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1. Einführung

Satelliten-Navigationsanlagen sind in den letzten Jahren immer preiswerter und gleichzeitig technisch immer handhabbarer geworden, so daß sie sich auch im privaten Gebrauch immer stärker durchsetzen. Der Autor benutzt seit Juni 1997 ein GARMIN 12 XL, das sich in den zurückliegenden Monaten sowohl im Batteriebetrieb, als auch als fest im Fahrzeug eingebautes Gerät gut bewährt hat. Die Bedienung ist auch während der Fahrt einfach, das Ablesen des Bildschirms dank der Montage am Fenster der Fahrertür in Augenhöhe des Fahrers gut möglich. Nur bei extremer Sonneneinstrahlung reicht die Beleuchtung des Bildschirms nicht aus. Die Hintergrundbeleuchtung im Nachtbetrieb ist gut. Bei Temperaturen unter -20C neigt der Bildschirm allerdings dazu, Schleier zu bilden. Eine Außenantenne ist nicht erforderlich, das Gerät setzt nur im dichten Wald, in tiefen Schluchten und zwischen Hochhäusern gelegentlich kurz aus.

Die nachfolgende Tabelle bildet eine Zusammenstellung von Wegepunkten, die der Autor in den zurückliegenden 10 Monaten gesammelt hat und die für Individualreisende in der Mongolei von Interesse sein könnten. Es ist verständlich, daß die Sammlung sich nur auf einen kleinen Teil des Landes beschränken kann. Wie aus der Tabelle deutlich wird, handelt es sich überwiegend um Punkte, die für die Navigation wichtig sind, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist. Ortschaften (Somon- und Aimakzentren) sind in der Regel durch ihre Tankstelle(n) vertreten, ferner werden durch die Angabe von Brücken, Pässen und Weggabelungen Orientierungshinweise gegeben, die unnötige Umwege vermeiden. Eine weitere Gruppe von Punkten weist auf Hotels, Zufahrten zu Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten hin.

Die Vergabe der sechsstelligen Wegepunkt-Namen ist eine Sache des eigenen Geschmacks, die Tabelle benutzt z.T., wenn es sich anbietet, auch mongolische Schreibeweisen. Die Tabelle wurde bewußt im Textformat erstellt, um die Kompatibilität zwischen den einzelnen Gerätetypen nicht zu gefährden. Wir sind uns bewußt, daß die Übertragung der Punkte auf das eigene Gerät dadurch mühevoll ist. Nach unserer Erfahrung lassen sich bisher unbekannte Wegepunkte, die auf der Strecke zum vorgesehenen Zielort liegen, von in der Mongolei erhältlichen Karten im Maßstab 1:500.000 mit einem Fehler von nicht mehr als 1000 m ablesen. Dieser Fehler kann bei der Anfahrt zum Zielort in der Regel als vernachlässigbar gelten. Der von der Karte abgelesene Punkt kann am Gerät vor Ort leicht korrigiert werden. Der Fehler des Gerätes selbst liegt bei unter 15 m.

Fred Forkert Konrad-Adenauer-Stiftung P.O. Box 207 Ulaanbaatar 210620 Mongolei Tel. 976-1-358087, 358605, 455052 Fax. 976-1-358579 E-Mail: kasmon@magicnet.mn


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