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29.5.2015

Offizielle Eröffnung des Neubaus für die "Kleinen Fächer" und die Campusbibliothek


  Foto: Die Holzlaube, Zierkirschbaumgarten mit Sitzstufen und Bänken
Holz- und Silberlaube, Foto und © Bernd Wannenmacher
 
Foto: Detail der Holzfassade des Neubaus
Detail der Holzfassade, Foto und © Jenny Schlüpmann
 
Foto des Baumodells
Das Baufeld liegt östlich der Silberlaube an der Fabeckstraße. Mit dem vorliegenden Vorentwurf
wird gemäß der Wett­bewerbsüberarbeitung Stand Februar 2008) nur noch der nördliche Teil des
Baufeldes bebaut, der mittlere und südliche Teil wird als Baulandreserve frei gelassen.
Foto und © Florian Nagler Architekten, München

 
Foto des Obstbaugeländes
Das ehemalige Obstbau­gelände – eine im Som­mer bei Studierenden sehr beliebte Liegewiese,
Foto und © Kerstin Fennen

 
Luftbildaufnahme des Areals zwischen Fabeckstraße, Arnimallee und Takustraße
Das Obstbau­gelände in einer Luftbildaufnahme von 1962. Links das Institut für Physiologie
(Arnimallee 22), rechts das Institut für Anorganische Chemie (Fabeckstraße 36). Im Hintergrund das
Gelände, auf dem heute der Fachbereich Chemie, das Institut für Informatik und das Zuse-Institut
Berlin (ZIB) ihre Gebäude haben.
Foto: Reinhard Friedrich, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto RF/0000-71

 
  In dem Neubau in der Fabeck­straße 23-25 sind 14 "Kleine Fächer" des Fachbereichs Ge­schichts- und Kulturwissen­schaf­ten untergebracht: Ägyptologie, Altorientalistik, Klassische Archäo­logie, Prähistorische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie, Iranistik, Islam­wissenschaft, Turkologie, Semi­tistik und Arabistik, Koreastudien, Sinologie, Judaistik, Katholische Theologie, Religionswissenschaft.
 
In die neue Campusbibliothek zie­hen die 14 Institutsbibliotheken der "Kleinen Fächer" sowie die Bereichs­bibliothek Erziehungswis­senschaft, Fachdidaktik und Psy­chologie (Ewi-Bibliothek), die Bi­bliothek der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Ge­schlechterfor­schung, und die 5 Bibliotheken der drei Fachbe­reiche Mathematik und Informatik, Physik und Biologie/Chemie/Phar­mazie.
 
Das Gesamtvorhaben "Zusam­menführung der Kleinen Fächer" und "Neubau Naturwissenschaft­liche Bibliothek" umfasst eine Nutzfläche von rund 12 650 m2. Die Baukosten lagen (wie veran­schlagt) bei etwa 52 Millionen Euro.
 
Der von dem Münchner Architek­tenbüro "Florian Nagler Architek­ten" entworfene Neubau grenzt direkt an die Silberlaube. Durch einen zentralen Eingangsbereich sind die Ewi-Bibliothek und die Bibliothek der Kleinen Fächer und der Naturwissenschaften miteinan­der verbunden. Mit der zwei- bis dreigeschossigen Bauweise und den zahlreichen Innenhöfen wurde die aus dem Jahr 1963 stammen­de städtebauliche Grundidee für das gesamte Areal aufgegriffen.
 
Den Wissenschaftlern und Stu­denten stehen 220 Büros und Arbeitsräume, 12 Se­mi­narräume und 3 Hörsäle zur Verfügung.
 
Die Bücher der neuen Bibliothek sind mit RFID-Chips versehen, was die Bücherausleihe und -rück­gabe automatisiert und sehr kom­fortabel macht.
 
Siehe auch: Großes Haus für kleine Fächer.
 
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