{"id":11215,"date":"2021-04-27T11:41:53","date_gmt":"2021-04-27T09:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11215"},"modified":"2021-04-27T11:41:53","modified_gmt":"2021-04-27T09:41:53","slug":"einzelhandel-und-corona-geschaefte-bangen-um-ihre-existenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11215","title":{"rendered":"Einzelhandel und Corona: Gesch\u00e4fte bangen um ihre Existenz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Lockdown hat den Einzelhandel besonders hart getroffen. Die Einkaufsstra\u00dfen bleiben leer, Gesch\u00e4fte m\u00fcssen um ihre Zukunft f\u00fcrchten. Viele Menschen haben ihren Job schon verloren. Der Handel ist bereit sich anzupassen und wartet auf die Politik, bisher vergebens.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>von Maximilian Schlager<\/em><\/p>\n<p>Titelbild: Die Wilmersdorfer Stra\u00dfe in Berlin-Charlottenburg. Foto: Jens Schicke \/ Imago<\/p>\n<p>Die aktuelle Situation ist uns allen nur zu gut bekannt, es wird nun seit einem Jahr \u00fcber nichts anderes als die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland gesprochen. Beinahe alle Bereiche unseres Lebens sind von den Einschr\u00e4nkungen betroffen, die Hoffnung auf eine baldige R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t hat sich bisher nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><strong>Ein Jahr gepr\u00e4gt von Hoffnungslosigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie zeigen sich vor allem im wirtschaftlichen Sektor immer wieder neue Probleme auf und Prognosen f\u00fcr die Zukunft lassen erahnen, dass wir auch nach der Krise noch mit den Konsequenzen der Schlie\u00dfung des Handels zu k\u00e4mpfen haben werden. Der Einzelhandel ringt um \u00dcberlebenschancen, Existenzen und Arbeitspl\u00e4tze sind seit dem ersten Lockdown im Fr\u00fchjahr 2020 bedroht. Dabei waren die ersten Wochen der Pandemie noch von Optimismus gepr\u00e4gt. Eine Mentalit\u00e4t im Stil von \u201eWir schaffen das zusammen\u201d breitete sich aus und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger waren bereit, den lokale Einzelhandel st\u00e4rker denn je zu unterst\u00fctzen. Als urspr\u00fcnglicher Verkaufsschlager wurden handgefertigte Masken angeboten, teilweise auch aufgrund der mangelhaften Vorbereitung der Regierung auf eine solche gesundheitliche Notsituation. Sp\u00e4testens mit dem zweiten Lockdown im Hebst wurde jedoch deutlich, dass sich diese Ausnahmesituation nicht ohne Hilfen vom Staat und umfangreicher Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wirtschaft \u00fcberstehen lie\u00dfe. Die Hoffnung auf ein lukratives Weihnachtsgesch\u00e4ft, welche von der Politik erst aufgebaut wurde, fand mit dem kompletten Shutdown am 16. Dezember ein ern\u00fcchterndes Ende. Es wurden zwar Hilfen mittels finanzieller Zusch\u00fcsse f\u00fcr die folgenden Monate beschlossen, dennoch brachte der Jahreswechsel keine neuen Pl\u00e4ne f\u00fcr eine langfristige Sicherung des Einzelhandels mit sich. Jede neue Konferenz der Ministerpr\u00e4sidenten lie\u00df auf \u00c4nderungen hoffen, doch zum \u00c4rger vieler Unternehmen leider vergebens.<\/p>\n<p><strong>Das Sterben der Innenst\u00e4dte <\/strong><\/p>\n<p>Die Probleme des Einzelhandels sind jedoch nicht erst in der Pandemie entstanden. Schon seit Jahren beklagen sich Gesch\u00e4fte \u00fcber mangelnde Kundschaft und zu hohe Mieten. Dabei gilt vor allem der Erfolg des Online-Handels als Ausl\u00f6ser f\u00fcr das Sterben der Innenst\u00e4dte. Was anfangs eine Frage der Bequemlichkeit war, wurde mit dem Lockdown zur Notwendigkeit. Die Erwartung, dass wir nach der Pandemie wieder in einen Zustand der Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren werden, wird sich f\u00fcr die mittelst\u00e4ndigen Unternehmen h\u00f6chstwahrscheinlich nicht erf\u00fcllen. Laut dem Einzelhandelsverband waren bereits vor Corona rund zwei Drittel der Gesch\u00e4fte in den Innenst\u00e4dten in Existenznot geraten, jetzt verst\u00e4rkt sich das Ladensterben noch durch den Lockdown. Gleichzeitig verzeichnen Online-Gro\u00dfunternehmen wie Amazon milliardenschwere Gewinne. Dabei hat der Handel in den Innenst\u00e4dten etwas zu bieten: soziale N\u00e4he und eine fachliche Beratung. Ob das ausreicht, um dem Vorpreschen des Online-Handels entgegenzuwirken, l\u00e4sst sich bezweifeln. Doch ohne finanzielle Hilfen und strukturelle Reformen k\u00f6nnte das Stadtbild sich in diesem Jahr grundlegend \u00e4ndern. Wenn jedes zweite Gesch\u00e4ft schlie\u00dfen muss, wie es der Handelsverband momentan bef\u00fcrchtet, so f\u00e4llt f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Anreiz eines Besuches in den Einkaufsstra\u00dfen weg. Die meisten Unternehmen haben inzwischen die vom Staat angek\u00fcndigten Hilfen erhalten und k\u00f6nnen nun zumindest ihre Fixkosten decken. Dennoch l\u00f6st dies nicht alle Probleme. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich in Kurzarbeit oder wurden freigestellt, die Ware liegt in den Lagern und den Unternehmen mangelt es an Zukunftsperspektiven. Der Konflikt zwischen dem Einzelhandel und Online-Gro\u00dfunternehmen wie Amazon \u00e4hnelt inzwischen immer mehr der Geschichte von David gegen Goliath &#8211; wobei die Frage offenbleibt, ob der Einzelhandel eine Steinschleuder besitzt, um dem Giganten entgegenzuwirken.<\/p>\n<p><strong>Der Einzelhandel will sich anpassen d\u00fcrfen<\/strong><\/p>\n<p>Die Hilfsma\u00dfnahmen der Regierung reichen nicht aus, um den Einzelhandel zu retten. Mit jedem Tag in der Pandemie verschlechtert sich die Lage in deutschen Innenst\u00e4dten. W\u00e4hrend die Politik \u00fcber m\u00f6gliche \u00d6ffnungsstrategien diskutiert &#8211; und das inzwischen alle drei Wochen wieder aufs Neue &#8211; gehen manche Unternehmen die Situation selbst an.<\/p>\n<div id=\"attachment_11219\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11219\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-11219\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?w=2200 2200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?w=3300 3300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_2.jpeg?fit=4032%2C3024&amp;ssl=1 4032w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><p id=\"caption-attachment-11219\" class=\"wp-caption-text\">Eisen D\u00f6ring am Kaiserdamm. Foto: Maximilian Schlager<\/p><\/div>\n<p>Abseits der inzwischen fast leeren Einkaufsstra\u00dfen pr\u00e4gen kleinere H\u00e4ndler das Stadtbild Berlins. Meistens sind es Gesch\u00e4fte in Familienbesitz, die nicht mehr als eine oder zwei Filialen umfassen. Neben den bekannten Adressen wie der Ku\u2019damm oder die Wilmersdorfer Stra\u00dfe sind vor allem diese in den lokalen Gemeinschaften bekannt und beliebt. Das Fachgesch\u00e4ft \u201eEisen D\u00f6ring\u201d in Charlottenburg-Wilmersdorf ist so alt wie der Kiez selbst und eines der letzten Gesch\u00e4fte seiner Art. Hier gibt es so ziemlich alles zu kaufen, was man f\u00fcr den t\u00e4glichen Gebrauch ben\u00f6tigen k\u00f6nnte. Obwohl die Pandemie eine existenzielle Bedrohung f\u00fcr Gesch\u00e4fte wie dieses darstellt, geht es dem H\u00e4ndler den Umst\u00e4nden entsprechend gut. Seit einigen Monaten schon zieren zwei un\u00fcbersehbare \u201eGe\u00f6ffnet\u201c-Schriftz\u00fcge die Schaufenster. Das Gitter an der T\u00fcr versperrt Kundinnen und Kunden zwar den Einlass in das Gesch\u00e4ft, dennoch k\u00f6nnen sich Interessierte vom B\u00fcrgersteig aus beraten lassen und ihre Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen &#8211; nat\u00fcrlich unter strengsten Hygiene- und Abstandsvorschriften. T\u00e4glich finden sich Stamm- und Laufkundschaft vor dem Gesch\u00e4ft ein, viele sind positiv \u00fcberrascht von der teilweisen \u00d6ffnung. Es bietet ein St\u00fcck Normalit\u00e4t, wonach sich&nbsp;viele Menschen heute innig sehnen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich stellt diese Art der \u00d6ffnung keine Langzeitstrategie dar, noch wird es Gesch\u00e4fte wie dieses vor der Insolvenz retten. Doch es unterstreicht den Wille zur Anpassung. Sowohl die Kundinnen und Kunden als auch die H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler selbst sind bereit sich unter den gegebenen Umst\u00e4nden neu zu organisieren und ihre Strategien zu \u00e4ndern, auch ohne komplett auf den digitalen Trend umzusteigen. Der Einzelhandel ist durchaus f\u00e4hig, jedoch kann es nicht ohne Kompromisse Seitens der Politik funktionieren. Wissenschaftliche Studien haben einen Zusammenhang zwischen dem Handel und steigenden Infektionsraten bereits widerlegt. Allein in Lebensmittelgesch\u00e4ften gibt es t\u00e4glich fast 40 Millionen Kundenkontakte, abgesichert durch die Hygieneregeln. Das Robert-Koch-Institut best\u00e4tigt ein geringes Infektionsrisiko im Handel und empfiehlt eine \u00d6ffnung der Gesch\u00e4fte. Die Konferenz der Ministerpr\u00e4sidenten scheint diese Empfehlung jedoch bisher nicht in den Entscheidungsprozess mit aufzunehmen.<\/p>\n<p>Erstmals sind jetzt am 3. M\u00e4rz 2021 neue Pl\u00e4ne f\u00fcr die \u00d6ffnung des Einzelhandels verk\u00fcndet worden. Bilanz: Die \u201eneuen\u201d Pl\u00e4ne sind vielerorts schon l\u00e4ngst Realit\u00e4t. Terminvereinbarungen f\u00fcr die Kunden und umfassende Hygienekonzepte sind f\u00fcr Gesch\u00e4fte wie Eisen D\u00f6ring die einzige M\u00f6glichkeit weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen. Die Politik hat insofern nichts Neues beschlossen, sondern die bestehenden Verh\u00e4ltnisse nur best\u00e4tigt. F\u00fcr viele H\u00e4ndler sind diese \u00d6ffnungsschritte ein Kompromiss, welcher bedauerlicherweise zu kurz greift.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wann und ob sich die Situation rund um den Einzelhandel normalisieren wird. Ohne weitere Hilfen vom Staat und langfristigen Konzepten steht der Handel in den Innenst\u00e4dten jedoch n\u00e4her am Abgrund als je zuvor. Viele Menschen sehnen sich nach einem entspannten Spaziergang durch die Einkaufsstra\u00dfe &#8211; hoffentlich wird es dann auch die Gesch\u00e4fte noch geben.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11224 size-thumbnail alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=66%2C66&amp;ssl=1 66w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=200%2C200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=800%2C800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ML_Schlager_Autor.jpg?fit=1090%2C1090&amp;ssl=1 1090w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><strong>Maximilian Schlager<\/strong> studiert Politikwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin. Charlottenburg war schon immer sein Kiez, er vermisst die Menschenmengen und den Alltag vor Corona.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lockdown hat den Einzelhandel besonders hart getroffen. Die Einkaufsstra\u00dfen bleiben leer, Gesch\u00e4fte m\u00fcssen um ihre Zukunft f\u00fcrchten. Viele Menschen haben ihren Job schon verloren. 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