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Rudi Dutschke, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Studierendenakten, StudA/37814
Rudi Dutschke mit Kommilitonen (vorn rechts: Dirk Müller; 2. Reihe, rechts: Urs Müller-Plantenberg, beide SDS), Foto: Hellmuth Pollaczek, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Bildarchiv der Zeitschrift Colloquium |
Rudi Dutschke (* 7.3.1940 in Schönefeld/Jüterbog-Luckenwalde,
† 24.12.1979 in Aarhus/Dänemark) Nach dem Abitur lässt sich Dutschke 1958-1960 in Luckenwalde zum Industriekaufmann ausbilden, da ihm aus politischen Gründen ein Studium in der DDR nicht erlaubt wird. 1960 wiederholt er in West-Berlin sein Abitur und studiert ab 1961 an der FU Soziologie. 1965 wird er in den politischen Beirat des West-Berliner SDS gewählt. Nach dem Attentat vom 11.4.1968 reist Dutschke zu Erholungsaufenthalten nach Italien und Großbritannien. Er studiert an der Universität Cambridge, wird aber 1970 aus Großbritannien ausgewiesen. Ab 1971 ist er Dozent an der Universität Aarhus in Dänemark. 1973 promoviert er an der FU im Fach Soziologie. Am 24.12.1979 stirbt Dutschke an den Spätfolgen des Attentats. Rudi Dutschke wird am 3.1.1980 auf dem Sankt-Annen-Friedhof in Dahlem beigesetzt. Im Anschluss findet im überfüllten Auditorium maximum der FU eine Trauerfeier statt. Im Dezember 1990 wird am Ort des Attentats auf Rudi Dutschke, am Kurfürstendamm 141, eine Gedenktafel in den Gehsteig eingefügt. Auf dem FU-Campus trägt seit 1999 auf Beschluss des Akademischen Senats ein Weg neben der Mensa den Namen von Rudi Dutschke. In Berlin-Kreuzberg wird 2008 die Straße von der Lindenstraße Ecke Axel-Springer-Straße bis zur Friedrichstraße in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. |
Aus der Studentenakte von Rudi Dutschke
(zum Vergrößern auf das Bild klicken),
Quelle: Universitätsarchiv der FU, Studierendenakten, StudA/37814