, die in der Ecke wachsen und einem kleinen Holzdach mit Blumenk\u00e4sten, ist man nicht mehr in der Bergmannstra\u00dfe. Die Stra\u00dfenger\u00e4usche sind pl\u00f6tzlich weit weg und nur noch Hammerschl\u00e4ge und Vogelzwitschern sind zu h\u00f6ren. Die Stadt ist nur noch durch den kleinen Durchgang zu sehen und es f\u00fchlt sich an, als w\u00e4re man ihr kurz entkommen.<\/p>\n<h3>Das Breakout-Caf\u00e9<\/h3>\n<p>Im Nieselregen wartet mit einem breiten L\u00e4cheln Luise Beier. Eigentlich sind sie und ihr Kollege Jonathan Scheer die Sozialarbeiter im Breakoutprojekt und betreuen hier Kinder und Jugendliche. Doch aktuell bauen sie ein Caf\u00e9 um. Unter dem Holzdach im Hinterhof, mit Blick auf die Kletterwand erz\u00e4hlt Luise: \u201eAngefangen haben wir mit ganz klassischer Sozialarbeit, also Kinder- und Jugendarbeit.\u201c Die Angebote im Breakoutprojekt sind Hausaufgaben- und Ferienbetreuung, Freizeit-, Outdoorp\u00e4dagogik und \u00c4hnliches. Vor drei Jahren hatten sie die Idee, ihr B\u00fcro im Bergmannkiez in ein Non-Profit-Caf\u00e9 zu verwandeln. Viele Jugendliche kommen nach dem Schulabschluss wieder zum Projekt und suchen Rat und Hilfe rund um Bewerbungen und ihre Zukunft am Arbeitsmarkt.<\/p>\n<div id=\"attachment_11304\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11304\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11304\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=800%2C533&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?resize=1200%2C800&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild1.jpg?fit=6000%2C4000&amp;ssl=1 6000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11304\" class=\"wp-caption-text\">Luise Beier im Hinterhof des Breakout-Caf\u00e9s. Foto: Jannes Holland-Jobb.<\/p><\/div>\n<p>Anders als in den klassischen Programmen, bei denen die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen oft nur theoretisch ermittelt werden, soll es hier greifbarer und direkter sein. \u201eEs muss ein niedrigschwelliges Angebot geben, wo junge Menschen mit oder ohne Schulabschluss eine Chance bekommen.\u201c, erkl\u00e4rt sie und erg\u00e4nzt: \u201eSie sollen sich dabei aber trotzdem an einer richtigen Arbeit ausprobieren k\u00f6nnen.\u201c Die Gastronomiebranche sei perfekt daf\u00fcr geeignet. Es g\u00e4be unterschiedlichste organisatorische Aufgaben, man muss sich an Regeln halten und f\u00fcr Sauberkeit und Ordnung sorgen. Gleichzeit habe man immer Kundenkontakt und bekommt f\u00fcr alles Zubereitete auch direkt Feedback. Trinkgeld sorge f\u00fcr Selbstbewusstsein und Best\u00e4tigung. Man kann sich hinter dem Tresen vom Backen bis zur Buchhaltung ausprobieren. Zus\u00e4tzlich ist das ein Kiez, \u201ewo das Geld auf der Stra\u00dfe liegt\u201c, die gesamten Gewinne des Non-Profit-Caf\u00e9s unterst\u00fctzen die Finanzierung der sozialen Arbeit. Das Breakoutprojekt werde zwar vom Jugendamt gef\u00f6rdert, aber ein Gro\u00dfteil des Geldes erhalten sie durch Spenden und Stiftungen. \u201eNat\u00fcrlich sind wir, da wir nicht aus der Gastronomie kommen, etwas naiv an die Sache heran gegangen\u201c, sagt Luise schmunzelnd. Sie funktioniert. Inzwischen bieten sie sogar Ausbildungen an und k\u00f6nnen Jugendliche in Coaching-Programmen zusammen mit dem Job-Center oder als Ferienjob einstellen. Es l\u00e4uft so gut, dass genug Geld f\u00fcr den Umbau verdient wurde. Durch das ausgebaute Caf\u00e9 wollen sie weiterhin gen\u00fcgend Einnahmen erzielen, um ihre Sozialarbeit im Kiez zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Doch es bleibt eine gro\u00dfe Herausforderung. Die Organisation \u00fcbernehmen die beiden Sozialarbeiter freiwillig, sonst k\u00f6nne man es sich nicht leisten. Da jede Stelle im Caf\u00e9 immer fair bezahlt werden soll, wird es dennoch teurer. Gefl\u00fcchtete sind hier als Bundesfreiwilligendienstleistende t\u00e4tig, denn nur so haben sie die M\u00f6glichkeit, zu arbeiten und Deutsch zu lernen. In der Sozialarbeit besch\u00e4ftigt das Projekt kaum noch Freiwillige. Dieses Feld habe sich in letzter Zeit zu stark professionalisiert. Auch wenn helfende H\u00e4nde gebraucht w\u00fcrden, hat eine ehrenamtliche Stelle nicht die Verbindlichkeit und nicht die Ausbildung, welche es br\u00e4uchte. Die Wertsch\u00e4tzung, f\u00fcr diese h\u00e4ufig auch anstrenge Arbeit, die der Gesellschaft aber etwas zur\u00fcckgibt, fehle laut Luise. Wertsch\u00e4tzung \u00e4u\u00dfere sich heutzutage dann doch meist durch Geld. Bringen Ehrenamtliche die n\u00f6tige Ausbildung und Qualifikation, dann sei es eigentlich nur fair, wenn sie bezahlt w\u00fcrden. Das geht zwar mit Honorarvertr\u00e4gen, da die finanziellen Mittel aber endlich sind, arbeiten hier meistens Luise und ihr Kollege, helfen danach noch dem Caf\u00e9 oder schwingen so oft es geht den Hammer beim Umbau.<\/p>\n<h3>Kritik am System<\/h3>\n<p>Diese Umst\u00e4nde betreffen nicht nur die Arbeit im Breakoutprojekt. Die Diskussion \u00fcber die Last, die gesellschaftliches Engagement in unserem System tr\u00e4gt wird politisch und wissenschaftlich immer wieder aufgegriffen. Die Politologin und Journalistin Claudia Pinl setzt sich schon seit vielen Jahren kritisch mit der Rolle von ehrenamtlicher Arbeit in neoliberalen Wirtschaftssystemen auseinander. In <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/203553\/ehrenamt-statt-sozialstaat-kritik-der-engagementpolitik\">Pinls Artikel<\/a> auf der Website der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung kritisiert sie die Engagementpolitik in Deutschland. Es sei klar, dass b\u00fcrgerschaftliches Engagement, also \u201edie t\u00e4tige Anteilnahme an dem, was um uns herum geschieht, im Quartier, in der Stadt, im Land, [\u2026] in einer Demokratie unverzichtbar ist\u201c. Jedoch finde ein politischer Missbrauch dieser Ressourcen statt. Vor allem im Sozialsektor, so Pinl, dient b\u00fcrgerliches Engagement dazu, L\u00f6cher im drastisch gek\u00fcrzten Etat zu stopfen. Sie f\u00fchrt an, dass viele Initiativen fast vollst\u00e4ndig auf Ehrenamtlichkeit beruhen, w\u00e4hrend deren Aufgabenspektrum weiterw\u00e4chst. Auch im Bildungssektor werde vorausgesetzt, dass Freiwillige in Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeprogrammen die \u201eVers\u00e4umnisse der Schul- und Bildungspolitik ausb\u00fcgeln\u201c. Angebote wie der Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale Jahre werden laut <a href=\"https:\/\/www.bundesfreiwilligendienst.de\/bundesfreiwilligendienst\/fragen-antworten.html\">Webseite des Bundesamtes f\u00fcr Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben<\/a> aktuell mit maximal 426 Euro Taschengeld monatlich verg\u00fctet. Diese Freiwilligenprogramme sollten arbeitsmarktneutral sein. Regul\u00e4re Erwerbsstellen d\u00fcrfen damit folglich nicht ersetzt werden. Pinl kritisiert, dass dennoch viele Basist\u00e4tigkeiten wie Seniorenfahrdienste, Gr\u00fcnpflege, Theaterkassen, Pflege- oder Obdachlosenarbeit eigentlich Erwerbspl\u00e4tze mit Mindestlohnanspruch w\u00e4ren. Hier k\u00f6nnten statt Freiwilligen auch gering qualifizierte oder fachfremde Arbeitslose eingestellt werden. Durch die Monetarisierung von Freiwilligen-Stellen verschwimme die Grenze zwischen erwerblicher und freiwilliger Arbeit. Finanzielle L\u00fccken im System werden von Ehrenamtlichen gestopft.<\/p>\n<p>Auch Bettina Hollstein, Referentin des kultur- und sozialwissenschaftlichen Kollegs der Universit\u00e4t Erfurt, stellt klar, dass freiwilliges Engagement eine wichtige Grundlage in einer demokratischen Gesellschaft ist. In einem <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/245597\/das-ehrenamt-empirie-und-theorie-des-buergerschaftlichen-engagements?p=1\">Artikel<\/a>, der 2017 ebenfalls durch die Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung ver\u00f6ffentlicht wurde, erkl\u00e4rt sie die theoretischen Rahmenbedingungen ehrenamtlicher T\u00e4tigkeiten. Sie verdeutlicht, das Ehrenamt wirklich mit einer T\u00e4tigkeit verbunden sein muss, also nicht nur blo\u00dfe Zugeh\u00f6rigkeit durch Spenden bedeutet. Die Gemeinwohlorientierung, \u00d6ffentlichkeit und Gemeinschaftlichkeit der Arbeit zeige, dass es sich um gesellschaftlich erw\u00fcnschte, in Organisationen eingebettete, soziale Austauschprozesse im \u00f6ffentlichen Raum handelt. Freiwilligkeit hei\u00dft aber, dass dies nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet geschieht. Hollstein zeigt wie tief und vielf\u00e4ltig die Handlungsmotive von Freiwilligen sein k\u00f6nnen. Sie stellt klar, dass das Ehrenamt aber keine \u201eL\u00f6sung f\u00fcr defizit\u00e4re Sozialsysteme, Pflegenotstand oder Arbeitslosigkeit\u201c ist. Vielmehr w\u00fcrdigen wir damit, als Einzelne und als Gemeinschaft, unsere Vorstellungen von einer guten Gesellschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_11305\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11305\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-11305\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=530%2C219\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=200%2C83&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=300%2C124&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=400%2C165&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=600%2C248&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?resize=800%2C330&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bild3.jpg?fit=1003%2C414&amp;ssl=1 1003w\" sizes=\"(max-width: 530px) 100vw, 530px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11305\" class=\"wp-caption-text\">Das Caf\u00e9 nach dem Umbau. Skizze: Breakout-Projekt.<\/p><\/div>\n<p>Das Breakoutprojekt versucht m\u00f6glichst vielen jungen Menschen diese Vorstellung zu vermitteln. Selbstbewusstsein durch Arbeit in und f\u00fcr die Gemeinschaft zu st\u00e4rken sowie Spa\u00df und Erf\u00fcllung in den eigenen T\u00e4tigkeiten zu finden. Im Non-Profit-Caf\u00e9, dessen Erl\u00f6se der eigenen Sozialarbeit zugute kommen,&nbsp; stellen sie auch Gefl\u00fcchteten ein. Schneller als im stark regulierten Arbeitsmarkt erhalten diese als Bundesfreiwillige eine T\u00e4tigkeit, die ihnen hilft, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Durch das wirtschaftliche Standbein kann das Breakout-Team eigene Projekte besser f\u00f6rdern, sie haben einen lokalen Auftritt und bekommen mehr Resonanz aus dem Kiez. Trotzdem beruht ein Teil der Eigenfinanzierung auf zus\u00e4tzlichem freiwilligen Engagement der Angestellten. Zusammengefasst: Die L\u00fccken im System schlie\u00dft auch das Breakoutprojekt immer noch selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11300 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"Jannes Holland-Jobb\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Portrait-e1626792374674.jpg?fit=486%2C486&amp;ssl=1 486w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>Jannes Holland-Jobb <\/strong>studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Management und Nordamerikastudien. Er engagiert sich seit einigen Jahren als Freiwilliger im Sport- und Jugendbildungssektor und ist \u00fcberzeugt davon, dass dieser Bereich mehr Aufmerksamkeit braucht.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Breakout-Projekt gibt Menschen ohne Schulabschluss eine Chance zu arbeiten. Im Non-Profit-Caf\u00e9 in der Kreuzberger Bergmannstra\u00dfe trifft klassische Sozialarbeit auf Berufsvorbereitung. Die Kunden trinken ihren Kaffee f\u00fcr den guten Zweck. Kann ehrenamtliches Engagement die L\u00fccken im Bildungs- und Sozialsystem f\u00fcllen? 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