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Gerhard Ludwig Ertl (* 10.10.1936 in Stuttgart)
Ertl studiert ab 1955 in Stuttgart, Paris und München Physik und
forscht nach seinem Diplom an der
TU München
auf dem Gebiet
der physikalischen Chemie und habilitiert sich mit der "Untersuchung
von Oberflächenstrukturen und -reaktionen mittels Beugung langsamer
Elektronen".
Nach Professuren in Hannover, München und
Gastprofessuren an der University of Wisconsin in
Milwaukee und der University of California
in Berkeley wird er 1986 Direktor der Abteilung Physikalische
Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin
und Honorarprofessor an allen drei Berliner Universitäten –
FU, TU und nach der
Wiedervereinigung auch HU.
Von 1995 bis 2001 ist Ertl Vizepräsident der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. Für seine "Studien von chemischen
Prozessen auf Festkörperoberflächen" wird Gerhard
Ertl 2007 alleiniger Nobelpreisträger für Chemie.
Nobelpreisträger Gerhard Ertl,
Foto: Wolfram Däumel,
Quelle: Fritz-Haber-Institut Berlin