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Die Rechtswissenschaftliche Fakultät zieht in das neue Gebäude in der Van't-Hoff-Straße 8.


  Blick von der Campuswiese
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät von der Campuswiese aus gesehen,
Foto: Reinhard Friedrich, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto RF/0041-03

 
Foto: Eingang zur Van't-Hoff-Straße 8
Eingang zur Van't-Hoff-Straße 8, im Hintergrund das Haus Boltzmannstraße 3,
Foto: Reinhard Friedrich, Quelle: Universitätsarchiv der FU, Foto RFDia/013-09

 
  Zum Gebäude Van't-Hoff-Straße 8
 
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät gehört zu den ersten Neubauten des Universitätscampus. Die Ar­chitekten Hans Geber und Otto Risse entscheiden sich für eine sachlich-schlichte Stahlbetonbauweise, die sich am "Neuen Bauen" der 1920er Jahre orien­tiert. Dieser Stil lässt viel Platz für große Fenster­fronten und schafft ein freies und helles Raumge­fühl. Leider müssen bereits wenige Jahre nach der Eröffnung einzelne Institute aus Platzmangel aus­gelagert werden. Dieser Mangel führt in den Folge­jahren zu umfangreichen und kreativen Umbau­maßnahmen. Mitte der 1970er Jahre wird durch den Anschluss an die Fernwärme die zentrale Hei­zungsanlage nicht mehr benötigt. Der Schornstein wird daraufhin zum Fahrstuhlschacht und der ehe­malige Heizungsraum zum Magazinraum umgestal­tet. Eingeschossige Anbauten an die Bibliothek schaffen weiteren Raum in den Folgejahren. Der ehemalige Fahrradkeller unter dem Hörsaalltrakt wird zur Cafeteria mit kleiner Terrasse umgebaut. 2005 werden schließlich die Hörsäle und das Foyer modernisiert.
 
Weitere Details in: Schilling, Martina (Hg.): Freie Universität Berlin – Ein Architekturführer zu den Hochschulbauten, Salenstein 2011
 
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