Kombinationen von Ausdrücken in Java
Manche Operationen werden erst durch eine zusätzliche Angabe vollständig bestimmt. So kann beispielsweise zur Methode »println«, die eine Zeile ausgibt, etwas angegeben werden, das in dieser Zeile ausgegeben werden soll.
Für diese Angabe kommen Wertausdrücke in Frage. Bisher wurde schon der reine Wertausdruck »java.lang.System.out« vorgestellt. Dieser kann in den runden Klammern des Ausdrucks angegeben werden, um die Operation näher zu bestimmen.
Main.javapublic class Main
{ public static void main( final java.lang.String[] args )
{ java.lang.System.out.println( java.lang.System.out ); }}- Konsole
java.io.PrintStream@503429
Die Ausgabe dieses Programms kann auch anders aussehen als oben dargestellt. Es handelt sich dabei um einen Text, der das Objekt in den runden Klammern, also das Objekt »java.lang.System.out«, kennzeichnen soll. Allerdings ist es hier nicht wichtig, die Details dieses Textes zu verstehen.
Die Stelle in den runden Klammern nach »println« wird auch als der Parameter von »java.lang.System.out.println« bezeichnet. An dieser Stelle sind verschiedene Wertausdrücke erlaubt. In dem obigen Programm wurde als ein Beispiel eines solchen Wertausdrucks der reine Wertausdruck »java.lang.System.out« verwendet. Ein solcher Wertausdruck, der an der Stelle eines Parameters verwendet wird, wird als ein Argument bezeichnet.
Man kann an diesem Beispiel den Sinn von Wertausdrücken erkennen:
Werte bestimmen Details von Operationen.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß ein Wertausdruck als Argument eines Operationsausdrucks angegeben wird, wie in dem obigen Beispielprogramm.
Ein Ausdruck ist ein Teil eines Programms, während ein Wert ein Teil der Laufzeitumgebung ist. Man sagt auch ein Ausdruck sei ein Teil des Quelltextmodells und ein Wert ein Teil des Laufzeitmodells.
Ein Ausdruck im Programm kann für einen Wert der Laufzeitumgebung stehen.