Birgit Althans

 

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Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie

Freie Universität Berlin

Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung

Arnimallee 11

14195 Berlin

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fax + 049 (0)30 838 56698

mail balthans@zedat.fu-berlin.de 


schwerpunkte in forschung und lehre:

Genderforschung in Erziehungswissenschaft und Organisationstheorie, Historische Pädagogik, Poststrukturalismus in der Erziehungswissenschaft, Organisationskulturforschung (Klatsch in Organisationskulturen) 

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kurzvita:

1978-1984

Studium der Diplom-Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky- Universität Oldenburg. Studienschwerpunkte: Projektstudium in den Frauenprojekten Frauen zwischen Produktion und Reproduktion (bis 1979) und Frauen zwischen Anpassung und Widerstand (1980-1984); darin Tutorin in dem AV Frauen und Therapie

1985-1987

Vorarbeiten zur Promotion, Aufenthalt an der School of Scottish Studies in Edinburgh und Gasthörerin in Philosophie an der Universität Wien, dabei vorrangig am Institut für Wissenschaft und Kunst zu Freud und Lacan

1987-1994

Arbeit in der sozialpädagogischen Praxis beim Diakonischen Werk Berlin, in der Familien- und Einzelfallhilfe des Bezirkamts Zehlendorf

1994-1996

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Sozialpädagogischen Institut Berlin (SPI) im Forschungsprojekt Entwicklung und Erprobung von neuen Modellen in der Jugendhilfe; Konzeption und Antragstellung eines transnationalen Projekts im Bereich der Jugendberufshilfe (Leonardo)

1996-1998

Senatsstipendium zur Promotion Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit

1997

Durchführung des transnationalen Projekts Förderung der Konfliktbearbeitungsfähigkeit in der Jugendberufshilfe

1998-1999

Abschluß der Promotion (Abschluß: summa cum laude); Senatsstipendium zur Vorbereitung des Habilitationsprojekts

2000-2003

Wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Habilitation bei Prof. Wulf am Institut für Allgemeine Pädagogik an der Freien Universität Berlin im Forschungsprojekt Das Begehren der Erzieherin. Frühe Beziehungen zwischen Gender, Sozialarbeit und Management in Deutschland und den USA (1880-1930)

2002 

DFG- Stipendium zu Archiv-Studien zum Habilitations-Projekt in den USA

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laufende forschungsprojekte

Habilitationsprojekt: Das Begehren der Erzieherin. Frühe Beziehungen zwischen Gender, Sozialarbeit und Management in Deutschland und den USA (1880-1930) 

Das Habilitationsprojekt rekonstruiert und vergleicht die Disziplinen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Managementlehre, wobei besondere Aufmerksamkeit dem Einfluß gilt, den Frauen, die sich zwischen den Disziplinen Nationalökonomie, Sozialpolitik und Sozialer Arbeit bewegten, auf die Entstehung der Professionen Sozialarbeit/pädagogik und die Managementlehre, hier speziell auf den Übergang von Scientific Management zum Human-Relations-Diskurs hatten. Dies wird exemplarisch am Beispiel von drei Sozialreformerinnen (Alice Salomon, Jane Addams und Mary Parker Follett) gezeigt. Ziel der Arbeit ist es, die zugleich konstitutive wie subversive Rolle des Begehrens der Erzieherinnen in der Institutionen- und Diskursgeschichte von Sozialpädagogik und Managementlehre zu rekonstruieren. Aus dieser Perspektive, der gemeinsamen (Frauen-)Geschichte beider Disziplinen, die sich soll ein anderen Blick auf die zukünftigen Aufgaben von Erziehungswissenschaft und Managementlehre möglich werden.

 

Bewegte Kindheiten. Im Spielraum von Körper, Geschlecht und Begehren

Wie inszenieren Kinder in den 5. und 6. Klassen einer Schule eines Berliner Innenstadtbezirks Geschlecht, wie überschreiten sie Geschlechtergrenzen und wann tritt die Kategorie Geschlecht in den Hintergrund? Der ethnographische Beitrag zur Kindheitsforschung beschreibt Bedingungen des Aufwachsens in einer globalisierten Welt, in der Medien eine starke Rolle spielen, und stellt spezifische und kompetente Bearbeitungsformen von Differenz und Heterogenität von 10-13jährigen Kindern am Übergang zur Jugend vor. Sie erarbeitet methodische Umsetzungen der aktuellen Debatte zur Kritik an der Kategorie Geschlecht an der Schnittstelle von Kultur- und Sozialwissenschaften.

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publikationen:

Aufsätze und Monographien:

1984  

Zu einer Phänomenologie des Klatsches. In Die Schwarze Botin, 1984/2 JUNGFRAUENMASCHINEN (36-40)

1985

Halte Dich fern von den klatschenden Weibern In: Feministische Studien 1985 (2) (46-53)

1996

mit Jürgen Schendel/ Karin Schittenhelm: Unterstützung zum Erwerb welcher Arbeitsfähigkeit? Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe in: Neue Praxis 4/1996 (349-360)

1999   

Üben, Üben! Saufteufel,  calvinistische Gottesdrogen und  newsmongers in: Paragrana Askese 8/1999 (176-203)

2000

Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit Frankfurt/ New York

2000

Lernangebote mit nicht beabsichtigten Folgen. Probleme eines Curriculums in der Jugendberufshilfe in: Neue Praxis 5/2000 (485-499)

2001

mit Christoph Wulf/ Kathrin Audehm/ Constanze Bausch/ Michael Göhlich/ Stephan Sting/ Anja Tervooren /Monika Wagner-Willi/ Jörg Zirfas: Das Soziale als Ritual. Leske und Budrich

2000

Transformationen des Individuums. Michel Foucault als Performer seines Diskurses und die Pädagogik der Selbstsorge in: Christoph Wulf/ Michael Göhlich/ Jörg Zirfas: Theorien des Performativen. Juventa 2001(126-155)

2001

Die Stadt als performativer Raum in: Christoph Wulf/ Birgit Althans/ Kathrin Audehm/ Constanze Bausch/ Michael Göhlich/ Stephan Sting/ Anja Tervooren /Monika Wagner-Willi/ Jörg Zirfas: Das Soziale als Ritual. Leske und Budrich 2001(19-36)

2001

Lacan in der pädagogischen Praxis. Konfrontation mit dem Genießen in: Bettina Fritzsche/ Jutta Hartmann/ Andrea Schmidt/ Anja Tervooren: Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturaler Perspektive. Leske und Budrich 2001 (219-236)

2002

(im Druck/im Erscheinen): Das weibliche Begehren. Zur Genealogie des pädagogischen Eros in Ekkhart Liebau/Helga Peskoller (Hrsg.): Natur in der Reihe Pädagogische Anthropologie

2002

In terms of desire: Mary Parker Follett (1868-1933) in Richard Weiskopf (Hrsg.): Personal – Organisation – Poststrukturalismus (Westdeutscher Verlag)

2002

In terms of desire – Mary Parker Folletts approach to deal with difference between management and education theory In: Christoph Wulf/Birgitta Qvarsell (Hrsg.): Culture and Education

2002

Klatschrituale In: Paragrana (12)

2002

(mit Michael Göhlich) Rituelles Wissen und organisationales Lernen in Christoph Wulf (Hrsg.): Zur Innovation pädagogischer Rituale. Jugend, Geschlecht und Schule. Beiheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

2002

Zum Begehren und der Rolle der Weiblichkeit in Kants Tischgesellschaft in Paragrana (13)

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lehrveranstaltungen

Wintersemester 1999/2000: Seminar »Das Begehren der Erzieherin«

Sommersemester 2000: Seminar »Konfliktbearbeitung in pädagogischen Institutionen aus historischer und aktueller Perspektive«

Wintersemester 2000/2001: Seminar »Industrial Nursing. Die frühen Beziehungen zwischen Sozialarbeit und Management« 

Sommersemester 2001: Seminar (mit Arnd-Michael Nohl) »Pragmatismus und  Erziehungswissenschaft« und (mit Benjamin Jörissen): »Mead und Lacan«

Sommersemester 2002: Seminare »Klatsch und Erziehung« und »Anthropologie des Begehrens«

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Seiten erstellt von Sandra Ebermann; © 2002 by Birgit Althans; balthans@zedat.fu-berlin.de