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Ernst Jacobsthal nach der Entgegennahme seiner Ehrendoktorurkunde der Freien Universität Berlin am 23.1.1956 im Ratssaal der Norwegischen Technischen Hoch- schule. Der FU-Mathematiker Alexander Dinghas trägt zu diesem Anlass sein Dekansornat. Foto Schrøder, Quelle: Sverresborg Trøndelag Folkemuseum
Titelseite der Dissertation von Ernst Jacobsthal Quelle: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen |
Ernst Erich Jacobsthal (* 16.10.1882 in Berlin, † 6.2.1965 in Überlingen) Ernst Jacobsthal promoviert 1906 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin zur "Anwendung einer Formel aus der Theorie der quadratischen Reste". Darin weist er nach, dass Primzahlen der Form 4n + 1 sich als Summe zweier Quadratzahlen darstellen lassen. Er arbeitet seit 1909 als Mathematiklehrer am Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium in Berlin, habilitiert sich 1913 an der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin, wo er bis 1934 als Privatdozent lehrt. Obwohl lutherisch getauft wird er wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen und emigriert nach Norwegen. Dort lehrt er an der Technischen Universität Trondheim und ist bis 1957 Ständiger Gastprofessor an der Freien Universität Berlin. |