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27.1.1954

Gründungsfeier der "Ernst-Reuter-Gesellschaft"


  Schwarz-Weiß-Foto von Paul Hertz
Foto Fritz Eschen, © SLUB/Deutsche Fotothek
 
  Paul Hertz (* 1888 in Worms, † 1961 in West-Berlin)
 
Paul Hertz ist jüdischer Herkunft. Er gehört seit 1920 dem Reichstag an – zunächst als Abgeord­neter der USPD und ab 1922 als Abgeordneter der SPD. Bereits vor der nationalsozialistischen Macht­ergreifung sieht sich Hertz antisemitischen Schmähkampagnen ausgesetzt. Er flieht 1933 aus Deutschland und wird 1934 von den Nationalso­zialisten ausgebürgert.
 
Ab 1935 vertritt er im Exilvorstand der SPD die Po­sition der Widerstands­organisation "Neu Begin­nen", in der sich auch die späteren FU-Professoren Ossip K. Flechtheim und Richard Löwenthal enga­gieren.
 
Hertz kehrt 1949 auf Bitte von Ernst Reuter nach West-Berlin zurück. Von 1955 bis 1961 ist er Se­nator für Wirtschaft und Finanzen.
 
Vorsitzende der Ernst-Reuter-Gesellschaft:
1961: Karl Schiller, Wirtschaftssenator
1966: Alexander Voelker, BEWAG-Direktor, SPD-Fraktionschef
1975: Reinhard Meyer, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse
1983: Hubertus Moser, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse
1993: Ulf-Wilhelm Decken, Vorstandssprecher der Landesbank Berlin
2002: Walter Rasch, ehemaliger Senator für Schulwesen, FDP
2017: Peter Lange, ehemaliger Kanzler der FU
 
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