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Herbst 1951

Das Seminar für Mittelalterliche und Neuere Geschichte wird in "Friedrich-Meinecke-Institut" (FMI) umbenannt.


  Schwarz-Weiß-Foto: Friedrich Meinecke vor dem nach ihm benannten Institut
Friedrich Meinecke am Arm von Georg Kotowski vor dem nach ihm
benannten Friedrich-Meinecke-Institut (Altensteinstr. 40)
Quelle: Universitätsarchiv der FU, Bildarchiv der Zeitschrift Colloquium

 
Foto des Hauses Altensteinstraße 40
Altensteinstraße 40, Foto und © Michael Fahrig
 
  Das Haus in der Altensteinstraße 40
 
Aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten des 1874 gegründeten astronomischen Recheninstituts ent­steht 1911/1912 ein Neubau in der Altenstein­straße. Er ist einer der ersten wissenschaftlichen Bauten in Dahlem. Alfred Körner, der viele Gebäu­de des Bo­tanischen Gartens entwarf, lehnt das Institut stilis­tisch an die Villensiedlung der Domäne Dahlem an. Die kühle Strenge des Haupteingangs (mit dori­schen Säulen) und die kubischen Proportio­nen des Gebäudes stehen für wissenschaftliche Sachlich­keit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Ge­bäude als Clubhaus "Melodie" von den amerika­nischen Streitkräften genutzt. Seit 1951 gehört das Gebäude der Freien Universität, die einige der klei­nen Fächer des Friedrich-Meinecke-Instituts dort unterbringt. 1959 erfolgt der Ausbau des Dachge­schosses. Von 1973 bis 1995 befindet sich in der Altensteinstraße 40 das Präsidialamt der FU. Seit 1995 sind hier Islamwissenschaft und Religions­wissenschaft untergebracht, seit 2008 nur noch das Institut für Islamwissenschaft.
 
Weitere Details in: Schilling, Martina (Hg.): Freie Universität Berlin – Ein Architekturführer zu den Hochschulbauten, Salenstein 2011
 
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