{"id":11262,"date":"2021-07-20T13:15:49","date_gmt":"2021-07-20T11:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11262"},"modified":"2021-07-20T13:15:49","modified_gmt":"2021-07-20T11:15:49","slug":"homeoffice-im-14-jahrhundert-ein-interview-mit-dem-historiker-bernd-gutberlet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11262","title":{"rendered":"Homeoffice im 14. Jahrhundert: Ein Interview mit dem Historiker Bernd Gutberlet"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den letzten eineinhalb Jahren haben wir alle ein historisches Ereignis durchlebt: die Corona-Pandemie. Eine Krise, wie sie die jungen Generationen noch nicht erlebt haben. Doch auch wenn die Situation f\u00fcr uns v\u00f6llig neu und unerwartet war, ist eine Krankheit, die \u00fcber Berlin hereinf\u00e4llt, nicht neu. Die Menschen hier haben immer Wege gefunden sich anzupassen. \u201eBerlin hat so ziemlich jede Seuche mitgemacht\u201c, erkl\u00e4rt Bernd Gutberlet, Historiker, Autor und Stadtf\u00fchrer im Interview mit dem MedienLabor.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Franziska Metzner<\/em><\/p>\n<p>Bernd Gutberlet kennt sich aus mit dem Thema Seuchen und Pandemien der Vergangenheit. Sein Buch \u201eHeimsuchung. Seuchen und Pandemien: Vom Schrecken zum Fortschritt\u201c, erscheint im Oktober 2021. Dar\u00fcber hinaus leitet er die \u201eBerlin Pandemie Tour\u201c. Wir wollen von ihm wissen, wie die Stadt fr\u00fcher auf solche Probleme reagiert hat.<\/p>\n<h3>Harter Lockdown w\u00e4hrend der Pest: Stadttore wurden geschlossen<\/h3>\n<p><strong>Pest, Cholera, Tuberkulose, Typhus, Fleckfieber, Ruhr oder Spanische Grippe \u2013 sie alle haben eins gemeinsam: Sie kamen in Berlin vor. Was f\u00fcr Ma\u00dfnahmen wurden ergriffen, wenn Berlin fr\u00fcher von einer derartigen Krankheit heimgesucht wurde?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_11265\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11265\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11265 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?resize=800%2C1067&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Bernd_Gutberlet-e1626777271802.jpg?fit=900%2C1200&amp;ssl=1 900w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11265\" class=\"wp-caption-text\">Bernd Gutberlet, Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Bernd Gutberlet: W\u00e4hrend der Pest zum Beispiel gab es Verordnungen, sogenannte Pest-Regimente. Damit wurde versucht das \u00f6ffentliche Leben einzuschr\u00e4nken, so wie wir das heute auch kennen. Es wurden insbesondere Messen und M\u00e4rkte verboten, Schulen geschlossen oder Reise-Sperren verh\u00e4ngt. Daf\u00fcr wurden die Berliner Stadttore geschlossen und kontrolliert, wer ein- und ausgeht. Allerdings ist ein Stadttor, wenn man es schlie\u00dft, nicht wie ein Gef\u00e4ngnistor, sondern eher wie eine Nachtpforte eines Internats. Da gab es schon Wege, wie man raus oder rein kam. Auch damals haben die Menschen Wege gefunden, die Regeln zu umgehen. Deswegen sind die Ma\u00dfnahmen auch nicht so wirksam gewesen.<\/p>\n<p><strong>Was bedeutete es konkret f\u00fcr die Menschen und ihre Lebensumst\u00e4nde, wenn eine Seuche in Berlin herrschte?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Pest beispielsweise hat man H\u00e4user, in denen Kranke waren, versucht zu isolieren. Das hat wirtschaftliche Auswirkungen gehabt f\u00fcr die Leute, die in einem Pest-Haus wohnten. Berlin war im 14. oder 15. Jahrhundert klein, aber dicht bewohnt. Wenn ein Haus gesperrt wurde, weil jemand krank war, dann durften auch die, die gesund waren, nicht mehr das Haus verlassen \u2013 auch nicht um zu arbeiten. Das war ein Grund, warum die Leute versucht haben, einen Pest-Fall zu verheimlichen. Man hatte die Wahl: entweder verhungern, weil man nicht arbeiten gehen konnte oder an der Pest sterben. Sp\u00e4ter im 19. Jahrhundert bei der Cholera haben ebenfalls viele versucht, Krankheitsf\u00e4lle zu verheimlichen.<\/p>\n<h3>Home-Office gibt es nicht erst seit dem 21. Jahrhundert<\/h3>\n<p><strong>Wenn so ein Haus abgeriegelt wurde, gab es f\u00fcr die Menschen also keine M\u00f6glichkeit mehr zu arbeiten? Gab es manche, die von zuhause arbeiten konnten?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das ging wahrscheinlich. Denn man hat fr\u00fcher nicht so dezentral gearbeitet wie heute. Ein Handwerker, wie ein Schmied beispielsweise, hat normalerweise auch in seiner Werkstatt gewohnt. Solang er sein Material noch bekam, konnte er weiterarbeiten.<\/p>\n<div id=\"attachment_11272\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11272\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11272 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210612_133014-e1626779636831.jpg?fit=4624%2C3468&amp;ssl=1 4624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11272\" class=\"wp-caption-text\">Schmiede hatten Gl\u00fcck und wurden von der Pest meistens verschont. Foto: H. Zille, zur Verf\u00fcgung gestellt von Bernd Gutberlet<\/p><\/div>\n<p><strong>Das ist ein Aspekt, den man aus heutiger Sicht schnell \u00fcbersieht, weil bei uns bis zur Corona-Pandemie Homeoffice eigentlich die Ausnahme war. Dann sind bestimmte Berufsgruppen weniger schlimm von Pandemien in der Vergangenheit betroffen gewesen?<\/strong><\/p>\n<p>Anhand von statistischen Untersuchungen l\u00e4sst sich belegen, dass bestimmte Berufsgruppen, vor allem Handwerker, nicht so stark von der Pest betroffen waren als andere. Da ich gerade vom Schmied gesprochen habe: Es war damals so, dass bestimmte Handwerker in einer Gegend gewohnt haben. Die Stra\u00dfen, in denen die Schmiede wohnten, waren nicht so stark von der Pest betroffen. Das lag an dem Krach, den ein Schmied bei der Arbeit macht. Das m\u00f6gen Ratten, welche die Pest auf den Menschen \u00fcbertrugen, nicht.<\/p>\n<p><strong>Welche Berufsgruppen waren von Seuchen in Berlin am schlimmsten eingeschr\u00e4nkt?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_11267\" style=\"width: 285px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11267\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11267\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?resize=275%2C300\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?resize=200%2C218&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?resize=275%2C300&amp;ssl=1 275w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?resize=400%2C436&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?resize=600%2C654&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/W\u00e4sche.jpg?fit=734%2C800&amp;ssl=1 734w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11267\" class=\"wp-caption-text\">Weniger Gl\u00fcck hatten Hausm\u00e4dchen w\u00e4hrend der Cholera. Foto: F. L. Stuber (1870)<\/p><\/div>\n<p>Vor allem waren die betroffen, die gehandelt haben. Das waren zum Beispiel viele Juden, da Juden damals viele andere Berufe, z.B. im Handwerk, nicht erlaubt waren. Auch Bauern waren eingeschr\u00e4nkt, weil sie ihre Ertr\u00e4ge nicht mehr in die Stadt bringen oder verkaufen konnten.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel ist die Cholera im 19. Jahrhundert: Diese hat bestimmte Berufsgruppen sehr getroffen, weil sie sich \u00fcber schmutziges Wasser verbreitete. Die ersten Cholera F\u00e4lle in Berlin 1831 waren deshalb Leute, die am Wasser, an der Spree, gearbeitet haben. Ebenfalls davon betroffen waren Dienstboten und Hausm\u00e4dchen, weil sie viel mit schmutzigem Wasser in Ber\u00fchrung gekommen sind. Bei der Tuberkulose, die sich \u00e4hnlich wie Corona heute \u00fcber Aerosole verbreitet, waren besonders Leute betroffen die eng zusammengewohnt und gearbeitet haben.<\/p>\n<h3>Das Gesch\u00e4ft mit der Angst: Durch die Pest zu Reichtum und Fortschritt<\/h3>\n<p><strong>Gab es andererseits auch Menschen, die von den Seuchen profitiert haben?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, w\u00e4hrend der Pest allen voran die Kurpfuscher. Leute, die irgendwelche Sachen verkauft haben, die angeblich gegen die Krankheit helfen. Die haben mit der Angst der Leute Gesch\u00e4ft gemacht. Wer auch davon profitiert hat waren Kl\u00f6ster. Die Leute haben Geld gespendet, damit die M\u00f6nche f\u00fcr sie beten und sie von der Pest verschont werden. Die Kl\u00f6ster haben damit gut Geld machen k\u00f6nnen, aber andererseits sind auch viele M\u00f6nche gestorben, weil sie sich um die Pest-Kranken gek\u00fcmmert haben.<\/p>\n<p><strong>Also gab es Solche und Solche.<\/strong><\/p>\n<p>Genau. Abschlie\u00dfend noch ein interessantes Ph\u00e4nomen des 14. Jahrhunderts: Ungef\u00e4hr ein Drittel aller Europ\u00e4er und Europ\u00e4erinnen sind damals ums Leben gekommen. Was bewirkte, dass viele Menschen damals geerbt haben. Das hei\u00dft es kam zu einer Akkumulation von Reichtum. Damit gab es Probleme, weil die Leute, die pl\u00f6tzlich zu Reichtum gekommen waren das gezeigt haben. So wurden in vielen St\u00e4dten Luxus-Gesetze erlassen, um den Leuten zu verbieten besonders prunkvoll oder luxuri\u00f6s aufzutreten. Das war eine merkw\u00fcrdige Auswirkung damals. Ebenfalls profitiert haben die Menschen vom Land, die in die Stadt ziehen wollten: Die St\u00e4dte, auch Berlin, haben viele Einwohner verloren. Dadurch bekamen die Menschen vom Land pl\u00f6tzlich die Gelegenheit, in die Stadt zu ziehen. Diese Entwicklung wird mitunter als Erkl\u00e4rung angef\u00fchrt, dass es in den Jahrhunderten danach zu Modernisierungs-Schritten in Europa gekommen ist.<\/p>\n<p><strong>Eine Krise hat also, historisch betrachtet, immer auch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Fortschritt mit sich gebracht. Das ist ein interessanter Punkt zum Abschluss. Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Bernd Gutberlet hat uns einen \u00dcberblick gegeben, welchen Krankheiten Berlin standgehalten hat und wie die Berlinerinnen und Berliner mit den Seuchen gelebt und gearbeitet haben. Stets hat sich die Stadt und die Arbeit der Menschen durch Krankheiten ver\u00e4ndert. Doch die Krisen haben auch Fortschritt und M\u00f6glichkeiten zur Verbesserung mit sich gebracht. In unserem Fall heutzutage: die R\u00fcckbesinnung auf die Arbeit von zuhause aus.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11270 size-thumbnail alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?zoom=2&amp;resize=150%2C150 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?zoom=3&amp;resize=150%2C150 450w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Franziska_Metzner.png?fit=1922%2C1596&amp;ssl=1 1922w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Franziska Metzner <\/strong> studiert im 4. Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin. In ihrer Freizeit ist sie ebenfalls journalistisch f\u00fcr den Verein \u201eJunge Presse\u201c t\u00e4tig.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten eineinhalb Jahren haben wir alle ein historisches Ereignis durchlebt: die Corona-Pandemie. Eine Krise, wie sie die jungen Generationen noch nicht erlebt haben. Doch auch wenn die Situation f\u00fcr uns v\u00f6llig neu und unerwartet war, ist eine Krankheit, die \u00fcber Berlin hereinf\u00e4llt, nicht neu. Die Menschen hier haben immer Wege gefunden sich anzupassen. 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