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Peter-André Alt und Daniel Barenboim, Foto und ©
Bernd Wannenmacher
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Daniel Barenboim wird 1942 in Buenos Aires als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren.
1952 zieht seine Familie nach Israel. Im Laufe seiner erfolgreichen Pianistenkarriere bewohnt
und bereist er viele Länder. Ab Mitte der 1960er Jahre konzentriert er sich zunehmend auf
das Dirigieren und erhält, neben anderen Auszeichnungen, im Jahre 2000 den Titel
"Chefdirigent auf Lebenszeit" der Staatskapelle Berlin.
Im Jahre 1999 widmet sich Barenboim zusammen mit dem palästinensischen
Literaturwissenschaftler Edward Said einem seiner bekanntesten Projekte: dem West-Eastern
Diwan Orchestra. In dem oft als "Friedensorchester" bezeichneten Ensemble spielen begabte
Musiker aus Israel, den arabischen Ländern und dem spanischen Andalusien. Neben
preisgekrönten Interpretationen der Klassik bietet das Orchester eine Basis zur
Förderung des kulturellen Dialogs.
Der UN-Friedensbotschafter Barenboim und seine Mitstreiter setzen sich seither energisch
für ein friedliches Miteinander in Nahost und die musikalische Ausbildung der Jugend
in allen Ländern ein. Seine Konzerttourneen verschaffen dieser Botschaft weltweites
Gehör. 2005 findet sogar ein Konzert in Ramallah (Westjordanland) statt.
2015 wird sein neuestes Projekt, die Barenboim-Said-Akademie, in Berlin mit der
Ausbildung der ersten israelischen und arabischen Stipendiaten beginnen.
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