Lernen lernen: Einführung in das Lernen im Rahmen der Lehre der Fachdidaktik der Informatik. [] (Lernen lernen (Lerntechnik, Lernmethodik, richtiges Lernen, Technik des Lernens, Methodik des Lernens, Erwachsene)), Lektion, Seite 721639
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Stefan Ram
C++-Kurs

Lernen lernen

Auch die besten Lerntechniken ändern nichts daran, daß es keinen Zauber gibt, der Wissen oder Fähigkeiten ohne Mitwirkung des Lernenden vermittelt: Das Lernen setzt die beharrliche eigene Aktivität  des Lernenden voraus. Das bedeutet aber nicht unbedingt immer auch ein freudlos-angestrengtes Bemühen, denn auch bei vergnügtem Spiel kann gelernt werden.

Diese Seite sammelt einige Erkenntnisse über das Lernen, die dabei helfen können, ein hilfreiche Einstellung zum Lernen zu finden und Lernprozesse nachhaltig zu gestalten, sie liefert dabei aber keine fertigen Rezepte und vertritt auch nicht den Anspruch die „richtige Lernmethodik“ aufzeigen zu können. Vielmehr sollen Anregungen zum Nachdenken über das Lernen gegeben werden, die unabhängig von gewählten Lernformen und Lerntechniken hilfreich sein könnten.

Speicherung

Nach Seite 13 in »Ged%E4chtnisNetz.pdf« (zunächst »http://www.medienwissenschaft.hu-berlin.de/vlz/Ged%E4chtnisNetz.pdf«, später »http://aes.cs.tu-berlin.de/voelz/PDF/Ged%E4chtnisNetz.pdf«) beträgt die Zuflußrate des Langzeitgedächtnisses zirka 22,5 Byte pro Stunde („Die Speicherung erfolgt sehr langsam mit 0,05 Bit/s“). Von drei Stunden Lernen verbleibt im Langzeitgedächtnis also Information im Umfang von zirka einer Textzeile (da noch andere Informationen als Lerninhalte aus den drei Stunden gespeichert werden könnte, effektiv noch weniger). Andere Quellen geben allerdings teilweise andere Zuflußraten an. Um dauerhaft mehr zu lernen hilft es demnach anscheinend nicht intensiver zu lernen, sondern extensiver zu lernen.

Sprachen in großen oder kleinen Einheiten lernen?

Nach einer Untersuchung von Alan Kersten  und Julie Earles  werden Sprachen besser in kleinen Einheiten, also Wort-für-Wort, gelernt. Es ist demnach also nicht  förderlich nach einer „Ganzheitsmethode“ hautsächlich ganze Sätze zu erlernen. Man könnte denken, daß Kinder Sprache so „ganzheitlich“ erlernen würden, doch anscheinend lernen sie auch erst die kleineren Einheiten, da sie zum Erfassen größerer Einheiten zunächst noch gar nicht in der Lage sind.

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„(…)Dabei schnitten die Probanden besonders gut ab, die die Sprache Wort für Wort lernen mußten. Erwachsene hingegen, die mit ganzen Sätzen der neuen Sprache konfrontiert wurden, hatten es offenbar schwerer.“
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/drucken/154946.html
Alan Kersten und Julie Earles von der Florida Atlantik Universität im "Journal of Memory and Language" (Bd. 44, S. 250).

Diese Resultate (und Lehrerfahrungen des Autors) legen es nahe, auch bei der Erklärung von Programmiersprachen zunächst bei den kleinsten Einheiten (wie Literalen und Aufrufen) zu beginnen und nicht zu versuchen, gleich ganze Programme „als Einheit“ zu erfassen.

Lernen als Übergang zwischen Nachbarniveaus

Das angenehmste und wirksamste Lernen ist ein Übergang zwischen zwei direkt benachbarten Niveaus der Erkenntnis. Dabei stellt das eine Niveau grundlegende Erfahrungen und Kenntnisse bereit, die für das nächste Niveau benötigt werden.

Richtiges Lernen
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Niveau 4
------------------------------------
Niveau 3 richtiges Lernen
---------------- ^ -----------------
Niveau 2 ^
------------------------------------
Niveau 1
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Niveau 0
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„Ich übe den Fortschritt und das nicht faul: Nehme zwei Schritt auf einmal und fall' aufs Maul.“ (Reinhard Mey)

Beim übereiligen Lernen beschäftigt sich jemand mit Dingen, die für ihn zumindest teilweise unverständlich bleiben müssen, weil ihm die nötigen Vorkenntnisse fehlen. Gleichzeitig werden Schritte übersprungen, wodurch sich schließlich nur Halbwissen ergibt, weil auch noch wichtige Erfahrungen und Kenntnisse aus den übersprungenen Niveaus fehlen. Im besten Fall werden diese Dinge dann irgendwann einmal nachgeholt. Dies mindert insgesamt die Effizienz des Lernens.

Übereiltes Lernen
------------------------------------
Niveau 4
------------------------------------
Niveau 3 übereiltes Lernen
---------------- ^ -----------------
Niveau 2 |
---------------- | -----------------
Niveau 1 ^
------------------------------------
Niveau 0
------------------------------------

Das übereilte Lernen erfolgt aus der Absicht heraus, besonders schnell voranzukommen, es bremst aber tatsächlich den Fortschritt, obwohl sich vielleicht einige Anfangserfolge zeigen mögen. Einige Lernende möchten sich selbst oder andere vielleicht auch gerne über ihr Niveau täuschen, doch sollten sie eine Einstufung auf ein realistisches Niveau nicht als Bewertung ihrer gesamten Person sehen. Sie werden ja nicht als Mensch auf ein niedriges Niveau eingestuft, sondern nur hinsichtlich ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten auf einem bestimmten Gebiet. Und auf den meisten Fachgebieten, sind die meisten Menschen vollkommene Laien. Wer es nicht ertragen kann, auf einem Gebiet als Anfänger zu gelten, macht es sich selbst oft unnötig schwer.

Anfangen
Ein erstaunlicher Erfolg war die 1991 von dem Verlagsmitarbeiter Kilcullen  gegen interne und externe Widerstände durchgesetzte “… for dummies ”-Reihe aus dem Verlag I.D.G. Books, die sich an die Leser wendet, die schon einsehen, daß sie eben lernen, weil sie es bisher noch nicht  wissen. (Das Wort “dummy ” hat im amerikanischen Englisch u.a. auch die Bedeutung „dumme Person“ oder „Dummkopf“; ursprünglich [seit dem 16. Jh. und auch heute noch gelegentlich] bezeichnet es eine Person, die nicht sprechen kann [von “dumb ”].)
„Das Fräulein ist doch noch Anfängerin.“—„Sie fängt da an, wo andere aufhören.“ (Dialog aus dem Spielfilm „Die göttliche Jette “)

Ein anderer Grund für das schädliche Überspringen von Niveaus kann eine an sich begrüßenswerte starke Zielmotivation  sein: Der Lernende will das Lernziel schnellstmöglich erreichen und glaubt dies am besten dadurch tun zu können, daß er sich direkt dorthin begibt. Man lernt aber Bergsteigen nicht dadurch, daß man sich mit einem Hubschrauber auf den Gipfel fliegen läßt. Man lernt und versteht meist wenig, wenn man nur das letzte Kapitel eines Lehrbuches liest oder die Lösungen zu Übungsaufgaben nur abschreibt. Wer schnell auf einen Berggipfel gelangen muß, der soll ruhig einen Hubschrauber anmieten, nur wird er dabei eben nicht Bergsteigen lernen. Beschäftigt man sich mit einer Sache, auf die man durch spektakuläre Erfolge aufmerksam wurde, so sieht man daß einem Erfolg auch viel unspektakuläre und geduldige Beschäftigung mit Details, von denen man vorher noch nie gehört hat, vorangeht, bevor sich der Erfolg einstellt, der dann weithin wahrgenommen wird.

“Hätte ich geduldig fortgefahren, mich an solchen Gegenständen zu üben, ihnen Licht und Schatten und die Eigenheiten ihrer Oberfläche abzugewinnen, ich hätte mir eine gewisse Praxis bilden und zum Höheren den Weg bahnen können; so aber verfolgte mich der Fehler aller Dilettanten, mit dem Schwersten anzufangen, ja sogar das Unmögliche leisten zu wollen, und ich verwickelte mich bald in größere Unternehmungen, in denen ich stecken blieb, sowohl weil sie weit über meine technischen Fähigkeiten hinauslagen, als weil ich die liebevolle Aufmerksamkeit und den gelassenen Fleiß, durch den auch schon der Anfänger etwas leistet, nicht immer rein und wirksam erhalten konnte.”
Johann Wolfgang Goethe, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, Dritter Teil, Dreizehntes Buch, Seite 564 in Goethe-HA Bd. 10; Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Textkritisch durchgesehen und mit Anmerkungen versehen von Erich Trunz, Hamburg: Christian Wegener, 1948 ff. [Seitenkonkordanz zu einer Mischauflage aus den Jahren 1959 und 1960.]
Nena s Durchbruch
Nena  spielte jahrelang in weithin unbekannten Bands, wie den Stripes  und davor als Schlagzeugerin bei den Mausis, bevor sie dann 1982  nach einem Musikladen -Auftritt ihren Durchbruch mit dem Stück Nur geträumt  hatte, das zuvor monatelang unbeachtet in den Plattenläden verstaubte. Vermutlich wird sie, bevor sie Schlagzeugerin bei den Mausis  wurde, auch einige Zeit lang Schlagzeugspielen gelernt haben.

Der Lernende kann das Material oft nicht selber in die richtige Reihenfolge bringen und muß diese Aufgabe einem Lehrer anvertrauen. Ein hochmotivierter Lernender möchte oft alles gleichzeitig oder nur die fortgeschrittenen Themen erlernen; Aufgabe des Lehrenden ist die Serialisierung des Stoffes und die Bereitstellung von Stoff, der dem derzeitigen Niveau des Lernenden angemessen ist.

Schnell Lernen
Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. „Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?“ „Vielleicht zehn Jahre,“ entgegnete der Meister. „Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?“ fragte der Schüler. „In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern,“ erwiderte der Meister. „Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen,“ beteuerte der junge Mann. „Dann,“ erwiderte der Meister, „kann es bis zu vierzig Jahre dauern.“

Wie wichtig Selbstdisziplin  und Geduld  für den Lernerfolg sind, zeigt auch eine Untersuchung an der Pennsylvania-Universität.

Pennsylvania-Untersuchung 2005
„Selbstbeherrschung und Selbstdisziplin sind für den schulischen Erfolg Heranwachsender wichtiger als der Intelligenzquotient. (…) Je weniger impulsiv die 13- bis 14-Jährigen nach Berichten ihrer Eltern und Lehrer sowie nach den Ergebnissen einiger psychologischer Tests (…) waren, desto besser schnitten sie im nächsten Halbjahr in der Schule ab.
(…) In einem weiteren Versuch testeten die Psychologen außerdem, wie geduldig die Kinder waren und ob sie bereit waren, auf eine Belohnung zu warten. (…) Die Schüler mit der besseren Selbstkontrolle hatten nicht nur im Durchschnitt bessere Noten, sondern fehlten auch seltener und schafften es, ihre Leistungen im Lauf des Jahres stärker zu verbessern. (…) Die Intelligenz hatte zwar einen Einfluß auf das Abschneiden der Kinder, doch der war nur etwa halb so groß wie der Einfluß der Selbstdisziplin. (…) Besonders in der heutigen Zeit, in der Kinder immer alles sofort haben wollen – und meistens auch bekommen –, lernen die meisten einfach nicht mehr, sich zu beherrschen, schreiben die Forscher. Und genau dieses Phänomen stehe den Ergebnissen nach dem schulischen Erfolg entgegen. Anstatt also die Qualität der Lehrer oder die der Schulbücher in Frage zu stellen, sollte mehr Wert auf eine verbesserte Selbstdisziplin gelegt werden, so ihre Forderung.“
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/drucken/259577.html
Duckworth, A.L. & Seligman, M.E.P. Self-discipline outdoes IQ predicting academic performance in adolescents. Psychological Science  16, Nr. 12, p. 939.

Diese Untersuchung läßt auch an die Ergebnisse von Dr. Martina Ziefle  denken, nach der Kinder beim Erlernen von Technik deswegen erfolgreicher waren als Erwachsene, weil sie geduldiger und ausdauernder vorgingen.

Sollen Kinder den Umgang mit Computern erlernen?

Zumindest in Programmierkursen hängt der Erfolg und die spätere Qualifikation eines Teilnehmers anscheinend wesentlich von dessen grundlegenden Kulturfähigkeiten  ab. Nützlich sind das Verständnis von Texten der Muttersprache, die Fähigkeit sich in der Muttersprache auszudrücken, die soziale Fähigkeit zu produktiver Kommunikation und das Verständnis grundlegender mathematischer Zusammenhänge  wie sie etwa bei der Verhältnisrechnung vorkommen sowie die Fähigkeit diese anwenden zu können. Es ist hingegen nicht nötig, besonders routiniert mit einem Computer umgehen zu können. Um das Programmieren zu erlernen, ist es nicht einmal unbedingt nötig, die geschriebenen Programme selber eingeben oder starten zu können. Kenntnisse des Englischen werden zum Lesen fortgeschrittener Fachtexte benötigt, für die es nicht immer ein deutsches Äquivalent gibt.

Aus der Sicht eines Dozenten für Programmiersprachen wäre es deswegen wünschenswert, wenn seine Hörer in den genannten grundlegenden Kulturtechniken gut ausgebildet wären, während möglichst frühe Erfahrungen im Umgang mit der Bedienung eines Rechners nicht benötigt werden.

ifo -Studie 2005
Im Oktober 2005 berichtete der Verlag „Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG “ von einer Studie des Vereins „ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. “. Der Verlag schreibt dazu:
„Computer können zu schlechteren Noten in der Schule führen. Ein Computer im Kinderzimmer führt in den meisten Fällen zu schlechteren Noten in der Schule. (…) Auch die intensive Nutzung von Computern in der Schule gehe in den PISA -Basiskompetenzen nicht mit besseren, sondern zumeist mit schlechteren Schülerleistungen einher, berichten die ifo -Bildungsexperten Ludger Wößmann  und Thomas Fuchs. In den Schulen habe der Computer oft andere effektivere Unterrichtsformen verdrängt. (…)“
http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/64574
http://www.cesifo-group.de/pls/portal/docs/PAGE/IFOCONTENT/NEUESEITEN/PR/PR-PDFS/TEXT-FUCHS%2BW%D6%DFMANN.PDF

Es zeigt sich, daß die Förderung der Fähigkeit, in der Muttersprache kommunizieren zu können, der vielleicht zentrale Schlüssel zu allem weiteren ist. Die Fähigkeit, Geschichten erzählen zu können, bestimmt nämlich dann sogar wieder die mathematische Kompetenz.

Waterloo -Untersuchung 2004
Im Juli 2004 berichtete der Verlag „Konradin Relations GmbH “ von einer Untersuchung an der Universität Waterloo :
„Gute Geschichtenerzähler unter Kindern im Vorschulalter sind später auch besonders gut in Mathematik. Das zeigt eine Studie kanadischer Forscher. Bei Kleinkindern das Talent zum Erzählen zu fördern, könnte sich daher positiv auf deren späteres Geschick im Umgang mit mathematischen Problemen auswirken, vermuten Daniela O'Neill von der Universität Waterloo und ihre Kollegen. (…)
Die Kinder, die beim Geschichtenerzählen in bestimmten Bereichen gut abgeschnitten hatten, brachten auch in Mathematik gute Ergebnisse, fanden die Forscher. (…)“
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/drucken/243412.html
http://www.arts.uwaterloo.ca/%7Edoneill/papers/Storytelling%20and%20math.pdf
http://arts.uwaterloo.ca/arts/ugrad/profiles_professors/oneill.html
http://www.psychology.uwaterloo.ca/people/faculty/doneill/index.html
http://www.childstudies.uwaterloo.ca/newlabresearch.htm#What_have_we_learned

Die Fähigkeit von Vorschulkindern, Geschichten erzählen zu können wird wahrscheinlich durch den Konsum von Fernsehsendungen oder Computerspielen weniger gefördert werden als etwa durch bestimmte Arten sprachlicher Kommunikation mit anderen Menschen, die nicht durch Kommunikationselektronik vermittelt werden, sondern von Angesicht zu Angesicht stattfinden. Wer seine Kinder für den Umgang mit einer zukünftigen komplizierten Welt vorbereiten will, tut also gut daran, ihnen Geschichten vorzulesen und mit ihnen darüber zu sprechen. Wenn in Geschichten behandelt wird, wie Tiere oder Fabelwesen sich in bestimmten Situationen fühlen, so ruft dies die Fähigkeit des Zuhörers zum Einfühlen hervor, vermittelt dadurch auch noch eine wichtige soziale Kompetenz und fördert konstruktives Verhalten gegenüber anderen.

Computerhersteller, die neue Absatzmärkte erschließen wollen, werden sich hingegen vermutlich eher über Projekte wie “One Laptop per Child ” (http://laptop.media.mit.edu/) freuen.

Michael Waldman  berichtet über einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Fernsehgeräten und Autismus:
„Our precipitation tests indicate that just under forty percent of autism diagnoses in the three states studied is the result of television watching due to precipitation, while our cable tests indicate that approximately seventeen percent of the growth in autism in California and Pennsylvania during the 1970s and 1980s is due to the growth of cable television. These findings are consistent with early childhood television viewing being an important trigger for autism.”
http://www.johnson.cornell.edu/faculty/profiles/waldman/autpaper.html
http://www.johnson.cornell.edu/faculty/profiles/Waldman/AUTISM-WALDMAN-NICHOLSON-ADILOV.pdf
http://forum.johnson.cornell.edu/faculty/waldman/AUTISM-WALDMAN-NICHOLSON-ADILOV.pdf

Wie Kinder lernen

Angeblich fällt es Kinder leichter, den Umgang mit moderner Informationstechnik zu erlernen. Stimmt das? Und woran liegt es gegebenenfalls? Was können wir von den Kindern über das Lernen lernen?

Einen interessanten Hinweis darauf gibt die Psychologin Dr. Martina Ziefle, Leiterin der Arbeitsgruppe Mensch-Maschine-Interaktion  an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität.

In bezug auf die Fähigkeiten von Kindern im Umgang mit technischen Geräten erklärt sie: „Es gibt das Vorurteil, Kinder können das alles. Das ist nicht richtig“. Doch im Gegensatz zu den älteren Nutzern seien die Kinder hochmotiviert, die Probleme zu lösen, und kämen mit Durchhaltevermögen  zum Ziel. „Selbst wenn sie (…) mehrfach in der Sackgasse landeten, probierten sie unbeirrt weiter.“ (nach Heise-Newsticker, Meldung heise "jk-08.06.03-000"=heise "37449")

Man sollte also nicht glauben, daß es Kindern leichter fällt, aber sie wollen lernen  und bleiben dabei.

Der erwachsene Mensch muß eine Auswahl treffen: Das Lernen kostet Zeit und nicht alles kann erlernt werden. Es geht nicht nur um das richtige Lernen, sondern auch darum, das Richtige  zu erlernen. Ist die Entscheidung etwas lernen zu wollen, aber erst einmal gefallen, dann kann durch konsequentes Durchhalten auch über Mißerfolge hinweg in vielen Fällen ein Lernerfolg erreicht werden. Damit Energie aber nicht sinnlos verschwendet wird, muß von Zeit zu Zeit überprüft werden, ob der mit dem Lernen verbundene Aufwand für das gewählte Gebiet auch richtig eingesetzt wird. Manchmal ist es eben besser, etwas nicht  zu lernen, sondern die Zeit für etwas anderes zu nutzen.

Allerdings lohnt sich das Lernen besonders am Anfang des Lebens, weil man dann länger davon profitieren kann: Wer mit 10 Jahren Französisch lernt, der kann dies im Durchschnitt noch 65 Jahre lang nutzen, wer erst mit 65 Jahren Französisch lernt, der hat sein Leben zum größten Teil bereits ohne Französischkenntnisse gelebt. Deswegen ist es schon richtig, wenn man sich, wie in unserer Gesellschaft auch üblich, besonders am Anfang des Lebens auf das Lernen konzentriert.

Was wir im Gedächtnis behalten

Die Motivation kann mitentscheiden, was wir lernen. Aber was bleibt von dem einmal Gelernten langfristig für uns verfügbar?

Richard Pawson  berichtet folgendes:
1997 hatte ich die Gelegenheit bei der Gestaltung und Durchführung einer der ungewöhnlichsten Einführungen in das objektorientierte Denken für führende IT-Angestellte mit Alan Kay  und mit der wunderbaren Betty Edwards, der Autorin von ‘Drawing on the Right Side of the Brain ’ (deutscher Titel ‚Garantiert zeichnen lernen ‘), behilflich zu sein. (…) Jeder Morgen und jeder Nachmittag begann mit einer Stunde, in der Betty diesen leitenden Angestellten das Zeichen beibrachte (…). Danach kam Alan  um eine Stunde angeblich über die Theorie hinter OO zu sprechen (…) In der letzten Stunde sollte ich dann wieder auf das Thema des Arbeitstreffens zurückkommen (…) Kürzlich traf ich mich mit einigen der Angestellten, die an diesem Kurs teilnahmen. Sie konnten sich nicht mehr an eine einzige Sache aus dem Kurs erinnern—abgesehen von dem Zeichnen!“
http://c2.com/cgi/wiki?MiscKayBits

Diese Anekdote macht deutlich, daß wir das am dauerhaftesten lernen, was wir selber getan haben : Die Angestellten haben alles vergessen, was ihnen erzählt wurde, aber können sich noch an das erinnern, was sie selber gemacht haben. Viel Schulwissen ist vergessen, während in der Schulzeit erübte Fähigkeiten, wie das Schwimmen oder Radfahren, auch nach längerer Pause immer wieder verfügbar sind.

Zur Erinnerung an das Zeichnen mag aber auch beigetragen haben, daß es aus dem vorgegebenen Rahmen fiel  und mehr Sinne  und Aspekte des Geistes  anregte als ein Frontalvortrag über objektorientierte Programmierung.

Das verdeutlicht, daß eigene aktive Beschäftigung mit einer Sache zum dauerhaften Lernen hilfreich ist, während das bloße Anhören von Vorträgen zum Thema vielleicht nur schnell vergängliches Wissen vermitteln kann. Gleichzeitig macht es aber auch deutlich klar, daß der Weg des Lernens selber aktiv beschritten werden  muß. Es ist nicht dasselbe, wenn jemand anders, der diesen Weg ging, uns nur davon berichtet. Erfahrungswissen kann nicht durch Worte mitgeteilt werden, sondern nur durch Erleben eines Prozesses. Wir prüfen Worte zu recht mit Mißtrauen, denn oft will uns jemand nur etwas verkaufen, manipulieren oder gibt vielleicht auch unbeabsichtigt schlechte Ratschläge oder unzutreffende Informationen weiter. Etwas Erlebtes erscheint zunächst einfach als wahr und ist insofern überzeugend, während eine Interpretation oder sprachliche Wiedergabe des Erlebten schon wieder falsch sein kann.

Einige Arten des Lernens

Einige Arten der Erkenntnis oder des Lernens sind:
  • Erkennen, daß etwas, das man bisher für einfach hielt, tatsächlich in verschieden Teile zerfällt.
  • Erkennen, daß etwas, das man bisher für eindeutig hielt, tatsächlich aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden kann und die bisher als „objektive Wahrheit“ erachtete Interpretation nur eine mögliche Sichtweise neben anderen ist. (Etwas Absolutes wird relativ.)
  • Erkennen, daß zwei Sachen, im Grunde nur verschiedene Teile oder Aspekte einer einzigen Sachen sind. (z.B. der Morgenstern und der Abendstern sind im Grund beide der gleiche Planet Venus. Etwas Relatives wird absolut. Wittgenstein  sagte über Hegel : „Mir scheint, Hegel  will immer sagen, daß Dinge, die verschieden aussehen, in Wirklichkeit gleich sind, während es mir um den Nachweis geht, daß Dinge, die gleich aussehen, in Wirklichkeit verschieden sind.“ Tatsächlich sind dies keine Widersprüche sondern zwei gleichzeitig mögliche Arten der Erkenntnis: Daß zwei verschiedene Dinge gleiches enthalten können und ein Ding in verschiedener Weise interpretiert werden kann. [Zitat nach Thomas Assheuer ])
  • Erkennen, daß Kategorien auch auf andere Weise als bisher üblich gebildet werden können. Wenn es üblich ist, Kreise in eine Schublade zu legen und Dreiecke in eine andere, könnte jemand untersuchen, wie es wäre die Dinge nach ihrer Farbe zu ordnen.
  • Die Bedeutung eines Wortes oder eines Begriffs erlernen. (Dies ist im Grunde kein Lernen einer Sache, sondern ein Erlernen der zur Verständigung über eine Sache benutzten Sprache. Das ist aber wiederum bei der Verständigung über diese Sache hilfreich.)
  • Verstehen, warum Menschen (einschließlich des Lernenden selber) sich so verhalten, wie sie es tun.
  • Etwas über Fehler in der eigenen Wahrnehmung lernen (z.B. optische Täuschungen) oder über die Grenzen und Beschränkungen eigener Fähigkeiten.
  • Fähigkeiten erwerben, die nicht-kognitiver Art sind, wie beispielsweise das Jonglieren.
  • Sensorisches Kennenlernen bestimmter Farben, Klänge, Geschmäcker, Gerüche oder Gefühle.
  • Beurteilen können, wieviel Zeit zum Erlernen welcher Fähigkeit investiert werden sollte und was überhaupt gelernt werden sollte.
  • Lernen, wo eigene Stärken und Schwächen sind, worin Andere diese sehen und, welcher Mittel Andere sich bedienen, um diese zu erkennen.
  • Lernen welche ungeschriebenen Spielregeln und Konventionen in bestimmten Gruppen von Menschen gelten und welche Konsequenzen deren Verletzung mit sich bringt.
  • Lernen, wo eigene Interessen liegen und wie diese behauptet werden können.
  • Lernen, daß etwas, das man bisher für unveränderlich hielt, verändert werden kann.
  • Lernen, daß etwas, das man bisher für veränderlich hielt, nicht verändert werden kann.
  • Lernen, was in einem bestimmten Fachgebiet alles schon erforscht und bekannt ist, um das „Rad“ nicht unnötigerweise neu zu erfinden.
  • Lernen, wann etwas bereits ausreichend gut ist, so daß keine weitere Arbeit mehr investiert werden muß.
  • Lernen, wann es besser ist, ein Projekt abzubrechen, beispielsweise weil es zu aufwendig wird oder die Aussicht auf Erfolg zu gering ist.
  • Lernen, wann es besser ist, etwas nicht  zu lernen.
  • Lernen, wann man genug gelernt hat, und nun etwas tun sollte.

Was ist leicht und was ist schwer?

„Was ist das Leichteste?“—„Das Leichteste ist es, anderen Ratschläge zu geben.“. „Und was ist das Schwerste?“—„Das Schwerste ist es, sich selbst zu kennen.“. (Thales von Milet  [624 - 545 v.Chr.] nach Diogenes Laetius )

„Alles, was man kann, ist leicht, und alles, was man nicht kann, ist schwer.“ (Frieder Schweigert  )

„Oft sind die leichtesten Dinge im Leben die schwersten.“ (Eva , gespielt von Luise Ullrich, in dem Spielfilm „Ich liebe Dich “ von 1938, etwa 14 Minuten vor dem Ende des Films ausgestrahlt 1985-04-24T21:40 auf „RTL plus “, [und im ZDF  am 1990-04-21T14:35?])

„ ‚Leicht‘ ist ein Wort, das du benutzt, um anderer Leute Arbeit zu beschreiben.“ (Jason Fried )

„Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.“ (Seneca, epistulae morales 104, 26)

– „Praxisbezug“ erschwert das Lernen

Neuere Forschungen haben gezeigt, daß es erfolgreicher ist, formale Systeme (wie Programmiersprachen oder Mathematik) zu unterrichten, wenn dabei kein  künstlicher „Praxisbezug“ durch “real-world examples ” (Beispiele aus dem „wahren Leben“) hergestellt wird! Zitat:

Die besagten Studenten, denen abstrakte mathematische Begriffe vermittelt wurden, erbrachten in den Experimenten bessere Leistungen als diejenigen, welche mit praxisnahen Beispielen, wie Textaufgaben, unterrichtet wurden.

Die zusätzlichen Details der praxisnahen Beispiele erschwerten es den Studenten anscheinend die grundlegenden mathematischen Begriffe zu erkennen und diese auf neue Probleme anzuwenden.

„Mit praxisnahen Beispielen machen wir es wirklich schwieriger für die Lernenden, denn wir lenken sie von der zugrundeliegenden Mathematik ab“ sagte Jennifer Kaminski, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ohio-State-University, deren Studie in der Zeitschrift Science  erscheint.

Englischsprachiger Originaltext:

They said students who were taught abstract math concepts fared better in experiments than those taught with real-world examples, such as story problems.

Adding extraneous details makes it hard for students to extract the basic mathematical concepts and apply them to new problems, they said.

"We're really making it difficult for students because we are distracting them from the underlying math," said Jennifer Kaminski, a research scientist at Ohio State University, whose study appears in the journal Science.

Reuters, 25. April 2008, siehe auch: http://www.abc.net.au/science/articles/2008/04/25/2227540.htm, http://blog.cleveland.com/openers/2008/05/math.html, http://researchnews.osu.edu/archive/mathed.htm, http://phys.org/pdf128266927.pdf

Macht Wissen dumm?

Alan Kay  berichtet, wie er fünfjährigen Kindern  beibrachte, einen Kreis zu programmieren: Nachdem sie im Kreise liefen, fragte er sie, was sie da taten. „Ein Stück gehen und dann etwas drehen!“ Nachdem ihnen das bewußt wurde, konnten sie mit demselben Verfahren ein Programm schreiben, das einen Kreis zeichnet. Zehnjährige  wußten schon, was ein Kreis ist: „Die Menge aller Punkte, die von einem Mittelpunkt den gleichen Abstand haben.“ Dementsprechend programmierten sie einen Kreis: Sie zeichneten von einem Mittelpunkt ausgehend einzelne Punkte. Das war etwas umständlicher und das Gezeichnete war nicht mehr ganz zusammenhängend, aber es war noch als Kreis erkennbar. Fünfzehnjährige  kannten nun schon die Formel „r² = x² + y²“. Sie versuchten, einen Kreis unter Verwendung diese Formel zu zeichnen, was ihnen aber nicht gelang (diese Formel ist auch kein guter Ausgangspunkt dafür). Durch ihr Wissen um diese Formel waren sie für die einfacheren Lösungswege blockiert und konnten nun überhaupt keinen Kreis mehr programmieren.

Vladimir Sloutsky  und Anna Fisher  von der Staatsuniversität Ohio  in Columbus  berichten August 2004 in Psychological Science, daß Fünfjährige Erwachsenen beim Wiedererkennen von Bildern deshalb überlegen sind, weil Erwachsene eher dazu neigen, Bilder schnell zu kategorisieren, während die Kinder, gerade wegen ihres geringeren Wissens, genauer hinschauen und dabei auch mehr auf Einzelheiten achten. Auch hier zeigt sich wieder, das ein schon erlerntes Gerüst von Wissen manchmal auch hinderlich sein kann.

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„Mehr Grundwissen schränkt die Fähigkeit ein, sich Details zu merken (…) Aus diesem Grund behalten Kinder beispielsweise viel mehr Einzelheiten eines Bildes im Gedächtnis als Erwachsene, die das Gesehene eher in Kategorien und Rubriken einordnen. (…)
Die jüngsten Kinder schnitten beim Wiedererkennen der Tiere am besten ab, zeigte die Auswertung. Je älter die Probanden wurden, desto weniger Tiere erkannten sie sicher wieder. Die Erwachsenen schließlich hatten sehr große Probleme, überhaupt eines der Tiere zu identifizieren. Dieser Unterschied sei damit zu erklären, daß die Kinder noch nicht gelernt haben, die gesehenen Tiere in Kategorien einzuordnen, erklären die Forscher. (…)
Entscheidend für die überlegene Gedächtnisleistung der Kinder ist dabei nach Ansicht der Forscher das fehlende Vorwissen. Diese Annahme bestätigte sich in einem weiteren Test“
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/drucken/253282.html
http://www.blackwellpublishing.com/journal.asp?ref=0009-3920
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„Manchmal ist es unser Wissen, das uns den Verstand vernebelt, wie Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, entdeckte. ‚Welche Stadt hat mehr Einwohner – San Diego  oder San Antonio ?‘ Konfrontierte der Kognitionspsychologe amerikanischen Studenten mit dieser Frage, wußten zwei Drittel die Lösung: San Diego. Und wie viele deutsche Studenten, die nie von San Antonio  gehört hatten, kannten die korrekte Antwort? Ganz genau, alle.
Die deutschen Studenten versagten erst, wenn Gigerenzer ihnen das Problem mit zwei deutschen Städten vorlegte: Hannover  und Bielefeld. Plötzlich waren sie verunsichert, wußten nicht, was sie wählen sollten. Nun glänzten die Amerikaner: Da sie noch nie von Bielefeld  gehört hatten, tippten sie auf Hannover. Ihr Instinkt sagte ihnen: Nimm einfach das, was du kennst – und traf den Nagel auf den Kopf.“
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.06.2005/1882598.asp
2
„Die Wissenschaftler baten 43 Finanzprofis sowie 56 blutige Börsenlaien, die Kursentwicklung einiger Aktien vorherzusagen. Das verblüffende Resultat: Die Amateure gaben bessere Tips ab als die Analysten. Nur in einem Punkt waren die Profis den Laien überlegen – was ihre Überheblichkeit betraf. ‚Der Nutzen von Erfahrung und Wissen, über den die Experten ja angeblich verfügen, wird offensichtlich überschätzt,‘ lautet das Fazit der Forscher.“
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.06.2005/1882598.asp

Die Berücksichtigung von Metawissen findet sich auch in der folgenden Anekdote wieder:

3
Alexander Aljochin  saß in einem Pariser Restaurant. Ein Fremder trat an seinen Tisch und bat ihn, eine Partie Schach mit ihm zu spielen. „Gern,“ erklärte Aljochin, „ich gebe Ihnen einen Turm vor.“ „Aber warum denn? Sie kennen mich doch gar nicht.“
„Eben darum,“ erwiderte der Weltmeister liebenswürdig, „wenn ich Ihnen nicht einen Turm vorgeben könnte, wären sie mir ganz bestimmt bekannt.“

Schülerleistung und Klassengrößen (Schülerzahl)

Man beachte hierzu die Berichte über Wilfried Bos.

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Schlüsselwörter zu dieser Seite/relevant keywords describing this page: Stefan Ram Berlin slrprd slrprd stefanramberlin spellched stefanram721639 stefan_ram:721639 Lernen lernen (Lerntechnik, Lernmethodik, richtiges Lernen, Technik des Lernens, Methodik des Lernens, Erwachsene) Lernen lernen von Anfang an; wie lerne ich das lernen (2); wie lerne ich zu lernen (2); Lernprozesse nachhaltig gestalten; richtiges Lernen; Selbstlernen; die besten Lerntechniken für Erwachsene; Homepage über richtiges Lernen; seminar wie lerne ich lernen; methodik und technik des lernens; hausarbeit wie lerne ich; richtiges lernen+tipps; richtiges lernen für die oberstufe; lerntechnik erwachsene seminar; methodik des lernens; Lebenslanges Lernen; Organisationsentwicklung; Techniken des Lernens, Lernpsychologie, Grundfragen des Lernens und Lehrens, LL-Konzept, LL-Konzepte, LL-Konzeption, LL-Konzeptionen, Lehren des Lernens, Lernenlernens, Erfahrungslernen, Erwachsenenlernen, richtig lernen, richtiges Lernen, das richtige Lernen, das Richtige lernen, unterschied lernen erwachsene kinder; 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