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10.12.2007

Nobelpreis für Chemie für Gerhard Ertl

Foto: Gerhard Ertl Gerhard Ludwig Ertl (* 10.10.1936 in Stuttgart)
 
Ertl studiert ab 1955 in Stuttgart, Paris und München Physik und forscht nach seinem Diplom an der TU München auf dem Gebiet der physikalischen Chemie und habilitiert sich mit der "Untersuchung von Oberflächenstrukturen und -reaktionen mittels Beugung langsamer Elektronen".
 
Nach Professuren in Hannover, München und Gastprofessuren an der University of Wisconsin in Milwaukee und der University of California in Berkeley wird er 1986 Direktor der Abteilung Physika­lische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Honorarprofessor an allen drei Berliner Universitäten – FU, TU und nach der Wiedervereinigung auch HU.
 
Von 1995 bis 2001 ist Ertl Vizepräsident der Deutschen Forschungs­gemeinschaft. Für seine "Studien von chemischen Prozessen auf Festkörperoberflächen" wird Gerhard Ertl 2007 alleiniger Nobelpreis­träger für Chemie.
Nobelpreisträger Gerhard Ertl, Foto: Wolfram Däumel,
Quelle: Fritz-Haber-Institut Berlin

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