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Sektorale Umweltpolitik 

Lutz Mez
Martin Jänicke
(Hg.)

Sektorale Umweltpolitik
Analysen im Industrieländervergleich

Berlin: edition sigma 1997, 214 S.

Moderne Umweltpolitik ist verursacherbezogen. Sie bezieht sich weniger auf die gängigen Umweltmedien wie Luft , Wasser, Boden oder Abfall als vielmehr auf diejenigen Sektoren von Wirtschaft und Politik, die in besonderem Maße an der Entstehung von Umweltproblemen beteiligt sind. Diesem umweltpolitischen Verständnis folgend, werden in dem Band "Sektorale Umweltpolitik"innovative Entwicklungen und ihre Erfolgsbedingungen im Energiesektor, im produzierenden Gewerbe und im Verkehrsbereich untersucht. In Fallstudien werden Pionierfälle der Klimapolitik sowie Ansätze einer ökologischen Energiepolitik in den alten und neuen Industrieländern vergleichend analysiert. Weitere Beiträge haben den industriellen Strukturwandel und die damit verbundenen Umweltentlastungen, strukturpolitische Ansätze der Umweltpolitik sowie die ökologische Steuerreform am Beispiel Dänemarks zum Thema.

Das Buch ist an der 1986 gegründeten Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin entstanden.

Aus dem Inhalt:

Beitrag Verfasser
Umweltpolitik als sektorale Politik Lutz Mez, Martin Jänicke und Manfred Binder
Klimaschutzpolitik als CO2-Minderungspolitik im nationalen Alleingang Lutz Mez
Ansätze ökologischer Energiepolitik in alten und neuen Industrieländern Florian Baentsch, Ingvar Sander und Sung-Jin Leem
Energieeinsparung durch betriebliche Energiekonzepte.
Ergebnisse eines Berliner Pilotprojektes
Andreas Wanke
Unternehmensexterne Determinanten betrieblichen Umweltmanagements Jobst Conrad
Wirkungsmuster und Handlungstypen umwelt- und stadtverträglicher Verkehrspolitik im Vergleich Stefan Bratzel
Ansätze einer innovativen und integrativen Mobilitätspolitik in den USA Kristine Kern
Auswirkungen industriellen Wandels auf die Entwicklung von Schwermetallemissionen In Nordrhein-Westfalen Simone Schucht und Sander de Bruyn
"Dirty Industries": Wandlungsmuster in den Industrieländern Martin Jänicke, Manfred Binder und Harald Mönch