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10.12.1984

Nobelpreis für Physik für Ernst Ruska

  Schwarz-Weiß-Foto von Ernst Ruska
Nobelpreisträger Ernst Ruska, Quelle: Technische
Universität Berlin, Foto UA TUB 601 Nr. 591

 
  Ernst August Friedrich Ruska (* 25.12.1906 in Heidelberg, † 27.5.1988 in Berlin)
 
Ruska studiert nach seinem Abitur Elektrotechnik an der TU München und seit 1927 an der Technischen Hochschule Berlin. Er promoviert im August 1933 "Über ein magnetisches Objektiv für das Elektronenmikroskop". Der von ihm gebaute Prototyp eines Elektronenmikroskops übertrifft mit 12 000-facher Vergrößerung die Auflösung herkömmlicher Lichtmikroskope.
 
Ruska arbeitet als Ingenieur in der Entwicklungsabteilung der Berliner "Fern­seh AG" und bei Siemens & Halske. Bei Siemens leitet er nach dem Krieg den Wiederaufbau des Laboratoriums für Elektronenoptik.
 
Ruska ist Honorarprofessor an der FU (seit 1949) und an der TU Berlin (seit 1959). Er leitet am Dahlemer Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft über viele Jahre das Institut für Elektronenmikroskopie.
 
1986 bekommt Ernst Ruska gemeinsam mit Gerd Binnig und Heinrich Rohrer den Nobelpreis für Physik – Ruska für die Erfindung des Elektronenmikros­kops, Binnig und Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops.
 
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