{"id":11075,"date":"2020-08-27T11:43:15","date_gmt":"2020-08-27T09:43:15","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11075"},"modified":"2020-08-27T12:37:00","modified_gmt":"2020-08-27T10:37:00","slug":"ist-die-frau-in-der-politik-in-der-minderheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/?p=11075","title":{"rendered":"Ist die Frau in der Politik in der Minderheit?"},"content":{"rendered":"<p><strong>D\u00f6rte Jacobi. Geb\u00fcrtige Hallenserin und seit Ende 2015 Stadtr\u00e4tin der Partei \u201eDie Partei\u201c in Halle (Saale). Mit zehn Jahren war es einer ihrer vielen Traumberufe, Bundeskanzlerin zu werden. Ihr Gro\u00dfvater warnte: \u201eD\u00f6rte, du bist viel zu loyal um Politikerin zu werden.\u201c Dennoch hat sie einen Weg gefunden, ihrem Traum ein klein wenig n\u00e4her zu kommen. Bis heute hat sie es immerhin bis zur Stadtr\u00e4tin geschafft. Damals ging es erstmal um die Frage, wie man \u00fcberhaupt in die Politik kommen kann? Mit welchen Schwierigkeiten und Widerst\u00e4nden muss man speziell als Frau rechnen? Hierzu bieten die Erfahrungen von D\u00f6rte Jacobi einige interessante Perspektiven.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Von Lisa-Marie Fraga Pinheiro<\/em><\/p>\n<p>Generell gilt: Der typische Einsteiger tritt in eine Jugendgruppe einer gro\u00dfen Partei ein, verteilt Flyer, klebt Plakate, h\u00e4lt kleine Vortr\u00e4ge und muss durch sehr gute Leistung und gro\u00dfes Engagement auffallen. Zus\u00e4tzlich ist es erforderlich, sich ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Netzwerk aufzubauen. Da muss man sich dann behaupten, damit man wahrgenommen wird. Und wenn man es in jungen Jahren schafft, durch viel Einsatz und gute Netzwerkarbeit den Konkurrenzkampf zu gewinnen, wird auch eines Tages die Bundespartei auf einen aufmerksam &#8211; perfekt. Oder?<\/p>\n<h3>Frauen sind in der Politik unterrepr\u00e4sentiert<\/h3>\n<p>Nur ein Drittel der jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren finden Politik interessant, wie eine Studie der Bertelmanns-Stiftung herausgefunden hat. Torsten K\u00f6rner, Autor, Journalist und Fernsehkritiker erkl\u00e4rt in seinem Buch \u201eIn der M\u00e4nner-Republik\u201c: \u201eWenn Frauen sich immer noch weniger f\u00fcr Politik interessieren als M\u00e4nner, dann ist das kein naturw\u00fcchsiges Ph\u00e4nomen, kein angeborenes Desinteresse, sondern das Ergebnis m\u00e4nnlicher Diskurse, Erz\u00e4hler und Narrative, die Frauen als Politikerinnen ausblenden.\u201c Eine Erfahrung, von der auch D\u00f6rte Jacobi berichtet. Ein kurzer Blick auf die Zahlen der Bundestagsabgeordneten best\u00e4tigen die Annahme der Unterrepr\u00e4sentation von Frauen in diesem Bereich: Der Frauenanteil liegt derzeit bei 31,2%. Spitzenreiter sind \u201eDie Gr\u00fcnen\u201c mit 58,2 % Frauenanteil. Das Schlusslicht bilden die CDU\/CSU mit 20% und die AFD mit gerade einmal 10%. Wo wir schon mal bei Zahlen sind: Die Initiative ProQuote ermittelte 2019, dass 74,9 Prozent der Chefredaktionen von \u00fcberregionalen Zeitungen mit M\u00e4nnern besetzt sind. Ein weiterer Blick zu den Kandidaten des neuen Kanzlerpostens zeigt ebenfalls: Keine Frau bewirbt sich bisher f\u00fcr das Amt. Trotz 15 Jahren weiblicher F\u00fchrung, scheint Frau Merkel ein Einzelfall gewesen zu sein. Doch woran liegt das? Wie leicht oder schwer ist es, heute als Frau in der Politik Karriere zu machen? Und was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Unterrepr\u00e4sentation der Frauen auf politischer Ebene?<\/p>\n<h3>Frauen sind die Mehrheit &#8211; aber nicht, wenn es um Teilhabe geht<\/h3>\n<p>In einem Interview mit Jared Sonnicksen, Politikwissenschaftler an der Arbeitsstelle &#8222;Politisches System der Bundesrepublik Deutschland&#8220; der Freien Universit\u00e4t Berlin, betont dieser: \u201ePrinzipiell darf man Frauen nicht in einen Topf mit Minderheiten werfen. Frauen stellen die Mehrheit in nahezu allen Gesellschaften dar.\u201c In Deutschland sind 42,12 Mio. der insgesamt 83,02 Mio. EinwohnerInnen Frauen. Gemessen an der Teilhabe, in Bezug auf politische \u00c4mter und F\u00fchrungspositionen, kann man jedoch von einer Minderheit der Frauen sprechen. \u201eDie Unterrepr\u00e4sentation finden wir auf vielen Ebenen: Bundes- Landes-, Kommunal-, und vielen anderen F\u00fchrungsebenen und auf Ebene der Parlamentssitze.\u201c Wichtig ist hierbei allerdings die Differenzierung von Unterrepr\u00e4sentation: Dies ist ein komplexer und mehrdeutiger Begriff. Wenn der Bundespr\u00e4sident repr\u00e4sentiert, meint man die eine Dimension der symbolischen und zeremoniellen Repr\u00e4sentation, vergleichbar mit einem K\u00f6nig oder einer K\u00f6nigin. Wenn wir \u00fcber Gruppen sprechen, ob Frauen, M\u00e4nner oder Minderheiten unterschiedlicher Art, meint man eine bestimmte Art der (Unter-)Repr\u00e4sentation und das nennt man, nach Hannah F. Pitkin, deskriptive Repr\u00e4sentation. Damit ist ein Spiegelbild von dem, was repr\u00e4sentiert werden soll, gemeint: Eine Wiedergabe oder eine Reflektion der Gesellschaft. In unserem Fall meinen wir die deskriptive Repr\u00e4sentation. Es gibt anteilig viel mehr Frauen in der Gesellschaft als Frauen mit einem Parlamentsmandat. 31,2% sind im Vergleich zur Gesamtgesellschaft noch deutlich zu wenig.<\/p>\n<h3>D\u00f6rte Jacobi geht ihren Weg<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-11077\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/D\u00f6rte-Jacobi-Bild-2.jpg?resize=350%2C471\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"471\"  data-recalc-dims=\"1\">Zur\u00fcck zu Frau Jacobi. Nach einer kaufm\u00e4nnischen Ausbildung beginnt sie einen Bachelor in Cultural Engineering in Magdeburg. Sie wird Vorstandsmitglied in einem Kulturverein, absolviert ein Praktikum im Kulturministerium. Ihr erster Eindruck dort? \u201eDurch den Beitritt in eine Institution konnte ich einige blinde Flecken aufsp\u00fcren. Es war eine Katastrophe. Die Steuergelder werden total verpufft\u201c. Sie berichtet, dass sowohl das System als auch die Mehrheit der Mitarbeiter veraltet seien. Kurz vor der Rente haben einige schon aufgegeben. Raum f\u00fcr Ver\u00e4nderung? Nein, danke. Aber das kann D\u00f6rte Jacobi nicht auf sich beruhen lassen. Der Drang etwas ver\u00e4ndern zu wollen, wird zu gro\u00df. \u201eDie Entwicklung der Gesellschaft darf nicht von einer verstaubten Verwaltung gebremst werden.\u201c Es ist wichtig, dass die Lebenserfahrungen der \u00c4lteren in die Politik mit einflie\u00dfen. Anst\u00f6\u00dfe aus der Gesellschaft f\u00fcr die Politik sollten aber m\u00f6glichst breit gemischt sein und nicht nur von allen Generationen, sondern auch von den unterschiedlichen Geschlechtern beeinflusst werden.<\/p>\n<h3>&#8222;Das haben wir doch schon immer so gemacht&#8220;<\/h3>\n<p>Themenbereiche wie Klimawandel, Chancengleichheit, Emanzipation und viele andere erfordern hartn\u00e4ckige Diskussionen bei oftmals festgefahrenen Meinungsbildern. \u201eDas haben wir doch schon immer so gemacht.\u201c \u201eEs funktioniert doch, warum sollen wir es anders machen?\u201c, sind immer wiederkehrende Aussagen, die auch D\u00f6rte Jacobi immer wieder h\u00f6rt. Stattdessen sollte auch aus ihrer Sicht ein solidarischer, sich um Erfahrungen bereichernder Dialog nicht nur zwischen den Generationen, sondern auch den Geschlechtern in Gang kommen. Leider orientieren sich auch die jungen M\u00e4nner, die Neulinge in der Politik, an den alten, wei\u00dfen M\u00e4nnern und ihren Meinungs- und Handlungsverl\u00e4ufen. \u201eF\u00fcr Anerkennung kann man schon mal der F\u00fchrungsebene nach dem Mund reden\u201c, er\u00f6rtert Frau Jacobi. Und auf die Frage nach ihren Erfahrungen bei Stadtratssitzungen erkl\u00e4rt Sie: \u201eManchmal frage ich mich, ob ich hier im Kindergarten bin. Schon mal etwas von einer Kommunikationsetikette geh\u00f6rt? Ausreden lassen statt dumme Zwischenkommentare. In den hinteren Reihen was in den Bart nuscheln, k\u00f6nnen viele. Doch das Gesicht einer Aussage am Mikrofon zu seien und wie man so sch\u00f6n sagt &#8217;seinen Mann zu stehen&#8216;, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.\u201c Das erkl\u00e4rt zwar nicht die mindernde Repr\u00e4sentation von Frauen in F\u00fchrungsebenen, aber zeigt f\u00fcr was Frauen ein dickes Fell in der Politik brauchen.<\/p>\n<h3>Vom Patriarchat zu einer echten Gleichstellungspolitik<\/h3>\n<p>Michael Horlacher, einer der Mitgr\u00fcnder der CSU und Landtagspr\u00e4sident Bayerns, traf 1950 folgende Aussage: \u201eAls Einzelne wirkt die Frau wie eine Blume im Parlament, aber in der Masse wie Unkraut.\u201c Diese Einstellung ist nach den Erfahrungen von D\u00f6rte Jacobi heute noch immer in vielen Gremien weit verbreitet. Auch Herr Sonnicksen erkl\u00e4rt: \u201eDas lange Verm\u00e4chtnis des Patriarchats oder der patriarchalen Gesellschaft gilt es zu \u00fcberwinden. Rechtlich ist es nicht lange her, dass Frauen nicht die gleichen Rechte hatten wie M\u00e4nner. Auch wenn Frauen formal seit dem Grundgesetz nicht diskriminiert werden durften, hat man sie dennoch bis in die 60er\/70er Jahre regelrecht diskriminiert.\u201c<\/p>\n<p>Verheiratete Frauen hatten nicht die gleichen Rechte wie ihre Ehem\u00e4nner. Nach jahrzehntelanger Marginalisierung und Unterdr\u00fcckung reicht eine formale Gleichberechtigung nicht aus f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung im System. Um das zu \u00fcberwinden, bedarf es einer Gleichstellung. Nicht nur die gleichen Rechte und die Gleichheit in den M\u00f6glichkeiten, sondern aktive Gleichstellungspolitik. Das es hieran noch mangelt, ist laut Herr Sonnicksen ein Faktor, warum sich die tats\u00e4chliche Stellung und Chancen von M\u00e4nnern und Frauen noch nicht angeglichen haben. \u201eMan muss jahrhundertelange Denkmuster \u00fcberwinden. Das braucht Zeit und aktive Mittel.\u201c Das sieht man unter anderem besonders deutlich bei der Kluft in allen m\u00f6glichen F\u00fchrungsebenen: Der Anteil alleinerziehender M\u00e4nner macht dort nur einen winzigen Bruchteil aus und auch Frauen sind hier deutlich unterrepr\u00e4sentiert. Der Werdegang macht eben einen gro\u00dfen Unterschied. Klettert man ununterbrochen die Erfolgsleiter bis in den Bundestag hoch oder muss man eine Pause machen, ein Risiko f\u00fcr den (politischen) Erfolg eingehen, weil man eine Familie m\u00f6chte? Beides, Karriere und Familie, gibt es nat\u00fcrlich auch, jedoch nur sehr selten. Diese F\u00e4lle sollten aber keine Ausnahmen mehr sein und erst recht nicht bleiben, meint Sonnicksen.<\/p>\n<h3>Alles nur Satire? D\u00f6rte Jacobi will ernstgenommen werden<\/h3>\n<p>Nach Ihrer Zeit in Magdeburg f\u00fchrte ein Masterstudium im Bereich Politikwissenschaften D\u00f6rte Jacobi zur\u00fcck in ihre Heimatstadt Halle. Doch die Theorie reichte ihr nicht aus. Sie will ihr Wissen praktisch umsetzen und einen Beitrag f\u00fcr die Kommune leisten. Sie informiert sich \u00fcber den Parteikatalog und stellt fest: \u201eDie Eintrittsh\u00f6he der Mitgliedsbeitr\u00e4ge sind Parteiabh\u00e4ngig sehr kostspielig. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie die Politikelite gebaut wird.\u201c \u201eFrauen sind ja oft nicht unbedingt die Vielverdiener und wenn sie es doch sind, dann haben sie vermutlich wenig Zeit f\u00fcr Politik. Ich war auch eher eine Quotenfrau.\u201c Platz 2 der Liste f\u00fcr die Landtagswahlen von Sachsen-Anhalt. Platz 1 wurde es nat\u00fcrlich nicht, der K\u00f6nig l\u00e4sst sich nicht vom Thron st\u00fcrzen. Nach einem Jahr im Stadtrat stellt sie fest: \u201eIch werde von bestimmten Leuten einfach nicht ernstgenommen. Ich werde bel\u00e4chelt. Letztens meinte ein Herr zu mir: \u201aFrau Jacobi, wollen Sie noch was zu ihrem Antrag sagen? Ich dachte ja nicht, dass Sie das ernst meinen.\u2018 Ich bringe schlechte Voraussetzungen mit, um von dem Klischee der wei\u00dfen, alten M\u00e4nner ernstgenommen zu werden: 1. Ich bin eine Frau, 2. Bei meinem Alter (33) bin ich ja eigentlich noch gr\u00fcn hinter den Ohren und dann noch f\u00fcr eine Satirepartei. Denkbar ung\u00fcnstige Faktoren um ernst genommen zu werden. Ich muss mich schon zusammenrei\u00dfen, das nicht alles pers\u00f6nlich zu nehmen.\u201c Des \u00d6fteren bekommt D\u00f6rte auch Kommentare zu ihrem Outfit und nicht zu dem, was sie inhaltlich ge\u00e4u\u00dfert hat. \u201eVielleicht sollte ich mich einfach immer schlicht in schwarz kleiden, aber soll ich mich jetzt verbiegen, um zum Erfolg zu kommen?\u201c Torsten K\u00f6rner betont: \u201eGleichberechtigung und Parit\u00e4t ist gesetzlich m\u00f6glich, aber noch lange nicht hergestellt. Die Bonner Republik h\u00f6rt nicht auf, sich in die Gegenwart einzuschreiben und die Politik zu organisieren und zu beeinflussen.&#8220; Das bekommt man laut D\u00f6rte Jacobi enorm zu sp\u00fcren, wenn es beispielsweise um die Aufgabe des Protokollanten geht: \u201eWer schreibt das Protokoll? Keiner sagt was, alle schauen einen an.\u201c<\/p>\n<h3>Quoten und weibliche Vorbilder<\/h3>\n<p>Was man in der Zukunft gegen die festgefahrenen, patriarchalen Muster der Bonner Republik machen kann? D\u00f6rte Jacobi fordert die Einf\u00fchrung der Frauenquote. Die Parteien m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass in den Listen die Geschlechter gleichm\u00e4\u00dfig vertreten sind und aktiv eigene Ma\u00dfnahmen ergreifen, um dies zu f\u00f6rdern. Die Gr\u00fcnen sind die Vorreiter, was die Einf\u00fchrer einer Frauenquote angeht. Aber sogar die eher konservative Partei CDU gibt sich M\u00fche, so etwas wie Quoten einzuf\u00fchren. Ein Verh\u00e4ltnis von 50:50 hat sie hierbei allerdings noch bei weitem nicht erreicht, w\u00e4hrend dies bei den Gr\u00fcnen daf\u00fcr schon l\u00e4ngst der Fall ist. Ein solches Ergebnis ist mit einem Verh\u00e4ltniswahlsystem erreichbar. Dar\u00fcber hinaus ist als eine aktive Ma\u00dfnahme die parit\u00e4tische Besetzung m\u00f6glichst aller F\u00fchrungseben denkbar und zwar auf allen Ebenen. Damit ist sowohl die Bundes- und Landesebene, wie auch die Kommunalebene, beispielsweise der Posten des\/der B\u00fcrgermeisterIns, gemeint. Es reicht nicht zu sagen, jetzt sind wir alle gleichgestellt im Sinne des Rechts: Wer es in einem freien Wettbewerb nicht schafft, ist selber schuld. Eine aktive Gleichstellungspolitik muss her!<br \/>\nTrotz allem betont Frau Jacobi: Es gibt zu wenig weibliche Vorbilder. \u201eEs kann nicht sein, dass f\u00fcr manche Posten nur M\u00e4nner kandidieren.\u201c<\/p>\n<p>D\u00f6rte Jacobi hat f\u00fcr ihr Engagement in der Politik auch positives Feedback bekommen. Sowohl beim Besuch eines Gymnasiums, um von ihrer Arbeit in der Politik zu berichten, als auch von den Parteimitgliedern. Sie appelliert: \u201eTraut euch! Frauen m\u00fcssen sich nicht nur anpassen. Man kann auch eine neue Art von Politik formen und muss sich nicht mit den Strukturen hingeben. Politik ist da, um etwas zu ver\u00e4ndern.\u201c Aus Erfahrung sagt sie optimistisch: \u201eFrauen sollten keine Angst haben, in der Politik aktiv zu werden. Ich kann euch sagen, dass man meistens sehr positives Feedback bekommt und unterst\u00fctzt wird. Sowohl f\u00fcr die Quote, als auch f\u00fcr die Art und Weise wie man agiert.\u201c<\/p>\n<hr>\n<p><strong style=\"color: #003366;\"><br \/>\n<\/strong><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10981 size-thumbnail alignleft\" style=\"color: #003366;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/userpage.fu-berlin.de\/melab\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Autorenfoto_Lisa-Marie_Pinheiro.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"  data-recalc-dims=\"1\"><strong style=\"color: #003366;\">Lisa-Marie Fraga Pinheiro <\/strong><span style=\"color: #003366;\">studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universit\u00e4t Berlin.<\/span><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00f6rte Jacobi. Geb\u00fcrtige Hallenserin und seit Ende 2015 Stadtr\u00e4tin der Partei \u201eDie Partei\u201c in Halle (Saale). Mit zehn Jahren war es einer ihrer vielen Traumberufe, Bundeskanzlerin zu werden. 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