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Martin Buber und Paul Altenberg (Vorsitzender der Urania, Mitunterzeichner des Gründungsaufrufs und Mitglied des Gründungsausschusses der FU, Professor für Literatur- wissenschaft an der TU und Honorararprofessor an der FU), im Henry-Ford-Bau, Foto: Richard Kitschigin, Quelle: Universitätsarchiv der FU |
Martin Buber (* 8.2.1878 in Wien, † 13.6.1965 in Jerusalem) Martin Buber übersetzt gemeinsam mit Franz Rosenzweig seit 1925 die hebräische Urschrift der Bibel ins Deutsche. Nach Rosenzweigs Tod im Jahr 1929 führt er allein das Werk fort. Bis zu seiner Emigration nach Palästina im Jahr 1938 erscheinen 15 Bände der BibelÜbersetzung. Dieses Werk gilt neben der Tora-Übertragung von Moses Mendelssohn als bedeutendste und genaueste Übertragung der alttestamentarischen Schriften ins Deutsche. In seiner Rede an der FU bezeichnet sich Buber als der "nachgeborene Dolmetsch generationenlanger Erfahrung" und Arzt, der den Verwundungen und Reizbarkeiten des zwanzigsten Jahrhunderts mit den Heilswirkungen chassidischer Erkenntnis und Erfahrung beizukommen sucht. Entgegen der antireligiösen Zeitströme bekennt er sich zum Mythischen als dem Ergebnis bildnerischen Sehens und Erlebens, das keine Lehrpredigt ersetzen kann. |