Diese Seite ist keine offizielle Seite des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, sondern ein privates Webangebot von Wolf Dermann (für euch an der Uni aktiv in der Liberalen Hochschulgruppe - LHG)
Stand der Seite: 16.01.2006
Der Entwurf der Bachelor Studien- und Prüfungsordnung wurde über die Feiertage nochmals geändert. Insbesonders die Studienverlaufspläne und die Modulprüfungen wurden neu gefasst. Die Vorlage mit Stand vom 29.12.2005, die Beschlussvorlage bei der Sitzung des Fachbereichsrats vom 11.01.2006 war, gibt es hier zum Download (BA Studien- und Prüfungsordnung) (PDF-Datei, 151 kb)
Den Auszug aus dem Protokoll der Fachbereichsratssitzung mit drei angenommenen Änderungsvorschlägen gibt es hier zum Download (PDF-Datei, 12 kb). Die Änderungsanträge 1, 2 und 4 hatte ich gestellt, Antrag 3 kam von Prof. Weiß. Leider wurde Antrag Nr. 2 nicht angenommen, mit dem ich allen Studienordnungswechslern eine garantierte Anerkennung aller bislang auch anerkannten "Nebenfach"-Leistungen sichern wollte.
Stand: Oktober.2005
(Dieser Abschnitt betrifft auch alle Publizistik-Studenten und -Studentinnen, die bisher glaubten, sich für einen 120-LP-Publizistik-Kernfach beworben gehabt zu haben)
Ihr müsst in 6 Semestern 90 Leistungspunkte im Kernfach Publizistik studieren, abzüglich der 10-LP Magisterarbeit, für die ihr euch im letzten Semester auch Arbeitszeit einplanen solltet, sind es 80 LP. Zum Kernfach gehören nach jetziger Studienordnung die 5 Basismodule, 2 Methodenmodule (im Moment Methoden II und III, in Zukunft wohl Methoden I und II) sowie 3 Vertiefungsmodule. Ihr solltet also versuchen jedes Semester etwa 16 Leistungspunkte oder 4 Lehrveranstaltungen "abzureißen" um im Plan zu bleiben.
Mein Tipp für dieses Semester: Macht dieses Semester die Methoden I und II Veranstaltungen. Das sind nach bisheriger Studienordnung schon 8 LP, nach zukünftiger Ordnung vielleicht sogar 20 LP(!) für den Kernfachbereich. Aus den Basismodulen bietet sich für Erstsemester insbesonders die Vorlesung "Grundlagen von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit" an, die ihr ohnehin im Laufe eures Studiums belegen müsst (Klausur - 4 LP). Darüberhinaus würde ich noch die Vorlesung "Organisatorische und technische Entwicklung des Mediensystems" bei Wersig belegen, allein schon weil sie gut in den Stundenplan passt (Klausur - 4 LP) sowie ein beliebiges Proseminar aus den Basismodulen, wobei ihr euch gleich ein paar anschauen solltet um euch dann für eines zu entscheiden, das nicht zu sehr überfüllt ist (schriftliche Hausarbeit - 4 LP). Je nachdem wie viel ihr dieses Semester in eurem 60-LP Modulangeboten belegt, kann das ganze auch um eine Veranstaltung größer oder kleiner ausfallen.
Mo 10.00-12.00, V Wersig: "Organisatorische und technische Entwicklung des Mediensystems" Raum L 129
Mo 12.00-14.00, V Göpfert "Grundlagen von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit" Raum G 202
Di 10.00-12.00 oder 12.00-14.00, Übungen zu Methoden I - gehen über das ganze Semester!, Raum L 127 bzw. L 128
Di 14.00-16.00, V Weiß "Methoden I bzw. Methoden II" Raum G 202
Mi 10.00-12.00 oder 12.00-14.00 (ab 14.12.), Übungen zu Methoden II, Raum L 127 bis L 129
Do 14.00-16.00, V Weiß "Methoden I bzw. Methoden II" Raum G 202
Ihr alle müsst 60 Leistungspunkte in "Anderen Fächern" belegen. Dabei konntet ihr leider bisher noch keine Modulangebote wählen. Euch könnten frühestens in der Woche vom 24.-28. Oktober Angebote für die "übriggebliebenen" Modulpakete gemacht werden, das ist aber auch noch nicht sicher. Wichtig ist dabei zu betonen, dass es sich dabei tatsächlich um Überbleibsel handeln wird, also fast ausschließlich Angebote aus Studiengängen, die wahrscheinlich die meisten von euch nie im Leben studieren wollen würden! Alternativ dazu könnt ihr wie die beiden Bachelor-Jahrgänge vor euch verfahren und euch frei irgendwelche Lehrveranstaltungen an den Berliner Universitäten oder der Uni Potsdam zusammenstellen (zumindest aus den Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fächern). Unklar ist dabei, ob ein solches "Wirrwarr-Studium" nach der zukünftigen (an sich deutlich besseren) Studienordnung anerkannt werden kann. Auf der sichereren Seite seid ihr dabei, wenn ihr nach ähnlichem Verfahren einfach ohne Zulassung die schon eingerichteten 60- oder 30-LP Modulangebote studiert.
Versucht erst gar nicht Wirtschaftswissenschaften zu belegen (BWL I und VWL I sind Zugangsbeschränkt, mit fast keiner Chance für Externe rein zu kommen). Außerdem werdet ihr viele Problem und Ärger kriegen, wenn ihr versucht in Theater- oder Filmwissenschaften zu kommen. Lasst das besser sein. Wer Interesse an Jura oder Nordamerikastudien als (noch-nicht-modularisiertes-)Nebenfach hat, schreibe mir eine email, da kenne ich mich selbst gut aus.
Zu diesem Bereich gehört das Berufspraktikum und weitere Berufsvorbereitenden Veranstaltungen. In der alten Publizistik-Studienordnung gibt es für den Bereich noch besondere Regelungen, z.B. dass das Berufspraktikum 8 LP umfasst und auch das Modul Methoden I im Umfang von 8 LP zu diesem Studienbereich gehört. In der neuen Studienordnung soll Methoden I nicht mehr zu diesem Bereich gehören und das Praktikum wird wohl in Zukunft 10 LP wert sein. Hier gibt es auch viele Veranstaltungen, die in den Semesterferien liegen.
Alle Angebote und weitere Erklärungen zu diesem Bereich findet ihr hier: http://www.fu-berlin.de/abv/
Wenn ihr 60 Leistungspunkte in 6 Semestern absolvieren wollt, müsstet ihr im Schnitt 10 LP oder 2,5 Lehrveranstaltungen pro Semester absolvieren. Da ihr aber erstens am Ende des 6. Semesters möglichst wenig Hausarbeiten schreiben wollt, da ihr da schon an eurer Bachelor-Arbeit sitzt und es im Studienverlauf noch zeitliche Kombinationsschwierigkeiten mit eurem Kernfach geben kann, solltet ihr euch eher 3 Publizistik-Veranstaltungen pro Semester vornehmen. Ihr sollt für euer Studium die 5 Basismodule und noch einige Vertiefungsmodule absolvieren. Wieviele Leistungspunkte ihr aus den Vertiefungsmodluen brauchen werdet, steht noch nicht endgültig fest, aber das braucht ihr im Moment auch nicht unbedingt wissen.
Mein Tipp für dieses Semester: Sofern es euer Kernfach-Stundenplan zulässt, würde ich euch auch als erstes die Vorlesung "Grundlagen von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit" bei Göpfert empfehlen, das sich gerade für Erstsemester gut eignet (Klausur - 4 LP). Darüberhinaus würde ich noch die Vorlesung "Organisatorische und technische Entwicklung des Mediensystems" bei Wersig belegen, allein schon weil sie Montags direkt vor der Göpfert-Veranstaltung liegt (Klausur - 4 LP) sowie ein beliebiges Proseminar aus den Basismodulen, wobei ihr euch gleich ein paar anschauen solltet um euch dann für eines zu entscheiden, das nicht zu sehr überfüllt ist (schriftliche Hausarbeit - 4 LP). Wenn ihr in eine der Vorlesungen nicht reinkommt, weil ihr da keine Zeit habt, versucht das durch weitere Proseminare zu kompensieren.
Euer 30-LP Modulangebot Publizistik sollt ihr absolvieren, indem ihr 3 Basismodule und ein Vertiefungsmodul absolvieren sollt. Die 3 Basismodule sind festgelegt, es handelt sich dabei um das Basismodul Ökonomische, politische, rechtliche Strukturen des Mediensystems, das Basismodul Historische und technische Entwicklung des Mediensystems, sowie das Basismodul Kommunikations- und Medientheorie (Links zu den entsprechenden Seiten im KVV). Die 30 LP entsprechen 8 Lehrveranstaltungen, also 1-2 pro Semester.
Als 30-LP Student ist Publizistik, neben eurem Kernfach, eurem zweiten 30-LP-Paket und dem ABV-Bereich, mit das kleinste euer 4 Studiengebiete. Daher wird bei euch das Einpassen in eueren Stundenplan das größte Problem sein. Die einzige Vorlesung die ihr belegen könnt ist die von Gernot Wersig: "Organisatorische und technische Entwicklung des Mediensystems" (Klausur - 4 LP). Ansonsten müsst ihr bei den entsprechenden Basismodulen nach Proseminaren schauen. Auch wenn ihr in der Vorlesung "Grundlagen von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit" keinen für euer Studium relevanten Leistungsnachweis machen könnt, so könnt ihr diese Veranstaltung Montags um 12 Uhr, also gleich nach der Wersig-Vorlesung trotzdem mit anhören - einfach reinsetzen, wenn noch Sitzplätze übrig sind.

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