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27.11.1963

Umbenennung des Amerika-Instituts in John-F.-Kennedy-Institut


  Schwarz-Weiß-Foto des John-F.-Kennedy-Instituts
Foto und © Enrico Straub
  Das ursprüngliche Gebäude wird von Otto Stahn entworfen, dem Architekten vieler Berliner Brü­cken sowie öffentlicher und gewerblicher Gebäu­de. Der Kernbau wird zwischen 1904 und 1905 errichtet und dient im Rahmen der Stadterweite­rung Berlins und der Besiedlung Dahlems als Volksschule. Im Jahr 1928 erweitertet Erich Schwiertz den Bau um eine größere Turnhalle zur heutigen L-Form des Gebäudes. Im Umbau schlagen sich Reformgedanken der Zeit nieder, so entsteht in der Schule auch ein Sprechzim­mer für einen Mediziner und einen Zahnarzt. Der bereits geplante Abriss des Gebäudes wird 1965 verworfen, da es sich als neuer Standort für das John-F.-Kennedy-Institut eignet. Die übernom­menen Gebäudeteile sind bis heute im Wesen­tlichen erhalten. Die Turnhalle wird im März 1965 in eine zweistöckige Bibliothek umgebaut. 1984 erfolgt eine Aufstockung dieses Flügels um eine weitere Etage. 2007 und 2008 wird die Bibliothek durch das Architektenbüro Geier Maass umgebaut.
 
Weitere Details in: Schilling, Martina (Hg.): Freie Universität Berlin – Ein Architekturführer zu den Hochschulbauten, Salenstein 2011
 
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