B.A. Chinastudien

Das Studium besteht aus drei Teilen: Dem Kernfach (120 Leistungspunkte), den Affinen Modulen (30 LP) und der Allgemeinen Berufsvorbereitung (ABV, 30 LP).

Kernfach Chinastudien

Das Kernfach besteht wiederum aus den drei Bereichen Sprache, Chinastudien und Geschichte:

Im Bereich Sprache habt Ihr in den ersten vier Semestern die Module
Chinesisch I – III und das Aufbaumodul Chinesisch, im fünften und sechsten Semester entweder das Vertiefungsmodul Sprache (die Richtung könnt ihr wählen) oder Vormodernes Chinesisch. Die Sprachmodule werden abwechselnd im Wintersemester und im Sommersemester angeboten, Chinesisch I findet beispielsweise NUR im Wintersemester statt.

Im Bereich Chinastudien habt ihr das Grundmodul, danach die Aufbaumodule I & II und die Vertiefungsmodule I & II. Bei den Aufbau- und Vertiefungsmodulen könnt ihr Euch bei jedem Modul für einen der drei Bereiche „Geschichte & Kultur“, „Wirtschaft & Recht“ oder „Politik & Gesellschaft“ entscheiden (die Bereiche müssen NICHT bei allen Modulen identisch sein). Die Module bestehen aus zwei Kursen. Ihr müsst beide Kurse des Moduls aus demselben Bereich wählen. Das Grundmodul wird jedes Wintersemester angeboten, für die übrigen Module gibt es jedes Semester unterschiedliche Kurse. Wenn Euch also ein Kurs interessiert, belegt ihn am besten gleich. Es ist außerdem möglich, für das Aufbaumodul I „Vormodernes Chinesisch“, „Kulturen Ostasiens“ oder „Politik und Wirtschaft Ostasiens“ zu belegen.

Der Bereich Geschichte besteht aus den beiden Modulen „Geschichte Chinas vor 1911“ und Geschichte „Chinas nach 1911“, die Module werden abwechselnd im Sommersemester und im Wintersemester angeboten. Es ist außerdem möglich, anstelle eines der beiden Geschichtsmodule das Modul „Geschichte Ostasiens“ zu belegen.

Studienverlaufsplan

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Der hier dargestellte Studienverlaufsplan ist nur einen ungefähre Richtschnur, wie man sein Studium gestalten kann. Man muss sich keineswegs ausschließlich an die dort angegebene Modulreihenfolge halten. Vielmehr wollen wir Euch ans Herz legen, dass ihr euch euren eigenen Plan zurecht legt, denn unsere Erfahrung zeigt, dass selbstständiges und selbstverantwortetes Lernen eine der wichtigsten Lektionen ist, die ihr während Eures Studiums erlernt.

Schaut vor jedem Semester unbedingt ins Vorlesungsverzeichnis und seht Euch alle dort angegebenen Kurse an und wählt Euch die raus, die Euch am meisten interessieren. Keineswegs solltet ihr Euch nur an die vom Campus-Management vorgeschlagenen Kurse halten, denn so kann es passieren, dass Ihr einen Kurs verpasst (Kurse werden zumeist nur einmalig angeboten). Bisher ist es am Institut Praxis, dass Kurse recht unkompliziert anerkannt werden, am besten geht Ihr also zu den Kursen, die Euch interessieren (ungeachtet des Studienverlaufsplans), redet mit den Dozenten und dann findet sich meistens schon ein Weg.

Weiterhin solltet Ihr die Augen nach interessanten Zusatzangeboten offen halten, manchmal werden erst sehr kurzfristig noch Block-Veranstaltungen angeboten, diese Infos erhaltet Ihr dann über das Vorlesungsverzeichnis oder Aushänge im Institut.

Zum Schluss noch ein wichtiger Ratschlag: Ihr solltet Euch nicht von dem so straff durchgeplanten Studienverlaufsplan einschüchtern lassen. Wenn man mal nicht auf 30 Leistungspunkte im Semester kommt, ist das nicht schlimm. Auch wenn Ihr nicht in 6 Semestern mit dem Studium fertig werden solltet, ist das nicht tragisch. Wichtiger als Schnelligkeit ist, dass Ihr was lernt, vor allem selbstständiges Lernen und Denken.

Ein Bachelorabschluss in Chinastudien kann in drei Jahren keine Wunder vollbringen. Ihr werdet nach dieser Zeit nicht Experten auf jedem Gebiet sein. Das Grundstudium gibt euch eine solide Basis, einen Überblick gewissermaßen in ausgewählten Themen. Für ein fundamentales Verständnis geht allerdings nichts über das Selbststudium^.

Die Erfahrung zeigt, dass Chinesisch mit seinen Schriftzeichen Lernen viel Aufwand erfordert. In einem Semester hängenzubleiben kostet ein Jahr, da die Sprachkurse nur einmal pro Jahr angeboten werden.

Wichtig ist auch, sich rechtzeitig um die affinen Module zumindest Gedanken zu machen, da man meistens nur zu jedem Wintersemester beginnen kann (Mehr zu den affinen Modulen).

BA-Probleme

Die wichtigste Anlaufstation bei Problemen ist für Euch zumeist die Bachelor-Beauftragte Frau Dr. Heike Frick. Bei Ihr bekommt ihr umfassende Beratung zu typischen BA-Problemen, wie Anerkennungen, Um- und Abmeldungen etc. Da die Sprechstunden regelmäßig sehr stark besucht sind. ist es ratsam, vorher einen Termin per E-Mail zu vereinbaren oder möglichst früh zu kommen und vor Allem viel Zeit und Geduld mitzubringen. Auch die Fachschaft steht euch natürlich gerne mit Rat und Tat im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung. Erfahrungsgemäß kann man unter Studenten vieles schneller und besser lösen. Als Anlaufstelle bietet sich neben der Facebook-Seite natürlich auch das Forum hier oder der persönliche Kontakt zu uns an.

Tutoring

Neben Frau Frick gibt es auch die Möglichkeit bei Fragen oder Problemen sich an die Tutorin,
Lisa Miltenberger, zu wenden. Es werden dazu feste und individuelle Sprechzeiten sowie Beratung per E-Mail angeboten. Des weiteren gibt es ab dem Wintersemester 14/15 die Möglichkeit, im Rahmen eines wöchentlichen, offenen Schreibcafés an euren Hausarbeiten oder der Bachelorarbeit zu schreiben. Nähere Informationen rund ums Tutorium könnt Ihr hier erhalten.

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