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FU-Rektor Edwin Redslob (1949), Foto: Fritz Eschen, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto/10099
Redslobs Entwurf für das FU-Siegel "Veritas, Iustitia, Libertas", Quelle: Universitätsarchiv der FU |
Edwin Redslob (* 22.9.1884 in Weimar, † 24.1.1973 in Berlin) Edwin Redslob studiert Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie. 1912 wird er Direktor der städtischen Kunstsammlungen in Erfurt, 1919 Direktor der staatlichen Kunstsammlungen in Stuttgart. 1920 erhält er einen Ruf des Reichsinnenministeriums und kommt als "Reichskunstwart" nach Berlin. 1933 verweigert er den Eintritt in die NSDAP und wird daraufhin von den Nationalsozialisten entlassen und mit Vortragsverbot belegt. Ab 1945 lehrt er als Honorarprofessor an der Ost-Berliner Linden-Universität. Er gehört im September 1945 zu den Gründern des "Tagesspiegels" und ist viele Jahre Mitherausgeber. Als Vorsitzender des "Vorbereitenden Ausschusses" war er wesentlich an der Gründung der FU mitbeteiligt. Er vertritt ab dem 4.12.1948 geschäftsführend den erkrankten Rektor Friedrich Meinecke und ist von 1949 bis 1950 der zweite Rektor der FU. Ab dem Wintersemester 1948/1949 ist er ordentlicher Professor und Direktor des Kunsthistorischen Instituts der FU. Er lehrt bis 1954. Edwin Redslob wird am 4.11.1959 Ehrenbürger der Freien Universität. Seit 2001 trägt eine Dahlemer Straße zwischen Königin-Luise-Straße und Im Winkel seinen Namen. |