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1.4.1959

Eröffnung des "Otto-Suhr-Instituts" (OSI)

Schwarz-Weiß-Foto von Otto Suhr Otto Suhr (*17.8.1894, † 30.8.1957)
 
Studium: Volkswirtschaft, Geschichte und Zeitungswissenschaft
Ab 1922 ist Suhr Arbeitersekretär des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gehört Suhr dem gewerkschaftlichen Untergrund und dem Widerstandskreis um Adolf Grimme an. Als ihm gegen Ende des Krieges die Verhaftung droht, gelingt ihm im letzten Augenblick die Flucht.
Nach 1945 beteiligt sich Otto Suhr am Wiederaufbau der Berliner SPD und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Er gilt als einer der Väter der neuen Verfassung West-Berlins von 1950.
1951 wird Suhr zum ersten Parlamentspräsidenten des West-Berliner Abgeordnetenhauses gewählt. Durch seine Tätigkeit als Direktor der Deutschen Hochschule für Politik und seit 1952 als Honorarprofessor für "Theorie der Politik" an der FU stellt er eine enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Politik her. Von 1955 bis 1957 ist Suhr Regierender Bürgermeister West-Berlins.
Er setzt sich in seiner Amtszeit u. a. für ein Berliner "Aufbauprogramm" ein, das z. B. die Wiedererrichtung des zerstörten Hansa-Viertels ermöglicht.
Foto Fritz Eschen, Quelle: Universitätsarchiv der FU

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