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FU-Rektor Gerhard Schenck verleiht dem Physiker und Nobelpreisträger Max von Laue die Ehrenbürgerwürde der FU, Foto Reinhard Friedrich, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto RFDia/043-02
FU-Rektor Gerhard Schenck verleiht dem Präsidenten des Hunter College George Shuster die Ehrenbürgerwürde der FU, Foto Reinhard Friedrich, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto RFDia/005-09 |
Max von Laue (* 9.10.1879 in Pfaffendorf, † 24.4.1960 in Berlin) Von 1898 bis 1902 studiert Max von Laue Physik und Mathematik in Straßburg und Göttingen. 1903 kommt er an die Universität Berlin und promoviert bei Max Planck. 1906 beginnt seine enge Freundschaft mit Albert Einstein und 1910/11 schreibt von Laue die erste zusammenfassende Darstellung über Einsteins Relativitätstheorie. 1914 erhält Max von Laue für seine Experimente zur Beugung von Röntgenstrahlen an Kristallen den Nobelpreis für Physik. Nach Professuren in Zürich und Frankfurt am Main wird er 1919 Professor für Physik an der Universität Berlin. 1945 kommt von Laue in britische Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung 1946 geht er nach Göttingen und kommt erst 1951 als Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft wieder nach Berlin. 1957 gehört Laue zu den Unterzeichnern der "Göttinger Erklärung", mit der führende deutsche Physiker vor der atomaren Aufrüstung der Bundeswehr warnen. George N. Shuster (* 27.8.1894 in Lancaster/Wisconsin, † 25.1.1977 in South Bend/Indiana) George N. Shuster wächst als Sohn deutscher Auswanderer aus dem Saarland in Wisconsin auf. Er promoviert 1940 an der Columbia University in englischer Literatur. Als Pädagoge ist er unter anderem an der Vorbereitung des amerikanischen 'Reeducation Program' beteiligt. Nach Kriegsende kommt er wegen seiner guten Deutschkenntnisse als Vernehmungsoffizier der US-Armee bei der Befragung hochrangiger Kriegsgefangener zum Einsatz. Von 1950 bis Ende 1951 ist Shuster US-Landeskommissar für Bayern und danach bis 1960 Präsident des Hunter College in New York. George Shuster hat sich in mehreren Gutachten für die Förderung der FU eingesetzt (siehe den Eintrag zu 1956). |