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SPAM-FAQ • Stand: 2009-03-20 |
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Inoffizielle SPAM-FAQ
Dies ist eine inoffizielle Sammlung von häufig gestellten Fragen (FAQ = Frequently Asked Questions) rund um ungebetene Werbung per E-Mail und ihre Folgen, sowie ein paar Tipps, wie man am besten damit umgeht. Diese FAQ richtet sich in erster Linie an betroffene ZEDAT-Benutzer und ist hoffentlich so einfach und umgangssprachlich geschrieben, dass jedeR damit klarkommt.
Im Zusammenhang mit E-Mail versteht man unter SPAM ungebetene Werbemail, die als "Massenwurfsendung" an eine Vielzahl verschiedener Empfänger gleichzeitig verschickt wird und die bei den Betroffenen den elektronischen Postkasten "verstopft". Die Bezeichnung "SPAM" geht wohl auf einem Monty Python Sketch zurück, in dem es um eine Marke Dosenfleisch (Spiced Pork And Meat) geht, dessen Name immer und immer wiederholt wird: "Lovely Spaaam! Wonderful Spaaam!" (Wer den Sketch gesehen hat, versteht wohl, warum SPAM SPAM heißt.) Andere gebräuchliche Abkürzungen, die im Zusammenhang mit SPAM verwendet werden (und die die Art des SPAMs genauer bezeichnen), sind z.B. UCE (unsolicited comercial e-mail) oder UBE (unsolicited bulk e-mail). Was allem SPAM gemeinsam ist, ist jedoch, dass diese Mails vom Benutzer meist nur unmutig gelöscht werden.
SPAM landet im elektronischen Postfach aus genau dem gleichen Grund, aus dem Werbebriefe und sonstige Reklamesendungen im normalen Briefkasten landen: Jemand versucht etwas zu verkaufen und bewirbt sein Produkt. Dazu werden von den SPAMmern E-Mail Adressen gesammelt, gekauft und weiterverkauft - genau wie von auf herkömmliche Weise werbetreibenden Unternehmen Verbraucheradressen mit Straße und Hausnummer gesammelt, ein- und weiterverkauft werden. In Deutschland ist übrigens nach geltendem Recht der Versand von ungebetener SPAM-Mail untersagt.
Jeder Besitzer einer E-Mail Adresse ist ein potentieller Empfänger von SPAM. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, wie SPAMmer an E-Mail Adressen gelangen können:
Selbst wenn die eigene E-Mail Adresse tatsächlich auf keiner Webseite auftaucht, keine Visitenkarte und keinen Briefkopf ziert, nie in einem Webformular eingetippt wurde, noch nicht einmal benutzt wurde, um eine Mail zu versenden und eigentlich niemandem bekannt ist, kann es sein, dass SPAM im eigenen Postfach landet. Die Adresse ist dann vom SPAMmer einfach "geraten", d.h. ein mehr oder weniger intelligenter Versuch an eine mögliche Adresse eine E-Mail zu senden. Sobald die eigene E-Mail Adresse einmal auf einer SPAM-Liste gelandet ist, fügt sie sich in die Liste der anderen zig-tausend Adressen auf der CD ein, wird als potentielles Ziel genutzt, gekauft und weiterverkauft.
Viele SPAM-Mails tragen einen Hinweis wie "Klicken Sie hier, um sich abzumelden" oder "Senden Sie eine Rückantwort mit dem Betreff 'unsubscribe' und Sie werden nie wieder von uns belästigt". Auf den ersten Blick - und nichts Böses ahnend - ist ein Klick auf den entsprechenden Link oder eine Mail an die angegeben Adresse genau das, was man blauäugig in einer solchen Situation tun würde. Leider steckt hinter der SPAM-Mail aber meist kein freundliches Unternehmen, dass dann tatsächlich die entsprechende Mail-Adresse aus der Datenbank löscht, sondern ein verschlagener SPAMmer, der genau das Gegenteil von dem tut, was man sich erhofft. Eine beantwortete SPAM-Mail beweist nämlich, dass die Absenderadresse eine funktionierende E-Mail Adresse ist, die noch dazu "aktiv" genutzt wird - ein "gefundenes Fressen" also und zu einem deutlich höheren Preis weiterzuverkaufen. Genau dasselbe - nämlich die Rückmeldung, dass eine Adresse "echt" ist - erreichen SPAMmer indem sie scheinbar falsch adressierte Mails versenden, in denen es um Dinge wie "ich traf Dich letztens im Chat..." oder "lange nichts gehört..." oder "um auf Dein Angebot zurückzukommen..." geht. In vielen Fällen wird der nichts-ahnende Benutzer diese Mails beantworten, um den Absender auf sein "Versehen" hinzuweisen. Eine solche Rückantwort garantiert jedoch quasi die dauerhafte Aufnahme in die Adressenliste des SPAMmers. Also noch einmal ganz deutlich: NIEMALS SPAM-MAIL BEANTWORTEN !
Im Grunde genommen, kann man wenig tun, um SPAM im eigenen Postfach völlig zu vermeiden (s.o.). Eine E-Mail Adresse ist normalerweise dazu da, benutzt und veröffentlicht zu werden, und selbst wenn die Adresse völlig unbekannt ist, kann es passieren, dass SPAMmer sie durch mehr oder weniger zufällig generierte Zeichenfolgen "erraten". Meist wird es effektiver sein, SPAM-Mails zu filtern, als zu versuchen, SPAM schon im Vorfeld völlig zu vermeiden. Einige Versuche "SPAM-Prävention" wären aber z.B.:
Zu diesem Thema gibt es einen Punkt in der ZEDAT FAQ. Es gibt bei der Filterung von SPAM durch den Provider (in diesem Fall also durch die ZEDAT) sowohl grundsätzliche als auch technische Probleme. Grundsätzlich ist die Frage, ob und in welchem Umfang die ZEDAT die Mails der Benutzer filtern (also "lesen") soll und darf. Sicherlich ist eine SPAM-Filterung wünschenswert, doch wer definiert genau, was unerwünschter SPAM ist und gelöscht werden darf? (Es gibt in diesem Zusammenhang eine lustige Geschichte über das SPAM-Filtern im britischen Abgeordnetenhaus...) Die ZEDAT umgeht dieses Dilemma, indem sie es dem Benutzer freistellt, ob seine Mail gefiltert werden soll oder nicht. Dazu kann jeder Benutzer über das ZEDAT Portal einstellen, ob der zebntrale Spamfilter für seinen Account aktiv oder inaktiv sein soll. Bei aktiviertem Spamfilter landet alle als potentieller Spam gewertete Mail in einem seperaten Spam-Ornder, bei inaktivem Spamfilter landet alle Mail in der normalen Inbox. Das ZEDAT Portal findet man unter: https://portal.zedat.fu-berlin.de/
Weiter oben wird zunächst beschreiben, was man auf gar keinen Fall tun sollte, wenn man SPAM erhält, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht geeignet erschient. Hinterher ist man immer schlauer, trotzdem gibt es oben auch ein paar Tipps, die helfen könnten, SPAM schon im Vorfeld zu vermeiden. Es gibt zwar Zeitgenossen, die versuchen SPAMmern "auf die Schliche zu kommen" und sie (soweit das möglich ist) zur Verantwortung zu ziehen, doch eine solche Vorgehensweise hat in den wenigsten Fällen Aussicht auf Erfolg. SPAMmer stört es wohl am meisten, wenn der eigentliche Zweck des SPAMs unerfüllt bleibt, weil nämlich die SPAM-Mail einfach ignoriert wird. Im Endeffekt, muss man also vor allem irgendwie mit dem SPAM fertig werden, der täglich im eigenen Postfach ankommt. Einige Möglichkeiten mit SPAM umzugehen:
Informationen der ZEDAT zum Thema SPAM:
Links in die unendlichen Weiten des WWW (in deutscher Sprache):
Links in die unendlichen Weiten des WWW (in englischer Sprache):
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http://userpage.fu-berlin.de/~rober/spam/spamfaq.html |