{"id":2762,"date":"2010-05-26T16:16:13","date_gmt":"2010-05-26T14:16:13","guid":{"rendered":"http:\/\/userpage.fu-berlin.de\/frers\/blog\/?p=2762"},"modified":"2010-11-26T15:34:19","modified_gmt":"2010-11-26T14:34:19","slug":"materialisierte-zeitlichkeiten-hasten-rasten-shoppen-rumhangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/frers\/blog\/?p=2762","title":{"rendered":"<span lang=\"de\">Materialisierte Zeitlichkeiten. Hasten &#038; Rasten, Shoppen &#038; Rumh\u00e4ngen.<\/span>"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"de\">Noch eine Vortragsank\u00fcndigung: im Rahmen des dieses Jahr in Frankfurt am Main stattfindenden <a href=\"http:\/\/dgs2010.de\/\" title=\"Homepage f\u00fcr den Kongress\">35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie<\/a> werde ich in der Ad-hoc Gruppe <em>Transitarchitekturen<\/em> einige Ergebnisse meiner Studie zu Bahnh\u00f6fen und F\u00e4hrterminals pr\u00e4sentieren. Der Rahmen passt hervorragend, da die Ad-hoc Gruppe an die architektursoziologische Arbeitsgruppe der <abbr title=\"Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Soziologie\">DGS<\/abbr> angeschlossen ist. Hier das von mir eingesandte Abstract f\u00fcr den Vortrag:<\/span><\/p>\n<blockquote lang=\"de\"><p>In Transitarchitekturen kreuzen sich die Bahnen einer Vielzahl unterschiedlicher Bewegungen. Einige ziehen sich durch diesen Ortstypus hindurch, wie der Transport von Personen und Dingen von einem Ort zum n\u00e4chsten. Andere beginnen oder enden an diesem Ort, wie das mit dem Partner verbrachte Wochenende der Berufspendlerin. Wieder andere Bewegungen spielen sich an diesem Ort selbst ab, wie Bahnen des Reinigungsmobils \u00fcber die polierten B\u00f6den oder wie das \u00fcberwachte Auf und Ab der hier im Wortsinne Marginalisierten. All diese verschiedenen Bewegungen sind in unterschiedlicher Weise an die gebaute R\u00e4umlichkeit dieser Orte gebunden. In dieser materiell-k\u00f6rperlichen Gebundenheit \u2013 genau wie in der nicht davon zu trennenden \u00e4sthetisch-symbolischen Gegenwart \u2013 laufen diese unterschiedlichen Bewegungen aber keinesfalls unabh\u00e4ngig voneinander ab, jede in ihrer eigenen neutralen Sph\u00e4re, zugeh\u00f6rig zu einem je anderen, sich selbst reproduzierenden Bedeutungsgef\u00fcge. Das Gegenteil ist der Fall. In Transitarchitekturen treffen diese Bewegungen aufeinander, sie sto\u00dfen zusammen, prallen aneinander ab, st\u00f6ren sich und bringen sich gegenseitig in andere, manchmal unerwartete Bahnen.<br \/>\nIn dieser Pr\u00e4sentation wird anhand von Videomaterial gezeigt, wie unterschiedliche Bewegungsmuster aufeinander treffen und wie \u2013 auf subtile oder auch offensichtliche Weise \u2013 ihre Hierarchie ausgehandelt wird. Anhand eines Vergleichs der Transitarchitekturen von F\u00e4hrterminals und Bahnh\u00f6fen in Deutschland und Skandinavien wird dar\u00fcber hinaus deutlich gemacht, wie unterschiedliche Transitformen unterschiedliche Zeitregimes hervorbringen, die sich durch eine jeweils spezifische Materialit\u00e4t und Symbolhaftigkeit auszeichnen. Dar\u00fcber hinaus wird auch der Frage nachgegangen, welche Rolle lokale Eigenheiten und\/oder nationale Einbettungen im jeweiligen Geschehen spielen und inwieweit diese sich \u00fcber architektonisch-k\u00f6rperliche und\/oder kulturell-performative Prozesse konstituieren.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch eine Vortragsank\u00fcndigung: im Rahmen des dieses Jahr in Frankfurt am Main stattfindenden 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie werde ich in der Ad-hoc Gruppe Transitarchitekturen einige Ergebnisse meiner Studie zu Bahnh\u00f6fen und F\u00e4hrterminals pr\u00e4sentieren. 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