Die Idee

Es gibt in Deutschland noch kein Museum, das über die Geschichte der Psychologie berichtet, nur einige medizinhistorische Sammlungen und Ausstellungen über Psychiatriegeschichte.

Wissenschaftler und Museumspädagogen sollen gemeinsam in die Konzeption für eine neuartige Ausstellung zur Geschichte der Psychologie und ihrer Anwendungsmöglichkeiten in Großbothen eingebunden werden.

Ziel ist es, keine reine wissenschaftshistorische Sammlung zu schaffen, sondern eine lebendige Ausstellungen mit den aktuellen, interaktiven Möglichkeiten der Museumswelt. Besucher sollen mit einem Blick „in die Werkstatt“ der Psychologen eine Vorstellung davon bekommen, was Psychologie ist und was ein Psychologe (und ein Psychotherapie) macht und warum. Kinder und Erwachsende, interessierte Laien, Anwohner und Urlauber der Region Leipzig gleichermaßen sollen Spaß am Thema bekommen. Die verschiedenen Facetten der Psychologie und ihrer Geschichte sollen in den Räumen des Wundthauses umfassenden Ausstellungen lebendig erzählt werden. Es muss viele Möglichkeiten zum Ausprobieren, Mitmachen, Experimentieren und Sich-selbst-Entdecken geben und bewusst soll auf eine reine Bild-Text-Ausstellung verzichtet werden. Ein Zimmer des Hauses wird natürlich nur Wilhelm Wundt, dem wichtigsten deutschen Psychologen, gewidmet werden.

Das Museum muss so bekannt werden, dass es für Leipziger Touristen zum „Pflichtprogramm“ wird, nach Großbothen herauszufahren, um das Museum, den Ostwaldpark und die Stadt Grimma zu besuchen.